Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz

Kreis Schleswig-Flensburg

Corona-Virus: Aktuelle Informationen des Kreises Schleswig-Flensburg (17.03.2020)

Kreisverwaltung weiterhin geschlossen

Aus Gründen des Infektionsschutzes bleiben allen Liegenschaften der Kreisverwaltung bis auf weiteres geschlossen. Alle Kunden werden gebeten, ihre Anliegen vorrangig schriftlich, per E-Mail oder telefonisch zu klären. Zur telefonischen Erreichbarkeit sind ab morgen entsprechende Hotlines eingerichtet, die Nummern sind auf der Homepage des Kreises hinterlegt.

Der Gesundheitsschutz der Mitarbeiter aber auch der Bürger hat angesichts der steigenden Zahl an Corona-Virus-Fällen im Kreis Schleswig-Flensburg höchste Priorität. Auf eine persönliche Vorsprache soll daher zum Schutz aller Beteiligter verzichtet werden. Mit der Umstellung der Kommunikationswege leistet der Kreis Schleswig-Flensburg einen Beitrag dazu, die Sicherheit für den Einzelnen zu erhöhen, ohne irgendeine Leistung für die Bürger zu mindern. Dies umfasst insbesondere Leistungen der Daseinsvorsorge. Leistungen, die unbedingt zum Leben benötigt werden, wie zum Beispiel Sozial- oder Eingliederungshilfe laufen auch ohne Termin weiter. Kundinnen und Kunden müssen Termine NICHT absagen. Es gibt keine Nachteile. Es gibt keine Rechtsfolgen und Sanktionen.

Von dieser Maßnahme sind alle Fachdienste des Kreises betroffen, also die Straßenverkehrsbehörden in Schleswig und Flensburg mit den Zulassungsstellen, die Sozialzentren, die Ausländerbehörde oder das Bauamt.

Zu den Hotlinenummern

ÖPNV im Kreisgebiet

Aufgrund der aktuellen Ereignisse werden alle Buslinien im Kreis Schleswig-Flensburg spätestens ab dem 19. März 2020 die Leistungen auf den Ferienfahrplan umstellen. Außerdem sind zum Schutz der Busfahrer*innen und Fahrgäste folgende Maßnahmen umgesetzt worden:

  • Kein Fahrkartenverkauf mehr in den Linienbussen,
  • Ein- und Ausstieg nur noch an hinteren Türen,
  • Abtrennung des Fahrerarbeitsplatzes vom Fahrgastraum mit einer Absperrung,
  • deutliche Hinweise auf Hygieneverhalten in den Fahrzeugen.

Allgemeinverfügung zum Verbot und zur Beschränkung von Angeboten in Kur- und Rehaeinrichtungen sowie in teilstationären Pflegeeinrichtungen

Der Kreis Schleswig-Flensburg hat heute eine Allgemeinverfügung zum Verbot und zur Beschränkung von Angeboten in Kur- und Rehaeinrichtungen sowie in teilstationären Pflegeeinrichtungen erlassen. Demnach gilt ab sofort:

  1. In Vorsorge- und Rehaeinrichtungen dürfen ab sofort keine Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen mehr erbracht werden. Davon ausgenommen sind Leistungen der Anschlussheilbehandlung. Diese sind vorrangig für Patientinnen und Patienten aus Schleswig-Holstein und Hamburg zu erbringen. Die Regelungen gelten auch für psychosomatische Reha-Kliniken. Maßnahmen bei Patientinnen und Patienten bzw. betreuten Personen, die bis zum 16. März begonnen worden sind, dürfen zu Ende durchgeführt werden.
  2. In Einrichtungen, in denen Personen mit Pflegebedarf teilstationär untergebracht und verpflegt werden können (Tages- oder Nachtpflege), dürfen ab sofort keine Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen mehr erbracht werden. Davon ausgenommen sind pflegebedürftige Personen, die von Angehörigen versorgt und betreut werden, die in Bereichen der „kritischen Infrastruktur“ tätig sind. Darüber hinaus gilt das Verbot nicht für Personen, die einen täglichen Pflege- und Betreuungsaufwand haben, dem im häuslichen Umfeld nicht entsprochen werden könnte. Für diese Menschen soll es einen Notbetrieb geben, den die Einrichtungsleitung sicherstellt. Da pflegebedürftige Personen zur besonders anfälligen Personengruppe gehören, sind alle notwendigen Schutzmaßnahmen zu beachten.

Zur Allgemeinverfügung des Kreises Schleswig-Flensburg zum Verbot und zur Beschränkung von Angeboten in Kur- und Rehaeinrichtungen sowie in teilstationären Pflegeeinrichtungen auf dem Gebiet des Kreises Schleswig-Flensburg

Aktuelle Maßnahmen des Gesundheitsamtes

Das Gesundheitsamt des Kreises Schleswig-Flensburg hat alle Grundschüler der Grundschulen in Handewitt und Jarplund sowie der dänischen Schule in Großenwiehe, dazu deren Eltern, Lehrer und Betreuer bis auf weiteres unter Quarantäne gestellt. Von dieser Maßnahme sind rund 1.100 Personen betroffen. Hintergrund ist die Erkrankung von zwei Schülern und einer Lehrkraft. Die Quarantäne ist für 14 Tage festgesetzt.

Begründung aller Maßnahmen

Alle Regelungen dienen als Vorsichtsmaßnahmen, um die Verbreitung des Corona-Virus weitgehend einzudämmen und zu verlangsamen und die Infektionsketten zu unterbrechen. Es wird um Verständnis und Berücksichtigung gebeten.

Appell des Landrates

Landrat Dr. Wolfgang Buschmann appelliert zusätzlich an alle Bürgerinnen und Bürger: „Seien Sie solidarisch. Denken Sie an ältere oder kranke Mitbürger*innen oder unter Quarantäne gestellte Personen und helfen Sie, da wo es notwendig ist.“

Derzeit sind im Kreis Schleswig-Flensburg 18 Personen aufgrund bestätigter Tests an Covid-19 erkrankt und befinden sich in Quarantäne. "

Informationen

Alle Informationen der Kreisverwaltung zum Corona-Virus sind unter www.schleswig-flensburg.de/Coronavirus oder auch auf dem Facebook-Kanal des Kreises.



Kreis Schleswig-Flensburg
Pressestelle
Flensburger Str. 7
24837 Schleswig
Telefon: 04621/87-0
E-Mail: pressestelle@schleswig-flensburg.de

Logo Kreis SL-FL

WICHTIGE INFORMATIONEN ZUR CORONA-PANDEMIE

Sehr geehrte Bürger*innen,

aufgrund der aktuellen Lage in der Pandemie haben wir an dieser Stelle die wichtigsten Informationen und Kontaktadressen für Sie zusammengefasst. Bitte haben Sie dafür Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer Fragen aktuell etwas länger dauert oder  Telefonleitungen ausgelastet sind.

Online-Anzeigebogen für Corona-Kontaktpersonen

Alle Personen aus dem Gebiet des Kreises Schleswig-Flensburg, die Kenntnis davon haben, dass sie nach den Vorgaben des Robert-Koch Institutes (RKI) als "enge Kontaktpersonen" einzustufen sind, müssen sich unverzüglich häuslich absondern.

Rechtsgrundlagen sind ein Erlass der schleswig-holsteinischen Landesregierung und eine Allgemeinverfügung des Kreises.

Bitte beantworten Sie folgende Fragen, um festzustellen, ob Sie als enge Kontaktperson eingestuft werden.

Wenn Sie als enge Kontaktperson eingestuft werden, erhalten Sie nach dem Ausfüllen des Fragebogens eine Bestätigungsmail. Diese E-Mail dient als Beleg der Quarantäneverpflichtung und kann bei Bedarf auch der*dem Arbeitgeber*in vorgelegt werden.

Hatten Sie Kontakt zu einer Person mit einer positiven PCR-Testung (kein Selbst-, Schnell- / Antigentest)?

Ja     Nein


Formular für quarantäneersetzende Maßnahmen in der kritischen Infrastruktur

Formular für quarantäneersetzende Maßnahmen in der kritischen Infrastruktur

Um auch in der aktuellen Lage der Pandemie die Handlungsfähigkeit der kritischen Infrastruktur zu erhalten, besteht die Möglichkeit, dass für bestimmte Berufsgruppen quarantäneersetzende Maßnahmen („Tunnelquarantäne“) Anwendung finden.

Aktuell ist dies möglich für Beschäftigte die in einem der folgenden Bereiche arbeiten:

  • medizinisches und pflegerisches Personal
  • Kinderbetreuung und Bildungseinrichtungen
  • Polizei
  • Feuerwehr
  • Rettungsdienst
  • Telekommunikation
  • Energie- und Wasserversorgung

Die Anwendung dieser Ausnahmeregelung ist beschränkt auf essenzielles und / oder hoch spezialisiertes Personal, welches nicht durch Umsetzung oder kurzfristiges Anlernen aus anderen Bereichen ersetzt werden kann.

Die Quarantäne wird damit nicht aufgehoben. Unter bestimmten Auflagen und besonderen Schutzmaßnahmen ist aber die Berufsausübung weiterhin erlaubt.

Grundbedingung ist, dass die betreffenden Personen aktuell keine Symptome einer Infektion zeigen und nicht positiv auf das Coronavirus getestet wurden (Antigen- oder PCR-Test).

Der Antrag auf quarantäneersetzende Maßnahmen ist durch den*die Arbeitgeber*in zu stellen.

Bitte nutzen Sie dafür das folgende Formular:

Angaben zum*zur Arbeitgeber*in









Angaben zum*zur Arbeitnehmer*in

















Die von Ihnen angegebenen Daten werden gespeichert, damit zu einem späteren Zeitpunkt in einem Verdachtsfall auf einen Verstoß gegen die angeordnete Absonderung durch Ihre*n Mitarbeiter*in die von Ihnen gemachte Mitteilung nachvollzogen werden kann. Die Daten werden für drei Jahre gespeichert (Verfolgungsverjährungsfrist nach § 31 Ordnungswidrigkeitengesetz) und nach Ablauf der Frist gelöscht. Eine Weiterleitung der von Ihnen mitgeteilten Daten an Dritte erfolgt nicht.


Sie haben hier die Möglichkeit Ihre Daten vor dem Versenden zu überprüfen.

(Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder)


Weitere wichtige Informationen zur Corona-Pandemie finden Sie hier.

Weitere Informationen

Kontakt

  1. Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit
  2. Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein
  3. Corona-Hotline Kreis Schleswig-Flensburg

    Flensburger Straße 7
    24837 Schleswig

  4. Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte
  5. Gebärdentelefon (Videotelefonie)
Corona-Hotline Kreis Schleswig-Flensburg

Keine rechtsverbindlichen Auskünfte!

Flensburger Straße 7
24837 Schleswig