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Kreis Schleswig-Flensburg

Datum: 28.12.2020

Coronavirus: Ausbruchgeschehen im Kreis Schleswig-Flensburg

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat der Kreis Schleswig-Flensburg drei weitere Todesfälle zu bedauern. Insgesamt steigt die Zahl der Verstorbenen im Kreis Schleswig-Flensburg seit Ausbruch der Corona-Pandemie damit auf zehn an. Auch die Zahlen der mit dem Sars-Cov-2-Virus Infizierten und der in Quarantäne befindlichen Menschen steigen im Kreis Schleswig-Flensburg tendenziell wieder an. Neben einzelnen Ansteckungen gibt es zwei größere Ausbruchsgeschehen:

Fahrdorfer Senioren- und Pflegeheim Schröder GmbH

Im Fahrdorfer Senioren- und Pflegeheim Schröder GmbH befinden sich weiterhin sämtliche Bewohner*innen, insgesamt 38, sowie die Beschäftigten seit dem 19.12.2020 in Quarantäne. Die Testungen ergaben mittlerweile insgesamt 43 positive Meldungen in der Einrichtung, davon 12 Beschäftigte und 31 Bewohner*innen. Zwei Bewohnerinnen sind verstorben (22.12. und 27.12.).
Besuche sind in dem Heim zurzeit nicht möglich. Das Gesundheitsamt des Kreises steht in permanentem Austausch mit der Heimleitung.

DRK-Pflegezentrum Glücksburg

Im DRK-Pflegezentrum Glücksburg sind 14 Mitarbeiter*innen und acht Bewohn er*innen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Eine Bewohnerin verstarb am 26.12. in einem Flensburger Krankenhaus. Alle Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen wurden durch die kassenärztliche Vereinigung getestet. Die Ergebnisse stehen noch aus.
Besuche sind auch in diesem Pflegezentrum zurzeit nicht möglich. Das Gesundheitsamt des Kreises steht in permanentem Austausch mit der Bereichs- und Heimleitung.

Private Treffen

Viele Erkrankungen gehen bei der Nachverfolgung nachweislich auch auf private Treffen zurück. Landrat Dr. Buschmann appelliert daher an alle Bürger*innen, die sogenannten AHA+L+C-Regeln, also Abstand halten, Hygieneregeln beachten, Alltagsmaske verwenden, lüften und die Corona-Warn-App verwenden, einzuhalten und wenn möglich, auf Treffen mit anderen Personen zu verzichten.

Die aktuellen Zahlen des Kreises
Die Gesamtzahl aller bisher nachgewiesenen Infizierten im Kreis beläuft sich auf 817 (+16). Wieder genesen sind davon 609 Personen. Die Gesamtzahl der Verstorbenen beträgt zehn. Somit sind 198 Personen aktuell mit Corona infiziert. In Quarantäne befinden sich derzeit 755 Personen.

Die sogenannte „7-Tage-Inzidenz“ (Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner*innen) liegt bei 80,0 (RKI).

Weitere Informationen zum Coronavirus stehen unter www.schleswig-flensburg.de/coronavirus und dem Facebook-Kanal des Kreises zur Verfügung.


KREIS SCHLESWIG-FLENSBURG
Pressestelle
Flensburger Str. 7, 24837 Schleswig
Telefon 04621 / 87-0, Telefax 04621 / 87-636
E-Mail: pressestelle@schleswig-flensburg.de

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WICHTIGE INFORMATIONEN ZUR CORONA-PANDEMIE

Sehr geehrte Bürger*innen,

aufgrund der aktuellen Lage in der Pandemie haben wir an dieser Stelle die wichtigsten Informationen und Kontaktadressen für Sie zusammengefasst. Bitte haben Sie dafür Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer Fragen aktuell etwas länger dauert oder  Telefonleitungen ausgelastet sind.

Online-Anzeigebogen für Corona-Kontaktpersonen

Alle Personen aus dem Gebiet des Kreises Schleswig-Flensburg, die Kenntnis davon haben, dass sie nach den Vorgaben des Robert-Koch Institutes (RKI) als "enge Kontaktpersonen" einzustufen sind, müssen sich unverzüglich häuslich absondern.

Rechtsgrundlagen sind ein Erlass der schleswig-holsteinischen Landesregierung und eine Allgemeinverfügung des Kreises.

Bitte beantworten Sie folgende Fragen, um festzustellen, ob Sie als enge Kontaktperson eingestuft werden.

Wenn Sie als enge Kontaktperson eingestuft werden, erhalten Sie nach dem Ausfüllen des Fragebogens eine Bestätigungsmail. Diese E-Mail dient als Beleg der Quarantäneverpflichtung und kann bei Bedarf auch der*dem Arbeitgeber*in vorgelegt werden.

Hatten Sie Kontakt zu einer Person mit einer positiven PCR-Testung (kein Selbst-, Schnell- / Antigentest)?

Ja     Nein


Formular für quarantäneersetzende Maßnahmen in der kritischen Infrastruktur

Formular für quarantäneersetzende Maßnahmen in der kritischen Infrastruktur

Um auch in der aktuellen Lage der Pandemie die Handlungsfähigkeit der kritischen Infrastruktur zu erhalten, besteht die Möglichkeit, dass für bestimmte Berufsgruppen quarantäneersetzende Maßnahmen („Tunnelquarantäne“) Anwendung finden.

Aktuell ist dies möglich für Beschäftigte die in einem der folgenden Bereiche arbeiten:

  • medizinisches und pflegerisches Personal
  • Kinderbetreuung und Bildungseinrichtungen
  • Polizei
  • Feuerwehr
  • Rettungsdienst
  • Telekommunikation
  • Energie- und Wasserversorgung

Die Anwendung dieser Ausnahmeregelung ist beschränkt auf essenzielles und / oder hoch spezialisiertes Personal, welches nicht durch Umsetzung oder kurzfristiges Anlernen aus anderen Bereichen ersetzt werden kann.

Die Quarantäne wird damit nicht aufgehoben. Unter bestimmten Auflagen und besonderen Schutzmaßnahmen ist aber die Berufsausübung weiterhin erlaubt.

Grundbedingung ist, dass die betreffenden Personen aktuell keine Symptome einer Infektion zeigen und nicht positiv auf das Coronavirus getestet wurden (Antigen- oder PCR-Test).

Der Antrag auf quarantäneersetzende Maßnahmen ist durch den*die Arbeitgeber*in zu stellen.

Bitte nutzen Sie dafür das folgende Formular:

Angaben zum*zur Arbeitgeber*in









Angaben zum*zur Arbeitnehmer*in

















Die von Ihnen angegebenen Daten werden gespeichert, damit zu einem späteren Zeitpunkt in einem Verdachtsfall auf einen Verstoß gegen die angeordnete Absonderung durch Ihre*n Mitarbeiter*in die von Ihnen gemachte Mitteilung nachvollzogen werden kann. Die Daten werden für drei Jahre gespeichert (Verfolgungsverjährungsfrist nach § 31 Ordnungswidrigkeitengesetz) und nach Ablauf der Frist gelöscht. Eine Weiterleitung der von Ihnen mitgeteilten Daten an Dritte erfolgt nicht.


Sie haben hier die Möglichkeit Ihre Daten vor dem Versenden zu überprüfen.

(Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder)


Weitere wichtige Informationen zur Corona-Pandemie finden Sie hier.

Weitere Informationen

Kontakt

  1. Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit
  2. Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein
  3. Corona-Hotline Kreis Schleswig-Flensburg

    Flensburger Straße 7
    24837 Schleswig

  4. Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte
  5. Gebärdentelefon (Videotelefonie)
Corona-Hotline Kreis Schleswig-Flensburg

Keine rechtsverbindlichen Auskünfte!

Flensburger Straße 7
24837 Schleswig