Hilfsnavigation

 
 
Kreis Schleswig-Flensburg - Eine starke Region

naturschutzprojekte

Naturschutzprojekt Hornholzer Höhe

Flächensicherung durch Kauf und Durchführung von Biotop gestaltenden Maßnahmen am südlichen Rand von Flensburg. Diese Flächen stehen imZusammenhang mit Ausgleichsflächen auf Stadtgebiet entlang der Osttangente.
Eine extensive Grünlandnutzung in Kombination mit verschiedenartigen Biotopmaßnahmen (insb. Teichanlagen und Baumpflanzungen) werden dazu beitragen, bedrohten Arten wie Laubfrosch, Rebhuhn und Neuntöter einen neuen Lebensraum zu bieten.

Hornholz 1
© UNB Schleswig-Flensburg 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ehemaliges Tanklager in Eggebek

Umfangreiche Erdarbeiten innerhalb einer erheblich degradierten Heidelandschaft: Neuanlage von nährstoffarmen Gewässern (u.a. fürdie stark bedrohte Kreuzkröte) und Schaffung von offenen Sandflächen als Lebensraum bedrohter Spezialisten im Pflanzen- und Tierreich (Heidenelke,Teufelsabbiss, Borstgras, Zauneidechse, Sandlaufkäfer und Stechimmen).

klein1
© UNB Schleswig-Flensburg 


 

 

 

 

 

 

 

Halbinsel Holnis

Ankauf von Ackerflächen unmittelbar südlich des kleinenNoores und Schaffung eines artenreichen Grünlandkomplexes (s. Luftbild: helleAckerflächen rechts neben dem Noor). Dieser wird zukünftig im Verbund mitangrenzenden Flächen des Naturschutzes beweidet werden. Neben wichtigenArtenschutzaspekten auf der Halbinsel ist dieses Projekt auch ein wichtiger Beitrag für den dortigen Tourismus.
Die Gesamtkosten wurden etwa hälftig vom Umweltministerium übernommen.

Naturdenkmal

 

 

 

 

 

 

 

 

LIFE+limosa Projekt

Die Stiftung Naturschutz setzt innerhalb des Zeitraumes 2012 bis 2022 ein kreisübergreifendes EU-Artenschutzprojekt um. Dabei geht es um die Stabilisierung von Kernpopulationen von Uferschnepfe (Limosa limosa),Alpenstrandläufer und Kampfläufer. Für die dafür erforderlichen Maßnahmen im Kreis Schleswig-Flensburg stellt die UNB die erforderlichen Mittel zur Verfügung.

Ohne ein derartiges Engagement drohen diese Wiesenvögel und viele weitere Arten in näherer Zukunft auszusterben.

Uferschnepfe

 

 

 

 

 

 

 

 

Einsatz von zertifizierten Regiosaaten

In Jarplund und Eggebek wurden auf unterschiedlichen Flächen zertifizierte Regiosaaten (s. auch www.natur-im-vww.de) eingesät. Dieses genetisch autochthone Saatmaterial wurde auf Rohbodenflächen großflächig ausgebracht, um bereits lokal seltene oder gar ausgestorbene Pflanzenarten wieder anzusiedeln. Schlussendlich wird dadurch auch eine Reihe von Insektenarten gefördert, die ebenfalls häufig bedroht sind und wichtige Funktionen innerhalb der dortigen Lebensgemeinschaften einnehmen.


Biotop
© UNB Schleswig-Flensburg 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tüdal in Eggebek

Pflanzung von insg. 166 Großbäumen als Allee und Baumreihen als randliche Einfassung eines Ökokontos der Gemeinde Eggebek. Diese Maßnahme dient neben der Aufwertung des örtlichen Landschaftsbildes insb. dem Ersatz von genehmigten Baumfällungen in Teilen des Kreisgebietes. 

 

bild 3
© UNB_Schleswig-Flensburg 

 

 

 

 

 

 

 

 

Truppenübungsplatz Langsee

Unmittelbar angrenzend an den artenschutzfachlich hoch bedeutsamen Truppenübungsplatz Langsee konnte ein größerer Flächenkomplex in der Gemeinde Neuberend durch Kauf langfristig gesichert werden. Eine extensive Beweidung wertet diese Fläche nach und nach erheblich auf und wirkt stabilisierend auf die angrenzenden Flächen des Truppenübungsplatzes.

 

 


Ulstrup - Rothenhaus

Zwischen der Flensburger Straße am Ortsausgang Ulstrup und dem Glücksburger Wald konnten Flächen durch Kauf für den Naturschutz gesichert werden. Extensive Beweidung und Aufwertung durch eine Vielzahl an Gewässerneuanlagen wirken stabilisierend auf den benachbarten FFH-Wald und bieten zudem die Voraussetzung für die Wiederansiedlung von Laubfrosch und Knoblauchkröte.

Laubfrosch auf Hand
© UNB Schleswig-Flensburg 

 

 

 

 

 

 

 

Knoblauchkröte
© UNB Schleswig-Flensburg 

 

 

 

 



 

 

 


 

 

Möllmarker Schweiz

Innerhalb der Biotopverbundkulisse konnte der Kauf einer Fläche in der Möllmarker Schweiz in Sörup ermöglicht werden. Die Anlage von Kleingewässern in Verbindung mit einer extensiven Beweidung soll die Wiederansiedlung des Laubfrosches ermöglichen.

90 % des Kaufpreises wurde durch das Umweltministerium bereitgestellt, sodass die UNB „nur“ die verbliebene Finanzierungslücke schloss.

 

 

Wisentgehege Kropp

Das Wisentgehege mit seiner Vielzahl an ehemaligen Munitionsbunkern der Bundeswehr hat sich durch entsprechende Umbauten zwischenzeitlich zu einem der bedeutsamsten Überwinterungsquartiere für Fledermäuse in Schleswig-Holstein entwickelt. Um diese wichtige Bedeutung für den Fledermausbestand in Schleswig-Holstein weiter zu stabilisieren, konnten im gesamten Wisentgehege durch entsprechende Finanzierung durch die UNB insgesamt 132 Fledermauskästen aufgehängt werden, um im dortigen struktur- und artenarmen Nadelwald geeignete Sommerquartiere (u.a. Wochenstuben) zu bieten.