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Kreis Schleswig-Flensburg

Migration im Kreishaus

Migrationsfachdienst Kreis Schleswig-Flensburg

In den ersten Wochen und Monaten wird Ihnen vieles fremd erscheinen. Was in Ihrem Heimatland ganz selbstverständlich und einfach war, funktioniert hier möglicherweise nach anderen Regeln. Informieren Sie sich so gut wie möglich und nutzen Sie die Beratungsangebote.

Die Beratungsstellen unterstützen Neuzuwanderer bei ihrer beruflichen, sprachlichen und gesellschaftlichen Integration durch

  • Information
  • Beratung
  • Unterstützung
  • Vermittlung

 Sie bieten Hilfestellungen rund um die Themen:

  • Aufenthalt (Asylverfahren, Hilfe bei abgelehntem Asylantrag)
  • Soziale Sicherung (Asylbewerberleistungsgesetz, Arbeitslosengeld I und II, Kinder- und Elterngeld, Wohngeld usw.)
  • Gesundheit
  • Familienzusammenführung
  • Suche nach dem passenden Sprachkursangebot
  • Hilfe bei persönlichen und familiären Problemen
  • Soziale Kontakte/Freizeit
  • Unterstützung bei Angelegenheiten des täglichen Lebens
  • bei Fragen zu Arbeit, Beruf und Ausbildung

Asylbetreuung

  1. Herr Amed Doski

    Ordnungsangelegenheiten
    Sprach- und Kulturmittler

    Flensburger Str. 7
    24837 Schleswig

  2. Frau Shilan Doski

    Ordnungsangelegenheiten
    Sprach- und Kulturmittlerin

    Flensburger Str. 7
    Zi. U1b
    24837 Schleswig

Migrationsberatung Schleswig-Holstein (für erwachsene Zuwander*innen ab dem 27. Lebensjahr)

Die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) richtet sich an Menschen mit Migrationshintergrund, die noch nicht länger als drei Jahre in Deutschland leben oder sich in einer schwierigen Lage befinden. Ziel ist die gleichberechtigte Teilhabe und Teilnahme der Ratsuchenden am gesellschaftlichen Leben.

Beraten wird zu einer Vielzahl alltäglicher Fragen, unter anderem zu Sprachkursen, Wohnen, Arbeit, Gesundheit, Kinderbetreuung/Schule sowie zu einfachen rechtlichen Fragen.

Frau Nissen ist auch unten anderem für die Anerkennung der Berufsabschlüsse zuständig.

Weitere, auch mehrsprachige Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

  1. Frau Silke Nissen

    Migrationsberatung SH

    Ordnung und Recht
    Kreisverwaltung

    Flensburger Str. 7
    Zi. U1b
    24387 Schleswig

Koordinierungsstelle für Integration, Teilhabe und Zusammenhalt (KITZ)

Seit 01. Januar 2019 gibt es die Koordinierungsstelle für Integration, Teilhabe und Zusammenhalt (KITZ), die für einen Zeitraum von drei Jahren vom Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration gefördert wird. Hierdurch wird die Koordinierungsstelle zur integrationsorientierte Aufnahme von Flüchtlingen (IAF) abgelöst.

Die KITZ ist im Fachbereich Regionale Integration angesiedelt und über den Fachbereichsleiter im Sinne einer Stabstelle direkt dem Landrat unterstellt. Im Kreis Schleswig-Flensburg wird die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund als gesamtgesellschaftliche Querschnittsaufgabe verstanden.

Foto: v.l. Frau Kistner und Frau Wilkonska-Malla

Ziel der KITZ ist es, die Bedingungen für ein gleichberechtigtes und friedliches Zusammenleben von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund im Kreis Schleswig-Flensburg zu verbessern. Die Implementierung und Verankerung von auf Integration und Teilhabe ausgerichteten und abgestimmten Strukturen und Maßnahmen sind im Fokus der Koordinierungsarbeit.

Die KITZ agieren im Sinne des Integrationskonzeptes für Menschen mit Migrationshintergrund „ Wir sind Vielfalt“ des Kreises Schleswig-Flensburg und widmen sich u.a. folgenden Aufgabenschwerpunkten:

  • Überprüfung und ggf. Anpassung von Integrationssystemen und Integrationsförderketten, insb. im Hinblick auf die Schnittstellen zwischen einzelnen Strukturen und Maßnahmen
  • Beförderung der Interkulturellen Öffnung von Verwaltung und Organisationen
  • Koordinierung und bei Bedarf Initiierung und Unterstützung von Maßnahmen zur Beförderung von Integration und Teilhabe, u.a. Maßnahmen zur Förderung der partizipativen Teilhabe von Migrant*innen in Gremien, Beiräten usw.

Im Rahmen des Integrationskonzeptes befassen sich die KITZ besonders mit folgenden Handlungsfeldern: Wohnen, Sprache, Arbeit, Demokratie, Kultur und Werte, Vereine, Frauen, Gesundheit, Interkulturelle Öffnung.

Hierzu arbeitet die KITZ sehr eng mit beiden Kreiskoordinatoren aus Bildung und Ehrenamt, mit der lokalen und regionalen Ebene sowie verschiedenen Trägern, Institutionen und Organisationen zusammen. In verschiedenen Netzwerken aus den o.g. Handlungsfeldern erfolgen regelmäßige Treffen sowie eine gemeinsame Planung, Organisation und Durchführung von Integrationsangeboten.

  1. Dagmar Kistner

    Kreis Schleswig-Flensburg
    Regionale Integration
    Regionale Integration

    Flensburger Straße 7
    24837 Schleswig

  2. Joanna Wilkonska-Malla

    Kreis Schleswig-Flensburg
    Regionale Integration
    Regionale Integration

    Flensburger Straße 7
    24837 Schleswig

Bildungskoordination für Neuzugewanderte

Bildung ist eine der Schlüsselfunktion für eine gute Integration von Neuzugewanderten sowie deren gleichberechtigte Teilhabe am Leben in Deutschland. Sie erstreckt sich über alle Phasen des Lebens, findet also ein Leben lang statt.

Aufgaben der Bildungskoordinatorin

  • Herstellung von Transparenz über regionale Angebote und Akteure

Auf dieser Seite finden Sie Bildungsangebote (nicht nur) für Neuzugewanderte.

 Ihr Angebot ist nicht dabei? Dann nehmen Sie bitte Kontakt auf zu sylke.willig@schleswig-flensburg.de

  • Vernetzung von Akteuren der Bildungsarbeit und Anstoß von Kooperationsprozessen
  • Einbinden der Zivilgesellschaft wie Ehrenamt, Kirchen, Gewerkschaften, Unternehmen, Migrantenorganisationen.
  • Information und Beratung von politischen Entscheidungsträgern
  • Strategieentwicklung und Impulse für erforderliche Angebote und Maßnahmen geben.

Ziele der Arbeit

Das Ziel der Bildungskoordinierung für Neuzugewanderte besteht

in der Herstellung von Bildungsgerechtigkeit und

der gesellschaftlichen Teilhabe für Neuzugewanderte.

Durch eine bessere Koordination der Bildungsangebote und eine nachhaltige Kooperation der beteiligten Akteure werden Bildungsstrukturen transparenter und effizienter.

Projekt Alle an Bord!

Das Projekt Alle an Bord! - Arbeitsmarktliche Integration in Arbeit, Ausbildung und Studium von Geflüchteten in Flensburg und Umgebung sowie im Kreis Schleswig-Flensburg.

Unser Projektziel:

Im Fokus der Unterstützung steht die arbeitsmarktliche Integration von Geflüchteten. Die Beratung und Begleitung ist individuell und auf den Bedarf der Teilnehmenden angepasst. Die Teilnahme ist kostenfrei und freiwillig.

Wir …

  • helfen bei der beruflichen Orientierung und bieten Bewerbungstrainings und Coachings.
  • unterstützen bei der Aufnahme von Praktika, Einstiegsqualifizierung, schulischer oder dualer Ausbildung, Arbeit oder Studium.
  • informieren zu Fördermöglichkeiten und unterstützen bei der Einmündung in berufliche Bildungsmaßnahmen.
  • helfen bei der Suche nach geeigneten Sprachkursen.
  • unterstützen bei Kontakten zu Behörden, Jobcentern und Agenturen für Arbeit.
  • helfen bei der Kontaktaufnahme mit dem IQ Netzwerk und den zuständigen Stellen für die Anerkennung mitgebrachter Abschlüsse.
  • begleiten Geflüchtete und Arbeitgebende in der ersten Zeit nach Arbeits- und Ausbildungsaufnahme und unterstützen alle Beteiligten, um Abbrüche zu vermeiden.

Zielgruppe:

Geflüchtete, unabhängig von Herkunft, Alter oder Geschlecht.

Besonders werden Geflüchtete mit speziellen Zugangsbarrieren, z. B. Menschen im Asylverfahren oder mit Duldung, Alleinerziehende und Traumatisierte unterstützt.

Projektstandorte und Ansprechpartner*innen:

Wir beraten Geflüchtete sowohl vor Ort an den Standorten Flensburg und Schleswig als auch mobil im Umland.

Das Netzwerk Alle an Bord! wird vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein und dem Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein koordiniert:






Es ist in sieben Kreisen und einer kreisfreien Stadt mit Beratungs-, Coaching- und Unterstützungsangeboten aktiv. Mit den Trägern ZBBS e.V., UTS e.V., der Handwerkskammer Lübeck sowie der Kreisverwaltung Schleswig-Flensburg und der bequa Flensburg vereint das Netzwerk langjährig erfahrene Partner. Alle an Bord! kooperiert landesweit mit dem Netz-werk „Mehr Land in Sicht! – Arbeit für Flüchtlinge in Schleswig-Holstein“, das entsprechende Angebote in anderen Regionen vorhält.

Das Netzwerk Alle an Bord! wird gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein: