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Headfoto ÖPNV

Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV)

Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) umfasst den Personennahverkehr durch öffentlich zugängliche Beförderungsmittel im Linienverkehr (Bus und Bahn).

Der Service-Betrieb des Kreises Schleswig-Flensburg ist als Aufgabenträger für die Organisation, Planung und Umsetzung von öffentlichen Personennahverkehren in enger Kooperation mit der NAH.SH und den Verkehrsunternehmen der Region zuständig.

Der Service-Betrieb ist Ansprechpartner für alle Fragen zum ÖPNV.

Sie finden hier Informationen zum Angebot von Bus und Bahn im Kreis Schleswig-Flensburg.

(Den RNVP finden Sie hier)

Schon gewusst?

Der öffentliche Personennahverkehr wird in den allgemeinen öffentlichen Personennahverkehr mit Bussen (ÖPNV) und Schienenpersonennahverkehr (SPNV) unterteilt.

Übersicht

Regionaler Nahverkehrsplan 2017 - 2021

Der Kreis Schleswig-Flensburg hat zusammen mit dem Kreis Nordfriesland und der kreisfreien Stadt Flensburg in Wahrnehmung seiner Zuständigkeit als Aufgabenträger des übrigen ÖPNV den ersten Regionalen Nahverkehrsplan (RNVP) für den gemeinsamen Planungsraum I für den Zeitraum 2017 – 2021 erstellt.

Eine gemeinsame politische Arbeitsgruppe und die IGES Institut GmbH begleiteten die Erstellung. 

Der RNVP ist in einen gemeinsamen Teil, drei regionale Teile sowie Schnittmengenteile für die Bereiche Kreis Nordfriesland – Kreis Schleswig-Flensburg und Stadt Flensburg – Kreis Schleswig-Flensburg strukturiert. 

Der RNVP wird momentan im Rahmen des Beteiligungsverfahrens mit den Trägern öffentlicher Belange abgestimmt. 

Entwurf des Regionaler Nahverkehrsplan 2017 - 2021:

1) Regionaler Teil SL-FL

(PDF / 4,6 MB)
2) Gemeinsamer Teil

(PDF / 3,6 MB)
3) Schnittmenge FL/SL-FL

(PDF / 1,6 MB)
4) Schnittmenge NF/SL-FL

(PDF / 2,6 MB)
5) Abwägungsprotokolle für Kreis Schleswig-Flensburg

(PDF / 3,2 MB)
Regionaler Nahverkehrsplan

Aufbauend auf einem von den Kreisen Schleswig-Flensburg und Nordfriesland sowie der Stadt Flensburg erstellten regionalen Nahverkehrsplan (RNVP) wurde eine Konzeption für die zukünftige Entwicklung des ÖPNV in den einzelnen Bereichen erstellt.

RNVP:

  • Dritter Regionaler Nahverkehrsplan - Teil 1 [PDF: 2,4 MB]
  • Dritter Regionaler Nahverkehrsplan - Teil 2 [PDF: 2,1 MB]
Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im Kreis Schleswig-Flensburg

Alles was die Schiene betrifft, wird von der NAH.SH mit Sitz in Kiel organisiert.

Die NAH.SH GmbH soll laut ÖPNV-Gesetz Schleswig-Holstein vom 1.1.1996 "... insbesondere die Bestellung des SPNV vorbereiten und die Leistungserbringung überprüfen, eine landesweite Konzeption für den SPNV erstellen, einen landesweiten Nahverkehrsplan vorbereiten sowie den SPNV und den übrigen ÖPNV landesweit und über die Landesgrenzen hinaus koordinieren."

Ziele des ÖPNV im Kreis Schleswig-Flensburg

Unter der Berücksichtigung der eigenen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit beabsichtigt der Kreis Schleswig-Flensburg:

  • eine ausreichende Grundmobilität aller Bevölkerungsgruppen im Kreis Schleswig-Flensburg zu gewährleisten und
  • die Attraktivität des ÖPNV so zu steigern, dass eine sinnvolle Alternative zum motorisierten Individualverkehr angeboten werden kann.
Allgemeine Vorschrift

Um den Schüler- und Ausbildungsverkehr im ÖPNV nachhaltig abzusichern, hat der Kreis Schleswig-Flensburg eine allgemeine Vorschrift als Satzung erarbeitet (gem. Art. 3 Abs. 2 VO (EG) 1370/2007) erarbeitet.

Sie verfolgt das Ziel, eine im Grundsatz einheitliche Abwicklung der Ausgleichszahlungen für die Verkehrsunternehmen, die im Kreisgebiet tätig sind, zu gewähren.

(Die Satzung finden Sie rechts bei den Dokumenten.)

Veröffentlichung gemäß Art. 7 Abs. 1 der Verordnung (EG) 1370/2007 - Gesamtbericht über gemeinwirtschaftliche Verpflichtungen im Zuständigkeitsbereich für 2015

Der Kreis Schleswig-Flensburg ist zuständiger Aufgabenträger für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in seinem Kreisgebiet. Gemäß Artikel 7 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 ist der Kreis verpflichtet, einmal jährlich einen Gesamtbericht über die in seinem Zuständigkeitsbereich fallenden gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen, die ausgewählten Betreiber eines öffentlichen Dienstes sowie die diesem zur Abgeltung gewährten Ausgleichsleistungen zu veröffentlichen. 

Zuständige Behörde ist der Service-Betrieb des Kreises Schleswig-Flensburg. 

Gemeinwirtschaftliche Verpflichtung: Die gemeinwirtschaftliche Verpflichtung ist die Durchführung der Verkehre, gemäß dem genehmigten Fahrplan, auf den Linien des Kreises Schleswig-Flensburg. 

Qualitätsanforderungen: Die Qualitätsanforderungen richten sich nach dem Regionalen Nahverkehrsplan (RNVP) des Kreises Schleswig-Flensburg für den Zeitraum 2012 bis 2016. Dieser ist hier einsehbar.

Die gewährten Ausgleichsleistungen sind verdichtet dargestellt und werden nach Konzessionsinhaber ausgewiesen. 

Gemäß dem aktuellen RNVP wurden Linienbündel gebildet und auf einen gemeinsamen Genehmigungsauslauf harmonisiert. Folgende Linienbündel werden zu gegebener Zeit im Rahmen eines Genehmigungswettbewerbs vergeben:

ÖPNV 

Kreisübergreifende Linien werden im Rahmen einer Kooperation mir dem Kreis Nordfriesland von selbigem im Rahmen einer wettbewerblichen Vergabe als öffentlicher Dienstleistungsauftrag vergeben.

Zum Bericht:

 

Antrag auf Fördergelder für den Neu- und Umbau von barrierefreien Haltestellen

Gemäß § 8 Abs. 3 des Personenbeförderungsgesetz (PBefG) sind die Belange der in ihrer Mobilität oder sensorisch eingeschränkten Menschen mit dem Ziel zu berücksichtigen, für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs bis zum 1. Januar 2022 eine vollständige Barrierefreiheit zu erreichen.

Zu mobilitätseingeschränkten Menschen im weiteren Sinne gehören auch Fahrgäste mit

  • Kinderwagen oder Gepäck, die ggf. auf Hilfestellung durch Dritte beim Ein- und Aussteigen angewiesen sind oder keinen ausreichenden Abstellplatz im Fahrzeug vorfinden.
  • Auch ältere Fahrgäste zählen zur Gruppe der mobilitätsbehinderten Menschen. Ihnen fällt das Steigen von Treppen, langes weites Laufen oder langes Stehen zunehmend schwerer, auch die Standsicherheit ist nur noch eingeschränkt vorhanden. Typischerweise gehen auch die Fähigkeit komplexe Sachverhalte zu erfassen und der Umgang mit „moderner Technik“ mit zunehmendem Lebensalter zurück. Im Zuge des demografischen Wandels wird sich ihr Anteil an der Bevölkerung erhöhen und sich damit auch erheblich auf die ÖPNV-Nachfrage im Kreisgebiet auswirken. 
  • In Anlehnung an § 8 Abs. 3 des PBefG wird daher empfohlen, bei der Bereitstellung des ÖPNV die Belange von Menschen mit körperlichen, sensorischen und kognitiven Beeinträchtigungen insgesamt zu berücksichtigen, ohne bestimmte Teilgruppen auszunehmen.

Aufgrund dieser Gesetzesnovellierung wurden alle rund 2400 Bushaltestellenpunkte im Kreisgebiet erfasst, um ein Ausbauprogramm für einen barrierefreien Ausbau zu definieren.

Der Service-Betrieb des Kreises Schleswig-Flensburg wird den barrierefreien Neu- und Umbau von Haltestellen mit folgenden Beträgen fördern:

  • Schwerpunkthaltestelle: 70 %, max. jedoch 25.000 €
  • Normalhaltestelle: 70 %, max. jedoch 12.500 €
  • Einfachhaltestelle: 50 %, max. jedoch 3.000 €

Die Barrierefreiheit im ÖPNV kann nur im Zusammenspiel der Aspekte Haltestelleninfrastruktur, Gestaltung und Ausstattung der Fahrzeuge sowie Information und Kommunikation mit den Kunden erreicht werden. Auch der Betrieb und die Unterhaltung der Anlagen (u.a. Wartung, Reinigung und Freihaltung) sowie der Kundenservice tragen zur barrierefreien Nutzbarkeit des ÖPNV bei. 

In Bezug auf die Ausgestaltung von Haltestellen und ihr Zusammenspiel mit den Fahrzeugen sind insbesondere folgende Anforderungen zu berücksichtigen:

  • niveaugleicher Einstieg
  • stufenfreier Haltestellenzugang
  • das Auffinden des Haltestellen- und Einstiegsbereichs
  • ausreichender und einbaufreier Bewegungsraum auf Haltestellen
  • barrierefreie Nutzbarkeit aller Elemente der Haltestellenausstattung
  • visuelle, akustische und taktile Informationen

Im Rahmen des Förderprogramms wird ausschließlich der Neu- und Umbau von barrierefreien Haltestellen gefördert. Der Neu- und Umbau von Fahrgastunterständen ist in dem Förderprogramm nicht enthalten.

Schriftliche Anträge sind mit dem Antragsformular „Antrag auf Förderung zum Neu- und Umbau von barrierefreien Haltestellen im Kreisgebiet des Kreises Schleswig-Flensburg“ zu stellen. Das Antragsformular finden Sie rechts bei den Dokumenten

Geschichte des ÖPNV und SPNV im Kreis Schleswig-Flensburg

Am 19. Januar 1901 kaufte der Kreis Schleswig-Flensburg die 1883 in Betrieb genommene „Schleswig-Angler Eisenbahn".

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Geschichte ÖPNV Kreis SL-FL

Die Kulturstiftung des Kreises hat die Entstehungsgeschichte im Kreis Schleswig-Flensburg in einem Buch zusammengefasst. 

Das Buch ist erhältlich bei der Kulturstiftung: Telefon: 04621 960-115 oder 04621 960-116.