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Kreis Schleswig-Flensburg - der familienfreundliche Kreis

Informationen für Arbeitsuchende

HINWEIS: Wir sind weiterhin für Sie da! Aufgrund der aktuellen Situation und der Allgemeinverfügung zum Corona-Virus des Kreises Schleswig-Flensburg finden Beratungsgespräche in den Sozialzentren in der Regel nur noch telefonisch statt. Selbstverständlich können Sie uns weiterhin über den Postweg und per E-Mail erreichen. Sollte ein persönliches Gespräch zwingend notwendig sein, haben wir für Sie spezielle Beratungsbüros eingerichtet, die den bestmöglichen Gesundheitsschutz für beide Seiten gewährleisten. Erfahren Sie mehr.

Der/Die Fallmanager/in

Der/Die Fallmanager/in ist Ihre Anlaufstelle bei der Suche nach dem (Wieder-)einstieg in das Arbeitsleben. Er/Sie ist zuständig für die individuelle Beratung und Betreuung. Der/Die Fallmanager/in versteht sich als Ihr Unterstützer im sozialen System.
Das Fallmanagement

  • unterstützt Sie bei der Vermittlung in eine Beschäftigung
  • führt mit Ihnen die Beratungsgespräche durch
  • vereinbart und plant mit Ihnen die erforderlichen Schritte
  • unterbreitet Ihnen Arbeits- und Ausbildungsangebote
  • bezieht Ihre Lebenssituation mit ein. Es können über Themen und Probleme gesprochen werden, die der beruflichen Entwicklung im Wege stehen
  • informiert Sie über Bildungsangebote, Hilfeleistungen sowie Unterstützungsmöglichkeiten der Netzwerkpartner
  • vereinbart mit Ihnen mögliche Förderleistungen
  • schließt mit Ihnen eine Eingliederungsvereinbarung ab

Um eine gezieltere Betreuung durchführen zu können, ist das Fallmanagement in 2 Altersbereiche gegliedert.

  • Altersgruppe bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres (U25)
  • Altersgruppe ab Vollendung des 25. Lebensjahres (Ü25)

Wichtig: Eine erfolgreiche Vermittlung und Betreuung kann nur gelingen, wenn sich beide Seiten aktiv einbringen und vertrauensvoll zusammenarbeiten.

Beratungsgespräch

In einem ersten Beratungsgespräch erstellt Ihr/Ihre Fallmanager/in mit Ihnen gemeinsam ein persönliches Profil von Ihnen. Hierzu stellt er/sie Fragen wie:

  • Welchen Berufswunsch haben Sie?
  • Welche Alternativen können Sie sich vorstellen?
  • Welche beruflichen Erfahrungen besitzen Sie?
  • Haben Sie weitere Fähigkeiten?
  • Haben Sie gesundheitliche Einschränkungen?
  • Sind Sie aufgrund von minderjährigen Kindern im Haushalt oder durch die Pflege eines Familienmitglieds zeitlich eingeschränkt?
  • Wie mobil sind Sie?
  • Gib es persönliche Gründe oder Themen, die Ihrer beruflichen Entwicklung im Wege stehen?

Ist Ihr persönliches Profil angelegt, dient es als Grundlage für Ihre (Wieder-)Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Gemeinsam mit Ihrem/Ihrer Fallmanager/in überprüfen Sie Ihre Chancen mit Hilfe des Jobkieker, der Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung steht.

Mithilfe dieser Prognose kann Ihr/Ihre Fallmanager/in Ihnen bei Bedarf Unterstützungsmöglichkeiten anbieten. Das Angebot erstreckt sich von der Suche nach geeigneten Stellen über Bewerbungsunterstützung, Qualifikationen bis hin zu Umschulungen. Aber auch bei gesundheitlichen, familiären oder sozialen Problemen kann der Kontakt zu Netzwerkpartnern hergestellt werden. Mehr Informationen bekommen Sie hier.

Daraus ergeben sich die nächsten Schritte, die Sie zusammen mit Ihrem/Ihrer Fallmanager/in festlegen. Diese Strategie für Ihren Weg in die Arbeit wird in einer sogenannten Eingliederungsvereinbarung schriftlich festgehalten. Die Fortschritte werden in Folgegesprächen thematisiert. Sollten Probleme aufgetreten sein, werden diese besprochen und gemeinsam Lösungen gefunden. Wurden die vereinbarten Ziele erreicht, werden die nächsten besprochen und erneut eine schriftliche Eingliederungsvereinbarung abgeschlossen. Selbstverständlich können Sie jederzeit bei Bedarf einen Gesprächstermin bei Ihrem/Ihrer Fallmanager/in telefonisch, auf dem Postweg oder per E-Mail erhalten.

HINWEIS:

Wir sind weiterhin für Sie da! Aufgrund der aktuellen Situation und der Allgemeinverfügung zum Corona-Virus des Kreises Schleswig-Flensburg finden Beratungsgespräche in den Sozialzentren in der Regel nur noch telefonisch statt. Selbstverständlich können Sie uns weiterhin über den Postweg und per E-Mail erreichen. Sollte ein persönliches Gespräch zwingend notwendig sein, haben wir für Sie spezielle Beratungsbüros eingerichtet, die den bestmöglichen Gesundheitsschutz für beide Seiten gewährleisten. Erfahren Sie mehr.

Förderleistungen

Das Jobcenter kann Ihre aktiven Bemühungen um Anbahnung oder Aufnahme einer sozialversicherten Arbeit durch Übernahme von Kosten unterstützen.

Zu den förderfähigen Kosten können unter anderem gehören

  • Bewerbungskosten
  • Fahrkosten zum Vorstellungsgespräch oder zur Arbeitsstätte
  • u.a.

Hierfür müssen Sie die Anträge vor Entstehen der Kosten beim zuständigen Fallmanagement stellen. Dieser wird dann nach den entsprechenden gesetzlichen Vorgaben geprüft und beschieden. Auf die Förderung aus dem Vermittlungsbudget besteht kein Rechtsanspruch.

Sie können praktische und intensive Hilfestellung durch die geschulten Mitarbeiter/innen unserer Netzwerkpartner erhalten.

In vielfältigen Maßnahmen werden individuell Ihre Ziele verfolgt:

  • Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt
  • Feststellung, Verringerung oder Beseitigung von Vermittlungshemmnissen
  • Vermittlung in eine versicherungspflichtige Beschäftigung
  • Heranführung an eine selbständige Tätigkeit oder Stabilisierung einer Beschäftigungsaufnahme

Eine Teilnahme an einer Maßnahme ist durch die Zuweisung Ihres/Ihrer Fallmanager/in oder nach Erhalt eines Aktivierungsgutscheins möglich. Für Informationen zu den verschiedenen Maßnahmen, fragen sie Ihren/Ihre Fallmanager/in.

Sie können an einer Beruflichen Weiterbildung teilnehmen und durch die Übernahme der Weiterbildungskosten gefördert werden, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Dazu gehört

  • Qualifizierungen (z.B. Gabelstaplerschein, Helfer/in in der Pflege, Betreuungskraft, u.a.)
  • Umschulung (Schulische- oder Betriebliche Berufsausbildung)
  • Erwerb des Hauptschulabschlusses

Weitere Information finden Sie hier Kursportal Schleswig-Holstein und Berufenet.

Eine Teilnahme an einer Weiterbildung ist nach Erhalt eines Bildungsgutscheins möglich.

Bei Interesse oder Fragen, wenden Sie sich einfach an Ihre/n zuständige/n Fallmanager/in, in Ihrem Sozialzentrum.

HINWEIS:

Aufgrund der aktuellen Situation und der Allgemeinverfügung zum Corona-Virus des Kreises Schleswig-Flensburg haben die Maßnahme-Träger Ihre Lern- und Beratungsangebote auf digitale Methoden umgestellt, die den bestmöglichen Gesundheitsschutz für beide Seiten gewährleisten. Dazu gehören Einzel- und Gruppenangebote über Telefon und Internet.