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Kreis Schleswig-Flensburg - der familienfreundliche Kreis

Sozialhilfe: Hilfe zur Pflege

Leistungsbeschreibung

Wer pflegebedürftig ist, keine oder keine ausreichenden Leistungen seiner Pflegekasse erhält und nicht über ausreichend Einkommen und Vermögen zur eigenständigen Bedarfsdeckung verfügt, kann Leistungen der Hilfe zur Pflege in der Häuslichkeit oder in einem Pflegeheim erhalten. Die Leistungen der Hilfe zur Pflege sind gegenüber den Leistungen anderer Sozialleistungsträger (wie zum Beispiel Pflegekassen, Krankenkassen, Rentenversicherungsträger, Arbeitsagentur, Unfallversicherungsträger), nachrangig.

Pflegebedürftig und damit leistungsberechtigt sind Personen, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und diese körperlichen, kognitiven oder psychische Beeintächtigungen oder gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen nicht selbständig kompensieren können.

Die Hilfe umfasst:

  • Häusliche Pflege,
  • Leistungen in ambulant betreuten Wohngruppen,
  • Hilfsmittel,
  • Teilstationäre Pflege,
  • Kurzzeitpflege,
  • Verhinderungspflege und
  • stationäre Pflege.
Welche Unterlagen werden benötigt?

Sämtliche Einkommens- und Vermögensnachweise, Nachweis über die Pflegebedürftigkeit.

Rechtsgrundlage

§§ 61 bis 66 Sozialgesetzbuch (SGB) Zwölftes Buch (XII) - Sozialhilfe.

An wen muss ich mich wenden?

An Ihre Gemeinde-, Amts-, Stadt- oder Kreisverwaltung (Amt für Soziales oder Sozialamt).

Welche Gebühren fallen an?

Keine

Weitere Informationen: Hilfe zur Pflege Kreis Schleswig-Flensburg

hilfe zur pflege

Personen, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung im täglichen Leben Hilfe benötigen, können Anspruch auf Hilfe zur Pflege haben.

Personen, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen des täglichen Lebens - bei der Körperpflege, der Ernährung, der Mobilität und zusätzlich bei der hauswirtschaftlichen Versorgung - in erheblichem Maße der Hilfe benötigen, können Anspruch auf Sozialhilfe - Hilfe zur Pflege - nach dem SGB XII haben.

Sie wird jedoch nur gewährt, wenn die Kosten für die Inanaspruchnahme von Pflege nicht durch die Leistungen der Pflegeversicherung sowie eigenem Einkommen und Vermögen gedeckt werden können.

Dies bedeutet dass

  • die Pflegebedürftigen nicht in der Pflegeversicherung versichert sind oder die Vorversicherungszeiten noch nicht erfüllt oder
  • die Leistungen der Pflegeversicherung nicht ausreichen oder
  • der Pflegebedarf nicht erheblich ist, d. h. ein Pflegegrad noch nicht erreicht ist
Ggfls. können Kinder bzw. Eltern zu einem Unterhaltsbeitrag für gewährte Sozialhilfe herangezogen werden.

Die Hilfemöglichkeiten im Rahmen der Sozialhilfe umfassen:

Die Pflege in der eigenen Häuslichkeit soll so lange wie möglich im Fokus stehen!

Ihre AnsprechparterInnen

Unter folgenden Telefonnummern finden Sie Ansprechpartner zu allen Fragen rund um die Hilfe zur Pflege - ambulant. Die Zuständigkeit der Sachbearbeiter richtet sich nach dem Anfangsbuchstaben des Nachnamens des Hilfesuchenden.

Unter folgenden Telefonnummern finden Sie Ansprechpartner zu allen Fragen rund um die Hilfe zur Pflege - vollstationär. Die Zuständigkeit der Sachbearbeiter richtet sich nach dem Anfangsbuchstaben des Nachnamends des Hilfesuchenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind mittwochs telefonisch nicht erreichbar.

Telefon: 04621 87-484
Fax: 04621 87-344
E-Mail schreiben
Raum: 216
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Telefon: 04621 87-298
Fax: 04621 87344
E-Mail schreiben
Raum: 216
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Anträge - Downloads ambulante Hilfe zur Pflege

Vordrucke

  • Allgemeine Hinweise zum Antrag auf Kostenübernahme für Ihre häusliche Pflege/Haushaltshilfe [PDF: 20 kB]
  • Sozialhilfeantrag für Alleinstehende [PDF: 31 kB]
  • Vordruck Selbstauskunft [PDF: 21 kB]
  • Vordruck Einverständniserklärung [PDF: 13 kB]
Sprechzeiten - Stationäre Hilfe zur Pflege

telefonische erreichbarkeit

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der stationären Hilfe zur Pflege sind mittwochs telefonisch nicht erreichbar.