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Kreis Schleswig-Flensburg

Datum: 03.08.2021

Corona-Virus: Durchschnittsalter der Erkrankten liegt bei 31 Jahren

Auch im Kreis Schleswig-Flensburg steigen aktuell die Infektionszahlen. Die Stabstelle Corona des Kreises hat dies zum Anlass genommen, die aktuellen Fälle der letzten zwei Monate näher zu betrachten.

Im Zeitraum vom 1. Juni bis 30. Juli wurden 65 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. Fast 80 Prozent der positiv Getesteten zeigten keine oder nur milde Symptome wie bei einer Erkältung. Nur drei Prozent der positiv Getesteten war im Übrigen vollständig geimpft, 23 Prozent waren nur unvollständig geimpft und 74 Prozent gar nicht geimpft. Dabei sind die vollständig geimpften Personen nur mit milderen Symptomen erkrankt. „Der Impfschutz ist daher das wirksamste Mittel bei der Bekämpfung der Pandemie. Es ist daher unbedingt wünschenswert, dass sich möglichst viele impfen lassen und auch die zweite Impfung nicht vernachlässigen. Impfungen bieten zuverlässig einen guten Schutz vor schweren Verläufen, auch bei Infektionen mit der mittlerweile in Deutschland dominierende Delta-Variante, aber erst nach einer vollständig abgeschlossenen Impfserie“, betont Stabstellenleiter Christian Ebeling.

Von den 65 positiv getesteten Personen musste keine im Krankenhaus behandelt werden. Das Durchschnittsalter der positiv Getesteten lag in den letzten zwei Monaten bei 31 Jahren.

Es zeigt sich, dass Urlaubsreisen und zunehmende Treffen größerer Gruppen - privat oder in der Freizeit – auch im Kreis Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen haben.  In ca. 40 Prozent der Fälle waren die Haupt-Ansteckungsquellen Auslandsreisen, Haushaltsangehörige, private Kontakte und Feiern oder Freizeitveranstaltungen. Hauptreiseländer waren die Türkei und Spanien. Umgekehrt heißt das aber auch, dass 60 Prozent der Infizierten ihre Infektionsquelle nicht kennen.

„Jeder hat mit seinem Verhalten Einfluss auf die weitere Entwicklung der Pandemie. Die Grundregel „AHA+A+L“, also Abstand halten, Hygiene-Regeln beachten, Alltagsmaske, Corona-Warn-App und lüften sollten unbedingt weiter beachtet werden. Reiserückkehrer sollten besonders vorsichtig sein zum Schutz ihrer Angehörigen und möglicher Kontakte. Auch sollten die bestehenden Test-Angebote genutzt werden. Jede erkannte Infektion kann durch Kontaktpersonen-Nachverfolgung und Quarantäne weitere Infektionsketten verhindern. Bleiben Sie unbedingt vorsichtig“, betont Stabstellen-Leiter Christian Ebeling.