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Sozialhilfe: Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten

Leistungsbeschreibung

Die Hilfe ist dazu bestimmt, Personen, deren besondere Lebensverhältnisse zu sozialen Schwierigkeiten führen und deren Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft dadurch unmöglich oder erheblich beeinträchtigt ist, eine Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen.

Anspruch auf diese Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten außerhalb oder innerhalb von Einrichtungen für Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten gemäß §§ 67 - 69 SGB XII hat jeder, der in besonders schwierige Lebensverhältnisse geraten ist (zum Beispiel obdachlos oder straffällig geworden ist, ohne Familie da steht oder keine gesicherte Existenz hat) und diese aus eigener Kraft nicht überwinden kann.

Dabei können die besonderen sozialen Schwierigkeiten in der Person des Hilfesuchenden, in seinen gegenwärtigen Lebensverhältnissen oder in seinem sozialen Umfeld begründet sein. Es darf sich jedoch nicht um Schwierigkeiten handeln, die sich von denen nicht unterscheiden, die fast jeden im Laufe eines Lebens einmal treffen können (zum Beispiel Ehekrise, Probleme am Arbeitsplatz).

Die Hilfe umfasst alle notwendigen Maßnahmen, um die besonderen Schwierigkeiten zu beseitigen, die einer Integration in die Gesellschaft entgegenstehen. Hierzu gehören vor allem:

  • Beratung und persönliche Betreuung der Hilfesuchenden und für ihre Angehörigen,
  • Hilfe bei der Beschaffung einer Wohnung,
  • Maßnahmen zur Erlangung eines Arbeitsplatzes und
  • Hilfen zur Bewältigung des Alltagslebens.
Kreis SL-FL: Ansprechpartner
Unter den folgenden Rufnummern finden Sie Ansprechpartner zu allen Fragen der Eingliederungshilfe. Die Zuständigkeit der Sachbearbeiter ergibt sich jeweils aus der Art der Behinderung und dem Nachnamen des Hilfesuchenden.
 
Leistungen für geistig/körperlich behinderte Menschen:
 

Sachbearbeiter/In

Zuständigkeitsbereich

 Telefon 04621 87-

Herr Ahmed

S, Blindenhilfe EGH

- 508

Frau Boysen

B, I, P

- 414

Frau Dendtler

D, E, F, N, Schulbegleitung A-K

- 529

Frau Hahn

C, J, M, O, Q, V

- 589

Frau Jansen

G, L, Hilfsmittel

- 222

Frau Nickel

H, T, W

-389

Frau Philippsen

A, R

-316

Frau Wilkens

K, U, X-Z, Schulbegleitung L-Z

- 314



Leistungen für seelisch behinderte Menschen:
 

Sachbearbeiter/In

Zuständigkeitsbereich

Telefon  04621/87-

Frau Götting

H, I, J, Q, U

- 269

Frau Illgen

A, C, D, E, O, R

-240

Herr Pirkstin

S (außer St), T sowie kommis. M

- 566

Herr Schlief

B, W sowie kommis. M

- 424

Frau Staack

G, K

-347

Frau Tönjes

L, N, P

- 618

Frau Wolters

F, St, V, X-Z

-435

 
Was Sie wissen sollten

Menschen, die sich in besonderen Lebenssituationen verbunden mit besonderen sozialen Schwierigkeiten befinden und diese ohne Hilfe nicht allein bewältigen können, können kurzzeitige Hilfen in ambulanter, vollstationärer oder anderweitiger Form beantragen.
Hilfen in einer Einrichtung zur stationären oder teilstationären Betreuung erbringt das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren des Landes Schleswig-Holstein!

Was Sie beachten sollten / notwendige Unterlagen
Notwendige Unterlagen:
 
  • Sozialhilfeantrag
  • Vermögenserklärung
  • Merkblatt für Sozialhilfeempfänger
  • Nachweis über besondere Belastungen
  • Rentabilitätsberechnung bei Eigenheimen
  • Mietvertrag (bei ambulanter und teilstationärer Hilfe)

Alle Angaben sind durch entsprechende Nachweise z.B. Kontoauszüge, Versicherungspolicen, Nettoverdienstbescheinigungen, etcetera zu belegen.

An wen muss ich mich wenden?

An Ihre Gemeinde-, Amts- oder Stadtverwaltung (Amt für Soziales oder Sozialamt).

An das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein (MSGWG), wenn es um stationäre oder teilstationäre Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten geht.

Welche Unterlagen werden benötigt?
  • Personalausweis,
  • Krankenversichertenkarte,
  • Leistungsbescheide (zum Beispiel Arbeitslosengeld (ALG), Rentenbescheid).
Welche Gebühren fallen an?

Keine

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Leistung erfolgt ab Antragstellung.

Rechtsgrundlage

§§ 67 bis 69 Sozialgesetzbuch (SGB) Zwölftes Buch (XII) - Sozialhilfe.