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Kreis Schleswig-Flensburg

(Empowerment) Von uns für uns

Zugvogel

Ein Film des Migrationsfachdienstes des Kreises Schleswig-Flensburg:

https://www.youtube.com/watch?v=F8nGD7Hi6zw 

Durchs wilde Schleswig-Holstein?

Am 6. Sept. 2017 luden Frauen des kurdisch-deutschen Heimatvereins zum traditionellen Brotbacken in den Interkulturellen Garten in Schleswig. Es war ein farbenfroher Nachmittag mit einer Vielfalt an kurdischem Brot. Aber lesen und sehen Sie selber was Chira Doski an Eindrücken mitgenommen hat!

Zum Text gelangen Sie hier


Tanzgruppen

Die Sprach- und Kulturmittlerin des Kreises Schleswig-Flensburg hat verschiedene Tanzgruppen ins Leben gerufen.  Einen Eindruck bekommen Sie in dem Film „Zugvogel“.

Sie möchten mittanzen? Dann melden Sie sich bitte bei uns.

Kontakt

Frau Shilan Doski

Flensburger Str. 7
Zi. U1b
24837 Schleswig

Nähheimatgruppe

Die Nähheimatgruppe des Kreises Schleswig-Flensburg hat während der Corona-Pandemie Alltagsmasken genäht, die verteilt wurden an

  • Mitarbeiter*innen des Kreises,  
  • ältere Mitbürger*innen,
  • Menschen mit Vorerkrankungen,
  • und an Menschen, die während der Not anderen ehrenamtlich helfen, also zum Beispiel Menschen während der Corona-Krise beim Einkauf unterstützen.

Sie haben Interesse an der Nähgruppe? Dann melden Sie sich bei uns.

Kontakt

Frau Shilan Doski

Flensburger Str. 7
Zi. U1b
24837 Schleswig

Moment Times

Eine Gruppe junger Menschen mit internationaler Geschichte hat im letzten Jahr eine Zeitung mit aktuellen Informationen aus dem Kreis Schleswig-Flensburg veröffentlicht.

Glanzstücke 2015-2020

Von Wundern und Wegen - Geflüchtete erzählen Geschichten

Im dreitägigen Workshop „Erzähl mir was …“, den Sylke Willig vom Migrationsfachdienst des Kreises Schleswig-Flensburg gemeinsam mit Erzählkünstlerin Jana Raile durchgeführt hat, widmeten sich fünf Syrer*innen und ein Afghane der Kraft von Geschichten. Erzählen und Bühnenpräsenz beherrschten die meisten schnell, als hätten sie es mit der Muttermilch aufgesogen. Aber nun wurde an Charakteren gefeilt, Grenzen um Akzeptanz, Respekt, Selbstwertgefühl wurden ausgelotet und Emotionen zum Ausdruck gebracht – und das alles vielsprachig, ausdrucksstark und oft mit mehrfacher Übersetzung.

Die Themen der frei ausgewählten Geschichten wurden zum Spiegel der aktuellen Situation. Es ging um Macht und Ohnmacht, List und Unschuld, Verrücktsein und Treue. Obgleich keiner der Teilnehmer vorher einen Hakawati (Arabisch für Erzähler) oder Rhesse Gu (Farsi) erlebt hatte, sprang der Spaß am Erzählen schnell über und begeisterte alle Beteiligten: die Erzähler, die Lehrenden und das Publikum. Das Fazit eines Teilnehmers: „Heute waren wir nicht nur Bittsteller, sondern konnten auch etwas zurückgeben und ein Stück unserer Kultur wiederentdecken.“

Zum Film

Newrozfest am 21.03.2017

An diesem Tag wird traditionell das kurdische Neujahrsfest (Newroz) gefeiert. Amed Doski hat gemeinsam mit seiner Frau Shilan die Koordination der Feier übernommen. In Amed Doskis Büro probten die Musiker*innen für das Fest - nach Feierabend, wenn die Kolleg*innen der Ausländerbehörde bereits zu Hause waren.

Alle Mitarbeiter*innen wurden namentlich nach vorn gebeten und bekamen einen Blumenstrauß überreicht. Außerdem konnten sich alle über ein reichhaltiges Buffet mit Süßspeisen aus Syrien, Irak, Afghanistan und anderen Ländern freuen. Über dem Buffet prangte ein Riesen-Banner mit dem Schriftzug "Danke".

Durch die Reihen im Bürgersaal tanzten kleine Kinder und es wurde musiziert und gesungen. Im Bürgersaal wurde für ca. zwei Stunden friedlich gefeiert, getanzt und musiziert.

Das Newrozfest wird seit 300 Jahren und von mehr als 300 Millionen Menschen gefeiert.

Einleitung von Chira Doski zum Newrozfest:

Das Newrozfest ist viel mehr als die Freude über den Frühlingsbeginn. Es ist der Wille zum Widerstand gegen Unterdrückung und Barbarei.
Newroz ist die Hoffnung auf Demokratie und Anerkennung... der Wunsch nach Frieden und Freiheit!
An diesem Tag verjagt das Gute das Schlechte, die Freude die Trauer und die Wärme die Kälte.

Ins deutsche übersetzt heißt Newroz "Neuer Tag". Mit Newroz beginnt das neue Jahr. Die Zählung des neuen Jahres richtet sich im kurdischen, persischen und afghanischen Kulturkreis nach dem Sonnenkalender.
Es beginnt der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche zwischen dem 19 und 21 März. Durch das der dunklen Jahreszeit und den Neubeginn des Jahreszyklus in der Natur. Deshalb steht Newroz symbolisch auch für geistige Erneuerung.
Seit dem Jahr 2010 ist Newroz, auf Beschluss der 64 Generalversammlung der UN als Newrozfeiertag anerkannt.
Man hat festgestellt das Newroz von mehr als 300 Mio. Menschen seit mehr als 3000 Jahren auf der Balkanhalbinsel, in der Schwarzmeerregion, im Kaukasus, Zentralasien, Nahen Osten und Kurdistan gefeiert wird.

Worte von Sylke Willig:

Eine alte kurdische Legende erzählt von einem grausamen Tyrannen, der in grauer Vorzeit das Land Scharazur (Nordirak) beherrschte.

Eines Tages, so die Legende, entwuchsen seinen beiden Schultern Schlangen. Wenn die Schlangen hungrig waren, so musste der Tyrann starke Schmerzen erdulden. In seiner Not befragte er alle Weisen seines Landes und er erhielt den Rat, den Schlangen täglich die Köpfe zweier Kinder zu opfern; dies würde sie beruhigen.

Lange Jahre bangte das Volk um das Blut seiner Kinder, bis zwei aus dem Volk auf die Idee kamen, dem Tyrannen statt der zwei Kinderhirne Lämmerhirne anzubieten.

Die List gelang und die Geretteten wurden in die Berge gebracht.

Aus ihnen, so die Legende, erwuchs das Volk der Kurden.

Auszug der Musik zum Fest:

Die Täuschung des Tyrannen gelang nicht immer.

Der Schmied Kawa hatte schon acht seiner Kinder geopfert.

Beim neunten packte ihn die Verzweiflung, es gelang ihm in die Gemächer des Tyrannen einzudringen und dort erschlug er ihn mit seinem Schmiedehammer.

Als er dies vollbracht hatte, erklomm er die Spitze des höchsten Berges und entzündete als Zeichen des Sieges über den Tyrannen ein Feuer, das weithin zu sehen war. Überall im Land wurden zum Zeichen der Freude und des Neubeginns Feuer entzündet und die Befreiung des Volkes mit Tanz und Gesang gefeiert.

Alljährlich erinnern sich Kurden, Afghanen und Perser beim Newrozfest an diese Befreiungstat Kawas.

Eindrücke der Mitarbeiter*innen der Ausländerbehörde Kreis Schleswig-Flensburg:

Die Veranstaltung war sehr herzlich. Mir hat es toll gefallen! Sowas in der Art haben wir hier vorher noch nie erlebt. Als wir getanzt haben war es so, als wären wir alle eine große Familie! Zusammengefasst war es eine tolle Geste!

An Anfang hat sich die Begeisterung in Grenzen gehalten, da wir am Dienstag immer viel abarbeiten können. Dieses Gefühl schlug jedoch direkt in Freude um, als wir bei angekommen sind. Zugegebenermaßen habe ich mich etwas geschämt, weil wir letztendlich (gerne) unsere Arbeit machen.

Es war emotional und schön! Das Newrozfest war eine tolle Geste. Es war spürbar, wie viel Arbeit dahinter steckte.

Wir waren total überrascht auf eine positive Art und Weise. Die Tatsache, dass die Menschen geklatscht haben als wir reinkamen war eine tolle und bewegende Geste. Und nicht zu vergessen das Essen hat toll geschmeckt!

Es war eine tolle Geschichte! Das Newrozfest war schön inszeniert. Ich fand es toll eine andere Kultur (kurdische Kultur), kennen zu lernen. Insgesamt war es eine tolle Überraschung. Vielen Dank an alle!

Impressionen:









Erinnerte Heimat - Ein Kochbuch als Dankeschön

Ein Kochbuch „Erinnerte Heimat“ als Dankeschön - 

Am Montagnachmittag, den 16. April 2018 fand in der Ev. Familienbildungsstätte Kappeln eine Kochbuchvorstellung mit dem Titel „Erinnerte Heimat“ statt.
Die Frauen und das Leitungsteam der Kreativ-Werkstatt aus Kappeln hatten ein Rezeptbuch mit Gerichten aus ihrer Heimat erstellt.

Mit der Überreichung des Kochbuches haben sich die Frauen der Kreativ-Werkstatt bei denen, die das Integrationsprojekt finanziell unterstützen herzlich bedankt. Gleichzeitig wurde die Bitte geäußert das Projekt und andere Integrationsprojekte zu unterstützen.
„Dort wo viele kreative Köpfe zusammenkommen, kann auch etwas Besonderes wie dieses Buch entstehen“, sagte Frau Tanja Hohmann, die stellv. Leitung der
Ev. Familienbildungsstätten Schleswig und Kappeln.

Die Kochbücher gingen unter anderen an die Bürgervorsteherin Frau Dagmar Ungethüm-Ancker, den Bürgermeister Herrn Heiko Traulsen, den Sozialausschussvorsitzenden Herrn Helmut Schulz und an die Leiterin der Ev. Familienbildungsstätten Schleswig und Kappeln Frau Antje Schümann. „Ein tolles Ergebnis“, lobte die Bürgervorsteherin das Rezeptbuch.

Zum Buffet wurden aus dem Kochbuch einige internationalen Spezialitäten, wie Tschelepi aus Afganistan, Piroschki aus Russland, Baklavas aus Syrien, Shentetlie aus Albanien, Cheesecake aus Zypern, gereicht.


Stella Michailidou Pavlou, Familienzentrum Kappeln, -Integration-

Infos zum Integrationsprojekt Kreativ-Werkstatt:  Die Kreativ-Werkstatt ist ein Get-Together Treffen für jede Frau in Kappeln, die Lust und Zeit hat mit oder ohne Kinder zu basteln, nähen, stricken, mit einander etwas neues lernen, erzählen, interkulturelle Bräuche austauschen, etc. Sie findet montags vormittags von 9:30 bis 11:30 Uhr im Bunten Haus an der Hindenburgstraße 2a, in Kappeln statt. 10- 12 Frauen sind regelmäßig dabei. Die Frauen kommen aus verschiedenen Länder: Syrien, Afghanistan, Albanien, Eritrea, Deutschland, Irak, Zypern.

Landgewinn - Empowerment von Zugewanderten im ländlichen Räumen in Schleswig-Holstein

Landgewinn

Die Koordinierungsstellen für Integration holten im August 2018 das landesweite AWO Projekt Landgewinn in den Kreis Schleswig-Flensburg.

Am 22. Aug. 2018 fand die Auftaktveranstaltung im Bürgersaal des Kreishauses statt. Es hatten sich 16 Politikerinnen und Politiker sowie 22 Migrant*innen gefunden, die jeweils Tandems bildeten und sich über 4 Monate regelmäßig trafen.

Musikfest

Der Migrationsfachdienst des Kreises Schleswig-Flensburg präsentierte am 08.02.2019 einen Abend aus Tausendundeiner Nacht mit traditioneller Musik aus Mesopotamien.

Die Veranstaltung fand im ausverkauften Hotel Hohenzollern in Schleswig statt.

Die Schatzsucher*innen

Eine traumapädagogische Kinder- und  Elterngruppe und eine Intervisionsgruppe für Lehrkräfte an der Alexander-Behm-Schule in Tarp.

Ein Projekt der Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte

Internationales Filmprojekt voll abgeDREHt

Viele geflüchtete Familien kommen aus Ländern, in denen das Bildungssystem ein komplett anderes ist als in Deutschland. Nur wenn die Eltern über die deutschen Bildungswege und –orte informiert sind, können sie ihre Kinder auf deren Bildungsreise begleiten.

Die Bildungskoordinatorinnen des Kreises Schleswig-Flensburg und der Stadt Flensburg haben gemeinsam Plakate erarbeitet, die die Bildungswege und –orte in Kreis und Stadt erklären.

Schüler*innen der Zentralschule Harrislee haben diesen Plakaten Leben eingehaucht. Von Januar bis September 2020 traf sich die Gruppe um unter professioneller Anleitung das Filmhandwerk zu erlernen – das Ergebnis können sie sich hier anschauen.

Ein Projekt der Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte. 

Tag der Demokratie

Den Tag der Demokratie am 15.09. jeden Jahres begeht das Team Integration des Kreises Schleswig-Flensburg jedes Jahr. Gestartet sind wir im Jahr 2018 mit einer Reihe an Kooperationspartner*innen.

LAUT.LOS! statt lautlos - werde LAUT.Sprecher, so dass Motto der Veranstalter. Rund um das Thema "Aufstehen gegen Rassismus und Vorurteile“ war es laut und bunt auf dem Capitolplatz in Schleswig. Die Besucher*innen erwartetet: JiMs Bar mit leckeren non-alcoholic Cocktails, internationale Musiker*innen aus Schleswig und Umgebung, eine Photobox und rasante Spiele rund um die extra für diese Aktion gestylten Bierdeckel und vieles mehr …

2019 haben wir Passant*innen in der Schleswiger Fußgängerzone auf das Rote Sofa eingeladen und 2021 wurde es digital 

Lautlos 1
Lautlos 2

LAUT.LOS statt lautlos

In dem Projekt LAUT.LOS! – Ich bin LAUT.Sprecher wurden Schülerinnen und Schüler  der Bruno-Lorenzen-Schule und der DaZ-Klasse des BBZ Schleswig zu Multiplikatoren für die Themen  Vorurteile, Rassismus und Diskriminierung ausgebildet.  Als krönenden Abschluss verbrachten sie einen Vormittag mit ihrem selbstkreierten Stand in der Fußgängerzone um mit Passant*innen ins Gespräch zu kommen. Das Projekt war Teil des Programmes „Openion“ der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. 

Demokratie! Verstehen was UNS betrifft!

Zum Hintergrund

Im Jahr des 70. Geburtstags des Grundgesetzes, das von Bildungsministerin Karin Prien zum „Jahr der politischen Bildung“ ausgerufenen worden ist, erscheint es wichtiger denn je, die Demokratieförderung von Kindern und Jugendlichen gezielt und proaktiv voranzutreiben. Besonders im Hinblick darauf, dass viele Jugendliche, die Deutschland in den letzten Jahren als Flüchtlinge erreicht haben, jetzt an unterschiedlichen Schulen in Schleswig unterrichtet werden. Diese jungen Menschen sind mehrheitlich im Kontext von Diktatur, Krieg und (aus unserer Perspektive) wenig freiheitlichen Gesellschaftsordnungen sozialisiert worden. Zu einer verantwortungsvollen Flüchtlingspolitik gehört daher auch eine politische Bildung für Flüchtlinge. Politische Bildung ist dabei mehr als das Grundgesetz in Übersetzung zu verteilen. Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, die Idee einer Bürgergesellschaft, all dies muss erlernt und vor allem erlebbar gemacht werden.

Aus diesem Grundgedanken heraus wurde durch den Kreis Schleswig-Flensburg im letzten Jahr das Projekt „Demokratie. Verstehen, was uns betrifft!“ zur politischen Bildung initiiert. Aufgrund des großen Erfolgs des vergangenen Projektjahres und der finanziellen Förderung durch den Rotary Club Schleswig fand das Projekt in diesem Jahr eine Fortsetzung. In Zusammenarbeit mit der Lornsenschule Schleswig, der Bruno-Lorenzen-Schule Schleswig und der Dannewerkschule Schleswig haben die Schüler in gemischten Gruppen (mit und ohne Flucht- bzw. Migrationshintergrund) seit Februar 2019 vier unterschiedliche politische Organe besucht (Ratsversammlung der Stadt Schleswig, Kreis-, Land- und Bundestag) und diese Erfahrungen innerhalb ihrer Klassen weitergeben. Hierbei lag ein besonderer Fokus auf dem inhaltlichen Austausch darüber, aus welchen Staatsformen die Jugendlichen mit Migrationshintergrund geflohen sind, damit lebhaft vermittelt und schließlich auch erlebbar wird, welch ein hohes Gut die Demokratie in unserer Gesellschaft darstellt.

Abschlussveranstaltung 2019

Höhepunkt des Projektjahres 2019 war die Abschlussveranstaltung am 30. Oktober 2019 in der Aula der Lornsenschule in Schleswig. Neben den Schülern der aktuell teilnehmenden Schulen waren zu diesem Anlass auch Schüler der teilnehmenden Schulen aus dem Vorjahr eingeladen worden (Domschule, Berufsbildungszentrum Schleswig, Gallbergschule). Themenschwerpunkt war hier das Europa-Parlament, dessen Arbeit und Aufgabenfülle von Delara Burkhardt (SPD) vorgestellt wurden. Im Rahmen eines Politiker-Speed-Dating hatten die Schüler im Anschluss Gelegenheit, neben Delara Burkhardt auch die Politiker*innen aus allen vorherigen Stationen schonungslos mit ihren Fragen zu löchern. Stephan Dose (Stellv. Bürgermeister der Stadt Schleswig), Dr. Wolfgang Buschmann (Landrat Kreis Schleswig-Flensburg), Eka von Kalben (Mitglied des Landtags) und Petra Nicolaisen (Mitglied des Bundestags) zeigten sich beeindruckt vom Engagement der Schüler*innen und der Vielfalt ihrer Fragen und gaben sich alle Mühe, diese auch umfassend zu beantworten.

Das absolute Highlight der Veranstaltung und gleichzeitig ein besonderes Zeichen der Wertschätzung der im Projekt geleisteten Arbeit war für die Schüler*innen schließlich der Besuch des Ministerpräsidenten Daniel Günther. Er betonte in seiner kurzen Rede den elementaren Wert der Demokratie und ermunterte die Schüler*innen für diese einzutreten. Auch an ihn hatten die Schüler*innen unzählige Fragen, die der Ministerpräsident geduldig beantwortete. Auch vor der berühmten „K-Frage“ scheute er nicht zurück und bekannte sich hier ausdrücklich zu Schleswig-Holstein und dem Amt des Ministerpräsidenten.

Die Abschlussveranstaltung wurde von der Joker Pictures GmbH Filmproduktion filmisch begleitet. Entstanden ist ein beindruckender Film, der das Projekt, seinen Hintergrund und den besonderen Wert für die teilnehmenden Schüler*innen greifbar macht.


Projekt HEROES

Das Projekt HEROESgegen Unterdrückung im Namen der Ehre. Für Gleichberechtigung richtet sich an  junge Männer mit familiärer Migrationsgeschichte.

Bei wöchentlichen Treffen und Freizeitaktivitäten setzten sie sich mit Themen der Gleichberechtigung, Demokratie, Ehre, Patriarchat und den damit verbundenen Werten auseinander.

Nach einem Jahr werden sie feierlich zu HEROES zertifiziert und können selbst Workshops zu den Themen an Schulen durchführen.

Im September 2020 startete das Projekt im Kreisgebiet. Träger ist die Internationale Bildungsstätte Jugendhof Scheersberg.  Auf der Seite des Scheersbergs erfahren Sie mehr darüber.

Kontakt

Internationale Bildungsstätten Jugendhof Scheersberg

Scheersberg
24972 Steinbergkirche

Dokumente

MATZ-Projekte bis 2020

Frauenleben

Kooperationsprojekt der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein
Frauenleben wurde gefördert durch das schleswig-holsteinische Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung
Projektdauer November 2019 bis November 2020


Frauenleben richtete sich an neuzugewanderte und einheimische Frauen in Schleswig und Umgebung. Führungen durch die Museen der Schlossinsel boten viele Anregungen für Austausch und Begegnung. Bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen wurden die Gespräche in gemütlicher Runde fortgeführt.

Bei der Beschäftigung mit einer Darstellung des Heiligen Hieronymus entwickelte sich beispielsweise ein Gespräch über Glaube und Vergänglichkeit in Zeiten von Corona.

Das Nydamboot als interkulturelles Identifikationsobjekt wiederum ermöglichte Austausch über die Bedeutung von Kultur für eine friedliche Gesellschaft.

Verankert waren die zweistündigen Veranstaltungen in der Bildung und Vermittlung der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf. Sie wurden im Tandem einer Neuzugewanderten mit einer Einheimischen koordiniert.


Anhand von Kunstwerken von oder über Frauen
wurden verschiedene Themen im Projekt "Frauenleben"
diskutiert. @Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Ein besonderes Merkmal der Maßnahme war außerdem, dass viele entwicklungspolitische Inhalte aufgenommen wurden. Armut, Migration oder Umweltzerstörung sind Themen, die sich einerseits in der Kunst finden lassen und andererseits leicht eine Brücke schlagen zwischen unterschiedlichen Lebenswelten von Menschen.

Weitere Informationen: Nicole Gifhorn, Promotorin für Globale Lernen; nicole.gifhorn@landesmuseen.sh 

@Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen


ZiK ZaK

Das ZiK ZaK ist ein Ort für den interkulturellen Austausch zwischen
MigrantInnen und Einheimischen. Unser Ziel ist Respekt und Verständigung zwischen den Menschen aus verschiedenen Ländern.
Schwerpunkte unserer Veranstaltungen sind Kultur, Musik, Sprachen, Film, Foto, Internet, Kunst, Kennenlernen der neuen Heimat, internationale Begegnungen und vieles andere.

Wir sind flexibel und bieten Freiräume für kreative Ideen.

Du interessierst Dich für den multikulturellen Austausch und unser Konzept? Dann laden
wir Dich ein, sich uns anzuschließen. Zusammen können wir viel machen.
Unsere Kurse sind für alle kostenlos.

Das aktuelle Programm findest Du im Flyer.

Eins unserer Angebote ist unser digitales "Tee trinken und Deutsch sprechen" immer sonntags um 17 Uhr.

Eine Anmeldung erfolgt per Mail um einen Einladungslink zu erhalten.

Komm gerne vorbei!

Hilfe/Selbsthilfegruppe Sucht

Selbsthilfegruppe Sucht

Seit Juli 2021 befindet sich mit Unterstützung durch den Kreis Schleswig-Flensburg, der Stadt Flensburg und den Suchtberatungsstellen beider Regionen eine Selbsthilfegruppe zum Thema SUCHT im Aufbau.
Unter der im Flyer angegebenen Nummer können sich suchterkrankte Menschen auf Farsi oder Deutsch über die Selbsthilfegruppe informieren.

Menschen , die ein unabweisbares Verlangen nach Genuss- und Rauschmitteln besitzen , sind suchterkrankt. Beispiele sind Alkoholsucht, Drogenkonsum, Spielesucht (am Computer) oder Kaufsucht.
Wer süchtig ist, ist beeinträchtigt in der freien Entfaltung seiner Persönlichkeit und in der sozialen Chancengleichheit.

Die Gruppe startet zunächst für farsi-sprachige Menschen aus Flensburg und aus dem Kreis Schleswig-Flensburg.
Zum Auftakt wird sich die Gruppe in den Räumen des Suchthilfezentrums in Flensburg treffen.


Herr Abbassi nimmt Interessent*innen per Telefon entgegen. Ihre Anrufe werden vertraulich behandelt. Sie brauchen z.B. Ihren Namen nicht nennen.

Das Angebot zur telefonischen Information ist auch offen für Familienangehörige und Freunde sowie Beratungsstellen.

Ansprechpartner*in in der Kreisverwaltung ist Frau Dagmar Kistner, Telefon 04621 87-638 oder per E-mail: dagmar.kistner@schleswig-flensburg.de

Flyer Selbsthilfegruppe Farsi

Logo Kreis SL-FL

WICHTIGE INFORMATIONEN ZUR CORONA-PANDEMIE

Sehr geehrte Bürger*innen,

aufgrund der aktuellen Lage in der Pandemie haben wir an dieser Stelle die wichtigsten Informationen und Kontaktadressen für Sie zusammengefasst. Bitte haben Sie dafür Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer Fragen aktuell etwas länger dauert oder  Telefonleitungen ausgelastet sind.

  1. Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit
  2. Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein
  3. Bürgertelefon Kreis Schleswig-Flensburg

    Keine rechtsverbindlichen Auskünfte!

    Flensburger Straße 7
    24837 Schleswig

  4. Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte
  5. Gebärdentelefon (Videotelefonie)

    https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Weitere Informationsseiten zur Corona-Pandemie

Bundesministerium für Gesundheit www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus

  • hier finden Sie z.B. Informationen zur bundesweiten Pandemie-Lage, zu aktuellen Bundesverordnungen (Test-, Reise-, Impfverordnung), zu Impfungen, dem digitalen Impfnachweis, fremdsprachige Infomaterialien und Links zu weiterführenden Informationsangeboten
  • Informationen zum Virus, Testen, Impfen und Hygiene unter www.zusammengegencorona.de

Landesregierung Schleswig-Holstein www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus

  • hier finden Sie z.B. Informationen zu aktuellen Landesverordnungen (Bekämpfungs-, Quarantäne- und Schulverordnung), Impfungen und Teststationen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen in den FAQs

Kreis Schleswig-Flensburg www.schleswig-flensburg.de/Corona-Portal

  • hier finden sie z.B. Pressemitteilungen und Informationen zur Pandemie im Kreisgebiet, auch mehrsprachig und in leichter Sprache, zu aktuellen Allgemeinverfügungen und Erlassen sowie Impfstellen und Testzentren im Kreisgebiet und Links zu weiteren Informationsangeboten

Robert-Koch-Institut / STIKO www.rki.de

Termine im Kreishaus und den Außenstellen

Termine sollten grundsätzlich vorher telefonisch oder über E-Mail mit der*dem Sachbearbeiter*in vereinbart werden!

Bitte beachten Sie vor Terminbeginn, dass der Zutritt nur noch nach der 3G-Regel zulässig ist.
Das heißt, vollständig geimpfte, genesene oder getestete Personen haben Zutritt. Bitte denken Sie also zwingend an die Umsetzung der 3G-Regel.

Seit dem 13.11.2021 sind die Corona-Schnelltests wieder kostenlos. Eine Übersicht aller Teststationen im Kreisgebiet finden Sie hier.

Der Kreis Schleswig-Flensburg bezieht sich auf die derzeit gültige Corona-Bekämpfungsverordnung.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre*n Sachbearbeiter*in.

Informationen zur Corona-Schutzimpfung & Impftermine

Umfassende Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Impfen (z.B. Impfabstände, Auffrischungen, Impfstoffen, möglichen Nebenwirkungen, Empfehlungen für Schwangere und Kinder usw.) stehen auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts und der STIKO hier.

Vielfältige (auch fremdsprachige) Informationen zum Impfen in Schleswig-Holstein und zu Impfnachweisen finden Sie auf den Informationsseiten der Landesregierung.

Eine aktuelle Presseinformation zum Start der Terminvergabe in den Impfstellen finden Sie hier.

Weitere Informationen zu Impfterminen und offenen Impfaktionen finden Sie hier.

Über die Arztsuche (www.arztsuche.kvsh.de) der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein können Sie Praxen in Ihrer Umgebung finden, die COVID-19 Impfungen durchführen. Aufgrund der aktuell hohen Nachfrage bitten wir Sie, einen Impftermin zunächst möglichst über Ihre eigene hausärztliche Praxis zu organisieren oder offene Impfangebote zu nutzen.

Das Land Schleswig-Holstein empfiehlt aktuell eine Auffrischungsimpfung („Booster-Impfung“) machen zu lassen, wenn Sie zu folgenden Gruppen gehören:

  • Sie sind 60 Jahre oder älter, haben die letzte Impfung vor mehr als 6 Monaten erhalten und eine individuelle Abwägung gemeinsam mit Ihre*m Impfärztin/Impfarzt getroffen. Ihr*e Ärztin/Arzt oder ärztliches Fachpersonal können dazu beraten,
  • oder Sie sind immungeschwächt oder immunsupprimiert – z.B. HIV-infizierte Personen oder Patient*innen während einer Krebstherapie und Sie haben die letzte Impfstoffdosis vor mehr als 6 Monaten erhalten (bei schwer immundefizienten Personen kann eine zusätzliche Impfstoffdosis als Optimierung der primären Impfserie bereits 4 Wochen nach der Grundimmunisierung angeboten werden),
  • oder Sie wurden vollständig mit einem Vektorimpfstoff von AstraZeneca geimpft, haben die letzte Impfung vor mehr als 6 Monaten erhalten und eine individuelle Abwägung gemeinsam mit Ihre*m Impfarzt/Impfärztin getroffen. Die STIKO empfiehlt für vollständig mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpfte Personen eine Auffrischimpfung nach 6 Monaten für vulnerable Gruppen oder Personen mit Kontakt zu vulnerablen Gruppen,
  • oder Sie wurden vollständig mit dem Vektorimpfstoff von Johnson&Johnson geimpft und haben die letzte Impfung vor mehr als 4 Wochen erhalten,
  • oder Sie sind Bewohner*in in einer Pflegeinrichtung, Einrichtung der Eingliederungshilfe oder einer Einrichtung mit vulnerablen Gruppen sowie Pflegekraft oder Beschäftigte und haben die letzte Impfung vor mehr als 6 Monaten erhalten,
  • oder Sie sind beruflich in Kontakt mit infektiösen Menschen, beispielsweise medizinisches Personal ambulant oder stationär, Personal des Rettungsdienstes und haben die letzte Impfung vor mehr als 6 Monaten erhalten.

Testmöglichkeiten im Kreisgebiet

Seit dem 14.11.2021 haben alle Bürger*innen wieder Anspruch auf kostenlose Antigentests ("Schnelltest").

Die aktuellen Angebote an öffentlichen Testmöglichkeiten können Sie auf der Seite des Landes einsehen: Teststationen im Kreisgebiet und Schleswig-Holstein.

Bitte beachten Sie: Ein Testergebnis – egal ob PCR oder Schnelltest – ist immer nur eine Momentaufnahme! Ein negatives Ergebnis kann eine möglicherweise erfolgte Ansteckung, die erst in den nächsten Tagen zur Erkrankung führt, nicht ausschließen. Auch mit einem negativen Test und/oder als vollständig geimpfte Person sollten die „AHA+L+A“ Regeln und Empfehlungen zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung beachtet werden.

Wie verhalte ich mich bei Symptomen einer möglichen Infektion?

Bei Symptomen einer akuten und ansteckenden Krankheit sollten Sie, nicht nur bei „Corona“, zu Hause bleiben und den Kontakt zu anderen Menschen so gut es geht vermeiden.

Der*die erste Ansprechpartner*in bei einer symptomatischen Erkrankung sollte immer ihre hausärztliche Praxis sein. Bitte nehmen Sie, v.a. wenn Sie eine Infektion mit dem Corona-Virus vermuten, telefonisch Kontakt mit der Praxis auf, um das weitere Vorgehen zu  besprechen. Ihr*e Hausarzt/-ärztin  wird entscheiden, ob eine Testung erforderlich ist und diese mit Ihnen organisieren.

Wenn Sie noch keinen Kontakt zu einer Hausarztpraxis haben, wenden Sie sich jederzeit an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst: Tel. 116 117.

Wie verhalte ich mich in der häuslichen Absonderung (Quarantäne)?


  • Sie dürfen ihre Wohnung bzw. Ihr Grundstück nur im Notfall verlassen, auch nicht zum Einkaufen. Bitten Sie, falls erforderlich, Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn darum, sie z.B. mit Lebensmitteln zu versorgen. Unterstützung ist auch über ehrenamtliche Helfer*innen und die Gemeinden möglich.
  • Sie dürfen nicht zur Arbeit gehen (Arbeit im Home-Office ist erlaubt).
  • Sie dürfen keinen Besuch von Personen empfangen, die nicht in Ihrem Haushalt leben.
  • Lassen Sie Lieferungen vor dem Hauseingang oder der dem Wohnungseingang ablegen.
  • Bei unvermeidbaren Kontakten tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz und halten Sie größtmöglichen Abstand zu anderen Personen.
  • Kontaktieren Sie Ihre*n Hausarzt/-ärztin telefonisch, wenn Sie wegen einer Erkrankung dringend Medikamente oder eine ärztliche Behandlung benötigen.
  • Wenden Sie sich auch jederzeit an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Tel. 116 117 und sagen Sie, was Sie benötigen und dass Sie unter Quarantäne stehen.
  • Wenn Sie pflegebedürftig sein sollten, informieren Sie bitte Ihren ambulanten Pflegedienst umgehend über Ihre Quarantäne.
  • Messen Sie zweimal täglich ihre Körpertemperatur und achten Sie auf mögliche Symptome.
  • Wenden Sie sich auch bei neu oder erstmals auftretenden Symptomen an diese Stellen.
  • Wichtig: in (medizinischen) Notfällen wenden sie sich jederzeit an den Notruf: Tel. 112
  • Meiden Sie den Kontakt zu weiteren Haushaltsangehörigen, die nicht ebenfalls in Quarantäne oder noch nicht infiziert sind, so gut es geht.
  • Halten Sie sich möglichst in getrennten Zimmern auf, halten Sie größtmöglichen Abstand.
  • Nehmen Sie Mahlzeiten möglichst zeitlich und räumlich getrennt ein.
  • Tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung bei unvermeidbaren Kontakten.
  • Drehen Sie sich beim Husten und Niesen weg.
  • Waschen Sie regelmäßig und gründlich die Hände mit Wasser und Seife.
  • Sorgen Sie für eine regelmäßige Lüftung aller Räume.

Versuchen Sie, die Hygieneregeln so gut es geht einzuhalten und individuelle Lösungen für Ihre Situation zu finden. Für im Haushalt lebende Kinder oder besonders pflege- und zuwendungsbedürftige Personen müssen die Quarantäneregelungen (altersentsprechend) angepasst werden. Beispielsweise ist eine räumliche Trennung von Kindern und Eltern (und ggf. Geschwistern) im Haushalt nur einzuhalten, wenn sie für die Eltern vertretbar ist und vom Kind gut toleriert wird.

Achten Sie auch auf Ihre seelische Gesundheit! Mit einer Quarantäne können z.B. Ängste und Sorgen vor einer Ansteckung, das Gefühl von Ausgrenzung, Einsamkeit, Anspannung oder Schlafstörungen einhergehen.

Bleiben Sie mit Freunden und Familie über Telefon, Internet und andere Medien in Kontakt.

Suchen Sie nach Beschäftigung in Ihrem Haushalt, nutzen Sie – abhängig von Ihrem Gesundheitszustand – Möglichkeiten zur körperlichen Betätigung (z.B. Gymnastikübungen), nutzen sie ggf. den eigenen Garten, um frisch Luft zu schnappen.

Sie können auch die Telefon-Seelsorge anrufen:

0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 oder 116 123


Welche Empfehlungen gelten für Haushaltsangehörige, die selbst nicht in Quarantäne sind?


  • Im Haushalt sollten die Empfehlungen zum Abstand, Lüften und Hygiene beachtet werden, die auch für Personen in häuslicher Absonderung gelten (s.o.)      
  • Haushaltsangehörige, die selbst nicht in Quarantäne sind, dürfen weiter uneingeschränkt zur Arbeit gehen, Einkaufen usw.      
  • Sie sollten aber eigene Kontakte außerhalb des Haushalts auf das Notwendigste reduzieren, insbesondere Kontakte zu alten oder kranken Menschen sollten gemieden werden.
  • Es sollte besonders auf die „AHA+L+A“ Regeln und Empfehlungen zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung geachtet werden.
  • Bei Symptomen einer möglichen Infektion bleiben Sie zu Hause und beachten bitte die Informationen und Empfehlungen auf dieser Seite zum Verhalten bei Symptomen.

Wie verhalte ich mich bei einem positiven Selbsttest?

Bei einem positiven Selbsttest sind Sie verpflichtet, sich unverzüglich in die häusliche Absonderung zu begeben und das Ergebnis umgehend durch eine PCR-Testung überprüfen zu lassen. Eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt ist nicht erforderlich.

Veranlassen Sie die Testung über Ihre*n Hausarzt/-ärztin oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst oder ein Testzentrum der KVSH.

Ausschließlich für die Testung darf die häusliche Absonderung einmalig verlassen werden. Es muss durchgängig eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden, die Nutzung des ÖPNV ist untersagt.

Bei einem negativen Testergebnis endet die Pflicht zur häuslichen Absonderung sofort.

Wird keine PCR-Testung durchgeführt gilt die Pflicht zur Absonderung für 14 Tage und endet dann automatisch.

Rechtsgrundlage ist eine Allgemeinverfügung des Kreises Schleswig-Flensburg.


Wie verhalte ich mich bei einem positiven Schnelltest (Teststation)?

Bei einem positiven Schnelltest (durch geschultes Personal) sind Sie verpflichtet, sich unverzüglich in die häusliche Absonderung zu begeben und das Ergebnis umgehend durch eine PCR-Testung überprüfen zu lassen. Veranlassen Sie die Testung über Ihre*n Hausarzt/-ärztin oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst oder ein Testzentrum der KVSH.

Ausschließlich für die Testung darf die häusliche Absonderung einmalig verlassen werden. Es muss durchgängig eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden, die Nutzung des ÖPNV ist untersagt.

Zur Meldung an das zuständige Gesundheitsamt ist die Person bzw. Stelle verpflichtet, die den Test durchgeführt hat.

Bei einem negativen Testergebnis endet die Pflicht zur häuslichen Absonderung sofort.

Rechtsgrundlage ist eine Allgemeinverfügung des Kreises Schleswig-Flensburg.


Wie verhalte ich mich bei einem positiven PCR-Test?

Bei einem positiven Testergebnis gilt die Pflicht zur häuslichen Absonderung für mindestens 14 Tage. Die Information des Gesundheitsamtes über das Ergebnis erfolgt automatisch über die Praxis bzw. das Labor, in dem die Testung durchgeführt wurde. Das Gesundheitsamt wird so bald wie möglich Kontakt mit Ihnen aufnehmen.

Rechtsgrundlage ist eine Allgemeinverfügung des Kreises Schleswig-Flensburg.

Bitte berücksichtigen Sie bis dahin die Hinweise und Empfehlungen auf dieser Seite, insbesondere die Hinweise zum Verhalten während der häuslichen Absonderung (Quarantäne).

Für Haushaltsangehörige gilt: Alle die nicht vollständig geimpft sind oder vollständig geimpft sind, aber Symptome einer möglichen Infektion mit dem Corona-Virus zeigen, gilt ebenfalls die Pflicht zur häuslichen Absonderung.
Bitte warten Sie die Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt zum weiteren Vorgehen ab.

Besteht ein Anspruch auf Entschädigung bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder behördlicher Schließung von Betreuungseinrichtungen?

Eventuell besteht ein Anspruch auf Entschädigungsleistungen nach dem  Infektionsschutzgesetz (IfSG), z.B. bei Anordnung einer Quarantäne oder der behördlichen Schließung von Einrichtungen zur Kinderbetreuung.

Entsprechende Anträge werden in Schleswig-Holstein durch das Landesamt für soziale Dienste bearbeitet. Sie können nicht an die Gesundheitsämter gestellt werden.

Einzelheiten und weitere Informationen dazu finden Sie hier: www.ifsg-online.de.

Bürgertelefon Kreis Schleswig-Flensburg

Keine rechtsverbindlichen Auskünfte!

Flensburger Straße 7
24837 Schleswig