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Kreis Schleswig-Flensburg

Nachverfolgung von Kontakten im Kreis Schleswig-Flensburg

Die Corona-Zahlen steigen auch im Kreis Schleswig-Flensburg stark an. Der Kreis hat daher die Nachverfolgung von Kontakten angepasst. Seit der letzten Woche steht ein Online-Formular für Kontaktpersonen auf der Homepage des Kreises zur Verfügung. Kontakte von positiv infizierten Personen werden gebeten, das Kontaktformular des Kreises auszufüllen. Personen, die bereits vor der Bereitstellung des Online-Formulars sich wegen eines möglichen Kontakts selbständig in Quarantäne begeben haben und noch keinen Kontakt mit dem Gesundheitsamt hatten, werden ebenfalls gebeten, dieses Formular auszufüllen. Am Ende des Fragenkatalogs erhält der Ausfüllende eine E-Mail, die den Quarantänebescheid des Gesundheitsamtes ersetzt.

Seit gestern haben sich die Quarantäneregeln geändert, das bedeutet, dass die Quarantäne von Kontaktpersonen unabhängig davon, ob der Kontakt zur „Omikron“ Variante bestand oder nicht, mit Ablauf der Quarantänedauer von 10 Tagen endet. Verkürzungen erfolgen nicht. Eine gesonderte Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt erfolgt nicht. Positiv infizierte Personen werden weiterhin vom Gesundheitsamt angerufen. Aufgrund der aktuellen Lage kann dies einige Tage in Anspruch nehmen.

Wer positiv getestet wurde (PCR) muss sich in Quarantäne begeben, selbständig seine möglichen Kontaktpersonen informieren und auf das Kontaktformular hinweisen. Weitere Informationen, was während der Quarantäne zu beachten ist und wie sich gegebenenfalls Haushaltsmitglieder verhalten müssen, finden sich ebenfalls auf den Infoseiten des Kreises.

Im Rahmen der aktuellen „Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung“ sind aktuell vollständig geimpfte Kontaktpersonen nur zu einer Quarantäne verpflichtet, wenn die „Omikron“ Variante gesichert nachgewiesen wurde, entweder durch eine Sequenzierung oder eine variantenspezifische PCR. Der reine Verdacht oder die hohe Wahrscheinlichkeit reicht dafür nicht aus. Wenn der positiv getesteten Person keine entsprechenden Kenntnisse vorliegen, müssen die Kontaktpersonen sich also nicht so verhalten, als wäre die „Omikron“  Variante nachgewiesen.


„Dennoch empfehlen wir die allgemeinen Empfehlungen zur Hygiene zu beachten, die eigenen Kontakte für 14 Tage möglichst zu reduzieren und auf die Entwicklung möglicher Symptome zu achten. Bei Symptomen begeben Sie sich bitte trotzdem in die häusliche Absonderung und lassen Sie sich über Ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst testen. Nehmen Sie bitte vorher telefonisch Kontakt mit der Praxis auf (Bereitschaftsdienst Tel. 116 117). Bei einem negativen Ergebnis ist keine weitere Absonderung notwendig“, erläutert Stabstellenleiter Christian Ebeling.

Die inzwischen erfolgte Umstellung des Quarantäne-Managements hat auch Auswirkungen auf die Übersicht über Quarantänefälle, die bisher Teil der täglichen Corona-Berichterstattung war. Aufgrund der neuen Regelung und der Bereitstellung des Kontaktformulars wird keine Gesamtübersicht mehr über die Anzahl der Quarantänen geführt, so dass die Meldung über Quarantänefälle künftig entfällt.


Kreis Schleswig-Flensburg
Pressestelle
Flensburger Str. 7
24837 Schleswig
Telefon: 04621/87-0
E-Mail: pressestelle@schleswig-flensburg.de

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WICHTIGE INFORMATIONEN ZUR CORONA-PANDEMIE

Sehr geehrte Bürger*innen,

aufgrund der aktuellen Lage in der Pandemie haben wir an dieser Stelle die wichtigsten Informationen und Kontaktadressen für Sie zusammengefasst. Bitte haben Sie dafür Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer Fragen aktuell etwas länger dauert oder  Telefonleitungen ausgelastet sind.

Online-Anzeigebogen für Corona-Kontaktpersonen

Alle Personen aus dem Gebiet des Kreises Schleswig-Flensburg, die Kenntnis davon haben, dass sie nach den Vorgaben des Robert-Koch Institutes (RKI) als "enge Kontaktpersonen" einzustufen sind, müssen sich unverzüglich häuslich absondern.

Rechtsgrundlagen sind ein Erlass der schleswig-holsteinischen Landesregierung und eine Allgemeinverfügung des Kreises.

Bitte beantworten Sie folgende Fragen, um festzustellen, ob Sie als enge Kontaktperson eingestuft werden.

Wenn Sie als enge Kontaktperson eingestuft werden, erhalten Sie nach dem Ausfüllen des Fragebogens eine Bestätigungsmail. Diese E-Mail dient als Beleg der Quarantäneverpflichtung und kann bei Bedarf auch der*dem Arbeitgeber*in vorgelegt werden.

Hatten Sie Kontakt zu einer Person mit einer positiven PCR-Testung (kein Selbst-, Schnell- / Antigentest)?

Ja     Nein


Formular für quarantäneersetzende Maßnahmen in der kritischen Infrastruktur

Formular für quarantäneersetzende Maßnahmen in der kritischen Infrastruktur

Um auch in der aktuellen Lage der Pandemie die Handlungsfähigkeit der kritischen Infrastruktur zu erhalten, besteht die Möglichkeit, dass für bestimmte Berufsgruppen quarantäneersetzende Maßnahmen („Tunnelquarantäne“) Anwendung finden.

Aktuell ist dies möglich für Beschäftigte die in einem der folgenden Bereiche arbeiten:

  • medizinisches und pflegerisches Personal
  • Kinderbetreuung und Bildungseinrichtungen
  • Polizei
  • Feuerwehr
  • Rettungsdienst
  • Telekommunikation
  • Energie- und Wasserversorgung

Die Anwendung dieser Ausnahmeregelung ist beschränkt auf essenzielles und / oder hoch spezialisiertes Personal, welches nicht durch Umsetzung oder kurzfristiges Anlernen aus anderen Bereichen ersetzt werden kann.

Die Quarantäne wird damit nicht aufgehoben. Unter bestimmten Auflagen und besonderen Schutzmaßnahmen ist aber die Berufsausübung weiterhin erlaubt.

Grundbedingung ist, dass die betreffenden Personen aktuell keine Symptome einer Infektion zeigen und nicht positiv auf das Coronavirus getestet wurden (Antigen- oder PCR-Test).

Der Antrag auf quarantäneersetzende Maßnahmen ist durch den*die Arbeitgeber*in zu stellen.

Bitte nutzen Sie dafür das folgende Formular:

Angaben zum*zur Arbeitgeber*in









Angaben zum*zur Arbeitnehmer*in

















Die von Ihnen angegebenen Daten werden gespeichert, damit zu einem späteren Zeitpunkt in einem Verdachtsfall auf einen Verstoß gegen die angeordnete Absonderung durch Ihre*n Mitarbeiter*in die von Ihnen gemachte Mitteilung nachvollzogen werden kann. Die Daten werden für drei Jahre gespeichert (Verfolgungsverjährungsfrist nach § 31 Ordnungswidrigkeitengesetz) und nach Ablauf der Frist gelöscht. Eine Weiterleitung der von Ihnen mitgeteilten Daten an Dritte erfolgt nicht.


Sie haben hier die Möglichkeit Ihre Daten vor dem Versenden zu überprüfen.

(Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder)


Weitere wichtige Informationen zur Corona-Pandemie finden Sie hier.

Weitere Informationen

Kontakt

  1. Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit
  2. Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein
  3. Corona-Hotline Kreis Schleswig-Flensburg

    Flensburger Straße 7
    24837 Schleswig

  4. Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte
  5. Gebärdentelefon (Videotelefonie)
Corona-Hotline Kreis Schleswig-Flensburg

Keine rechtsverbindlichen Auskünfte!

Flensburger Straße 7
24837 Schleswig