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Kriegsopferfürsorge

Leistungsbeschreibung

Die Kriegsopferfürsorge hat die Aufgabe, sich der Beschädigten und ihrer Familienangehörigen sowie der Hinterbliebenen in allen Lebenslagen anzunehmen. Ziel ist es, die Folgen der Schädigung oder des Verlustes des Ehegatten, Elternteils, Kindes oder Enkelkindes angemessen auszugleichen oder zu mildern.

Die Kriegsopferfürsorge wird in entsprechender Anwendung der Vorschriften des Bundesversorgungsgesetzes (BVG) gewährt. Sie umfasst:

  • Heilbehandlung, Versehrtenleibesübungen und Krankenbehandlung (§§ 10 bis 24a BVG),
  • Leistungen der Kriegsopferfürsorge (§§ 25 bis 27j BVG),
  • Beschädigtenrente (§§ 29 bis 34 BVG) und Pflegezulage (§ 35 BVG),
  • Bestattungsgeld (§ 36 BVG) und Sterbegeld (§ 37 BVG),
  • Hinterbliebenenrente (§§ 38 bis 52 BVG),
  • Bestattungsgeld beim Tod von Hinterbliebenen (§ 53 BVG).
Kreis SL-FL: Kriegsopferfürsorge
Was Sie wissen sollten
Die Zuständigkeit der Sachbearbeiter richtet sich nach dem Anfangsbuchstaben des Nachnamens des Hilfesuchenden.
Die Fürsorgestelle für Kriegsopfer gewährt einmalige und laufende Leistungen, um kriegsbedingte Schäden auszugleichen bzw. zu mindern. Zu den Anspruchsberechtigten gehören neben den Kriegsbeschädigten und deren Hinterbliebenen auch Wehrdienstbeschädigte, Impfgeschädigte sowie Opfer von Gewalttaten. Die Zuständigkeit der Fürsorgestelle erstreckt sich auf die Kreise Nordfriesland und Schleswig-Flensburg sowie die kreisfreie Stadt Flensburg.


Leistungsumfang
Zu den Leistungen der Kriegsopferfürsorge gehören sowohl laufende als auch einmalige Leistungen. Laufende Leistungen sind u.a.:
  • Ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt
  • Hilfe zur Pflege in und außerhalb von Einrichtungen
  • Pflegewohngeld
  • Voll- und teilstationäre Unterbringungen im Rahmen der Eingliederungshilfe für Behinderte
Zu den einmaligen Beihilfen gehören insbesondere:
  • Heizungsbeihilfen
  • Umzugsbeihilfen
  • Krankenhilfe
  • Treibstoffbeihilfe


Was Sie beachten sollten
  • Bitte nehmen Sie alle den Sachverhalt betreffenden Unterlagen mit (z.B. Rentenbescheide, Kontoauszüge, Sparbücher, Mietverträge, Überlassungs-/Kaufverträge aus Verkauf von Wohneigentum, Bescheide der Pflegkasse etc.)
  • Sofern die Vertretung durch einen Dritten (z.B. Angehörige) erfolgen soll, ist eine schriftliche Vollmacht vorzulegen
  • Anträge sind grundsätzlich vor Eingang einer Verpflichtung zu stellen
An wen muss ich mich wenden?
  • An die „Fürsorgestellen für Kriegsopfer“ bei den Kreisen und kreisfreien Städten oder
  • an die Hauptfürsorgestelle beim Landesamt für soziale Dienste (LAsD) in Neumünster.
Welche Unterlagen werden benötigt?
  • Bescheid-Kopie über die Anerkennung nach dem Bundesversorgungsgesetz oder einem anderen Gesetz, das die Anwendung des Bundesversorgungsgesetzes vorsieht,
  • Nachweise über Einkommen,
  • Nachweise über laufende Verpflichtungen,
  • Nachweise über Vermögen.
Welche Gebühren fallen an?

Keine

Welche Fristen muss ich beachten?

Keine

Rechtsgrundlage

§§ 25 ff. Gesetz über die Versorgung der Opfer des Krieges (Bundesversorgungsgesetz - BVG).

Was sollte ich noch wissen?

Weitere Informationen zur Kriegsopferfürsorge erhalten Sie auch über die Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Zuständig

Kreis Schleswig-Flensburg Hilfe zur Pflege, KOF, BAfÖG

Flensburger Straße 7
24837 Schleswig
Telefon: 04621 87-0
Fax: 04621 87-344

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Kontakt

Herr Harald Braun

Soziales
503 Hilfe zur Pflege, KOF, Bafög
Flensburger Straße 7
DE - 24837 Schleswig
Telefon: 04621 87-426
Fax: 04621 87-344
E-Mail oder Kontaktformular
Raum: 230
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