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18.06.2015

1. Kulturkonferenz des Kreises Schleswig-Flensburg

Kulturkonferenz im Bürgersaal des Kreishauses

Am vergangenen Dienstag fand die 1. Kulturkonferenz des Kreises Schleswig-Flensburg statt, organisiert von der Kulturstiftung des Kreises. Kulturakteure aus dem Kreisgebiet waren eingeladen, um über Perspektiven der kulturellen Arbeit im ländlichen Raum ins Gespräch zu kommen.
Etliche Teilnehmer nutzten auch das Angebot sich auf dem „Kulturtreff“ zu präsentieren: neben bekannten Akteuren wie beispielsweise der Internationalen Jugendbildungsstätte Scheersberg, der Kreismusikschule oder Schloss Gottorf bauten auch kleinere Projekte wie „Kunst im Norden“, „Weltkunst Angeln e.V.“ , der „Förderkreis Satruper Kammerkonzerte“ oder die Wikinger aus Vaalsgaard einen Stand auf und knüpften darüber Kontakte mit anderen Teilnehmern.
Moderiert wurde der Nachmittag von Karsten Stühmer, Vorsitzender des Kulturausschusses des Kreises. Landrat Dr. Wolfgang Buschmann begrüßte die ca. 70 Gäste und betonte unter anderem den Stellenwert der Kultur als Ausgleich zum (Arbeits-)Alltag.
Referenten waren Dr. Martin Lätzel vom Ministerium für Justiz, Kultur und Europa, der das Kulturkonzept des Landes Schleswig-Holstein vorstellte. Katharina Hoffmann B.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Europa-Universität Flensburg, stellte Ergebnisse aus dem Projekt „Regionale Daseinsvorsorge“ im Bereich Bildung und Kultur vor und eröffnete Perspektiven für regionale Bildungs- und Kulturlandschaften auch im Hinblick auf die sich ändernde Bevölkerungsentwicklung. Kulturwissenschaftlerin Birthe Dierks – Agentur „konzeptkajüte“ - aus Süderstapel schilderte schließlich am lebendigen Beispiel „Rock an der Eider“, dass und wie Kulturarbeit auf dem platten Land funktionieren kann. Der Leiter der Kulturstiftung, Dr. Matthias Schartl, fasste abschließend das Gehörte zusammen und entließ die Konferenzteilnehmer mit einem optimistischen Blick in die kulturelle Zukunft des Kreises.
Im Anschluss an den offiziellen Teil erhielten alle noch einmal die Möglichkeit, Netzwerke zu knüpfen und an gemeinsamen Projekten zu spinnen, bis sich die Versammlung gegen 18.30 Uhr auflöste.

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