Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz

Kreis Schleswig-Flensburg

Banken und Versicherungen

Girokonto

In Deutschland werden viele Zahlungen über die sogenannten Girokonten abgewickelt. Ein Girokonto bedeutet ein von einer Bank geführtes Konto, das für den bargeldlosen Zahlungsverkehr genutzt wird. Regelmäßige Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge werden dort gebucht. Über dieses Konto bezahlt man ebenfalls diverse Rechnungen wie Miete, Strom, Heizung, Versicherungen, die monatlich anfallen. Wenn die Beiträge gleich bleiben, kann man einen Dauerauftrag einrichten, damit die Bank das Geld automatisch vom Konto abbuchen kann.

Die Konditionen bei diversen Banken sind sehr unterschiedlich. Man darf sich eine Bank seiner Wahl aussuchen. Vergleichen Sie die Kosten und Bedingungen bei den Banken, bevor Sie ein Girokonto eröffnen. Es gibt Banken, die die Nutzungsgebühren monatlich berechnen. Girokonten sind somit nicht immer kostenfrei!

Dispositionskredit (Dispo)

Wenn ein Girokonto eröffnet wird, wird häufig ein Dispositionskredit von der Bank gewährt. Es handelt sich um einen Überziehungskredit, das heißt, Sie können über zusätzliches Geld verfügen, das momentan nicht vorliegt. Die Bank setzt die Grenze der Ausgaben fest und berechnet hohe Zinsen für die ausgeliehenen Beträge. Man muss sehr vorsichtig sein, damit man nicht gleich ungeregelte Schulden aufbaut.

Privatkredit

Banken bieten ebenfalls private Kredite für bestimmte Anschaffungen an. Für das ausgeliehene Geld, wie beim Dispokredit, verlangt die Bank hohe Zinsen. Die Laufzeit hängt auch von der Summe des Kredits und der Höhe der monatlichen Rate ab.

Erkundigen Sie sich bei diversen Banken nach den Konditionen, damit Sie ein seriöses Angebot erhalten und die monatliche Belastung finanziell tragen können.

Wenn Sie einen Kredit nicht mehr bezahlen können, suchen Sie eine Schuldnerberatungsstelle vor Ort auf. Weitere Informationen zur Schuldnerberatung für den Kreis Schleswig-Flensburg gibt es auf der Seite des Kreises.

Gesetzliche Sozialversicherung

Die gesetzliche Sozialversicherung ist in Deutschland die wichtigste Institution der sozialen Sicherung und bietet allgemeinen finanziellen Schutz bei Krankheit, Arbeitslosigkeit, Pflegebedürftigkeit und im Alter. Dadurch wird jedem Betroffenen ein menschenwürdiger Lebensstandard garantiert, auch wenn man sich nicht mehr selbst finanzieren kann.

Die Sozialversicherung ist eine Pflichtversicherung. Die Hälfte wird vom Arbeitgeber übernommen. Die andere Hälfte bezahlen die Arbeitnehmer selbst. Die Abgaben werden direkt vom Bruttolohn abgezogen und die Beiträge an die Träger gezahlt. Die Höhe richtet sich nach dem Einkommen.

Rentenversicherung

Die Rentenversicherung dient der finanziellen Absicherung im Alter, wenn man nicht mehr berufstätig ist und eine Rente bezieht. Grundsätzlich sind alle in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert. Bis zum Jahr 2012 durfte man die Rente ab dem 65. Lebensjahr beziehen. Ab 2013 steigt das Rentenalter stufenweise bis zum 67. Lebensjahr allmählich an. Ab 2029 wird die Altersgrenze ab dem 67. Lebensjahr für alle gelten, die nach 1964 geboren wurden. Besondere Regelungen sind ebenfalls zugelassen.

Die Beiträge zur Rentenversicherung werden wie alle anderen Beiträge vom Bruttolohn abgezogen und zur Hälfte vom Arbeitgeber getragen. Die Höhe richtet sich nach dem Einkommen. Ab einer gewissen Einkommenshöhe steigt der Beitrag nicht mehr.

Die gesetzliche Rente wird geringer als das reguläre Einkommen ausfallen, somit sollen Sie sich zusätzlich absichern und z.B. durch eine private Rentenversicherung die Ausgleiche schaffen!

Krankenversicherung

Die gesetzliche Krankenversicherung gehört zu den Pflichtversicherungen und deckt die Krankheitskosten, Vorsorgeuntersuchungen und weitere Kosten ab, die mit unserer Gesundheit verbunden sind. Im Fall der längeren Krankheit (über sechs Wochen) übernimmt die Krankenversicherung die Ersatzleistung für das Gehalt, das sogenannte Krankengeld.

Bei einer Selbständigkeit können Sie sich entweder gesetzlich oder privat krankenversichern.

Bei den privaten Krankenversicherungen gibt es enorme Unterschiede. Informieren Sie sich umfangreich über den Leistungsumfang und Höhe der Beiträge. Vergleichen lohnt sich, man spart dadurch viel Geld!


Pflegeversicherung

Die Pflegeversicherung sichert Ihnen wie alle bisher genannte Versicherungsarten Ihre Existenz und bietet Ihnen im Alter und aufgrund einer Erkrankung finanzielle Unterstützung, wenn Sie auf Pflege von anderen angewiesen werden. Außerdem werden aus der Pflegeversicherung Entschädigungen für die Menschen bezahlt, die ihre Angehörige pflegen und dadurch sich selbst nicht finanzieren können. Gesetzlich Versicherte sind automatisch pflegeversichert. Private Krankenkassenmitglieder müssen sich zusätzlich versichern lassen!

Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung bietet Ihnen finanzielle Unterstützung in den Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Zu den Arbeitsunfällen zählen auch Unfälle, die sich auf dem Weg zur Arbeit und zur Schule ereignen sowie von der Schule und Arbeit nach Hause.

Arbeitslosenversicherung

Im Falle der unverschuldeten Arbeitslosigkeit wird man vom Staat finanziell unterstützt. Außerdem hat man dadurch Anspruch auf weitere Angebote wie z. B. Beratung, weiterbildende Seminare und sämtliche Förderleistungen. Für die Arbeitslosenversicherung ist die Bundesagentur für Arbeit zuständig.

Arbeitslosengeld

Anspruch auf Arbeitslosengeld erwirbt man erst, wenn die letzte versicherungspflichtige Beschäftigung mindestens zwölf Monate gedauert hat. Der Antrag wird bei der zuständigen Bundesagentur für Arbeit persönlich gestellt. Die Voraussetzungen müssen erst überprüft werden. Arbeitslosengeld erhält man maximal für 12 Monate, ab dem Alter von 50 Jahren für maximal 13 Monate, ab einem Alter von 55 Jahren für maximal 18 Monate und ab 58 Jahren für maximal 24 Monate.

Wenn Sie einen befristeten Vertrag haben, müssen Sie sich drei Monate vor dem Vertragsende arbeitssuchend melden.

Wenn Sie sich nicht rechtzeitig melden, kann eine Sperrzeit eintreten. In der Zeit haben Sie keinen Anspruch auf Leistungen.Wenn Sie vom Arbeitgeber gekündigt worden sind (schriftlich bestätigt), müssen Sie sich umgehend, spätestens am dritten Tag persönlich bei der Agentur für Arbeit melden.


Arbeitslosengeld II

Sind Sie bereits länger als 12 Monate arbeitslos, haben Sie trotz dessen Anspruch auf finanzielle Unterstützung vom Staat. Weitere Informationen finden Sie zu dem Arbeitslosengeld II unter dem Menüpunkt Soziale Leistungen.


Private Versicherungen

Neben den gesetzlichen Versicherungen gibt es viele private Versicherungen, die ebenfalls sehr wichtig sind. Diese Versicherungen werden direkt von den Verbrauchern abgeschlossen und nicht wie bei den gesetzlichen Versicherungen vom Staat finanziell unterstützt. Jede Versicherung kostet Sie denn Geld.

Bevor Sie eine Versicherung abschließen, müssen Sie sich erkundigen, welche Leistungen im Beitrag enthalten sind und ob Sie gut versichert sind. Verbraucherzentralen können Sie umfangreich beraten. Wenden Sie sich an die zuständige Verbraucherzentrale vor Ort.


Anbei die meisten privaten Versicherungen im Überblick:

Privathaftpflichtversicherung (gerade für Familien mit Kindern sehr wichtig!)

Durch unvorsichtiges Handeln, Leichtsinn oder Versehen kann man jemandem einen Schaden hinzufügen. Dafür haftet man mit seinem Vermögen.

Private Haftpflichtversicherung sichert diese Fälle ab und sorgt dafür, dass der Schaden ausgeglichen wird. Manchmal handelt es sich nicht um kleine Beträge, sondern um hohe Summe, die man selbst nicht tragen kann. Somit gehört die private Haftpflichtversicherung zu den wichtigen Absicherungen, die man empfehlen kann.

Im Falle eines Schadens könnten folgenden Kosten über die Versicherung abgedeckt werden:

  • Krankenhauskosten
  • Kosten für die Rehabilitation
  • Arztkosten
  • Schmerzensgeld
  • Rentenzahlung

Hausratversicherung

Diese Versicherung sichert die gesamte Einrichtung des Wohnraumes (Wohnung, Haus etc.) ab. Wenn plötzlich eingebrochen wird oder die Wohnung ausbrennt, sind dann alle Einrichtungsgegenstände, in einer festgelegten Höhe (beim Abschluss des Vertrages), versichert. Die Versicherungssumme muss dem Wert der Gegenstände in der Wohnung entsprechen, damit alle Kosten im Falle eines Schadens gedeckt werden könnten.

Die Versicherung tritt ein:

  • bei Hagelschäden, bei Sturmschäden, Leistungswasserschäden,
  • Einbruch, Raub und Vandalismus.

Weitere Kosten wie Aufräumarbeiten oder Übernachtungskosten werden ebenfalls mitversichert. Schäden durch Überschwemmung wie z.B. einer Sturmflut, Erdbeben oder auch Lawinen, also Naturereignissen sind durch eine Hausratversicherung im Normalfall nicht abgedeckt. Dafür muss eine zusätzliche Hausratsversicherung abgeschlossen werden.

Im Falle eines Schadens muss sich der Kunde umgehend mit dem Versicherer (meistens gibt es einen Ansprechpartner oder Hotline-Service, siehe Versicherungsschein) in Verbindung setzen. Der Schaden soll möglichst treu abgebildet werden, Zeugen können genannt werden. Nach der Meldung wird der Versicherungsträger Sie über die Abwicklung des Schadens informieren und weitere Schritte einleiten.

Diese Vorgehensweise ist üblich für viele Schadensfälle, nicht nur für die Hausratsversicherungen. Falls Sie Hilfe benötigen, können Sie sich bei der Verbraucherzentrale melden.

Ein Versicherungscheck (Beratung durch den Fachmann) wird immer empfohlen, damit Sie optimale Absicherung gewinnen können und die unvorhersehbaren Schäden tatsächlich abgedeckt werden könnten.

KFZ-Haftpflichtversicherung (für ein Fahrzeug)

Diese Art der Versicherung deckt diverse Schäden eines Fahrzeugs abJeder, der ein Wagen besitzt, muss diese abschließen.

Wie hoch die Versicherung ausfällt, hält von vielen Faktoren ab. Die meisten werden hier genannt.

  • Die Schadenfreiheitsklasse (richtet sich nach dem Führerscheinerwerb, bereits gemeldete Schäden, Länge des Vertrages etc.)
  • Die Typklasse des Fahrzeugs (Häufigkeit der Unfälle bei einer Marke)
  • Zulassungsort.

Weitere Faktoren für die Berechnung des Beitrags könnten das Alter des Versicherungsnehmers, der ausgeübte Beruf oder die Fahrleistung sein.

Die Beiträge fallen sehr unterschiedlich aus. Somit lohnt sich Vergleichsangebote anzufordern und sich umgehend beraten lassen. Auch im Internet kann man die Angebote unkompliziert online vergleichen.

Zur Autoversicherung zählen auch die Teilkasko- und die Vollkaskoversicherung. Die Teilkaskoversicherung deckt Schäden am eigenen Fahrzeug (unter anderem durch Diebstahl, Unwetter und Brand ab). Die Vollkaskoversicherung deckt auch solche Schäden ab, die durch selbst verschuldete Unfälle oder diverse Beschädigung entstehen.

Die beiden Versicherungen sind jedoch freiwillig und müssen nicht abgeschlossen werden. Kfz-Haftpflicht ist dafür obligatorisch!

Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung übernimmt im Falle einer Berufsunfähigkeit die finanzielle Unterstützung und gleicht in der Regel die fehlende monatliche Summe zu der vorhandenen Erwerbsminderungsrente aus. Diese Versicherung ist für Berufstätige relevant. Welche Absicherung benötigt wird, muss im Einzelfall errechnet werden. Jeder erzielt ein bestimmtes Einkommen und hat dafür unterschiedliche Verpflichtungen, Zahlungen laufend. Die Höhe der Beiträge muss den individuellen Verhältnissen angepasst werden. Jährlich erhalten die Arbeitnehmer eine Zusammenstellung der Rentenbeträge, u.a. auch die Höhe der aktuellen Erwerbsminderungsrente. In der Regel decken die gesetzlichen Beiträge nicht die Hälfe des Bedarfes ab. Somit ist die private Vorsorge, auch durch weitere Maßnahmen, unentbehrlich.

Folgende Versicherung kann z. B. mit der Altersvorsorge kombiniert werden, so dass Sie am Ende der Laufzeit eine bestimmte Summe ausgezahlt bekommen.

Ein Versicherungsscheck wird dringend empfohlen! Wenden Sie sich an die zuständige Verbraucherzentrale oder recherchieren Sie selbst. Die Angebote können Sie kostenfrei von diversen Versicherungen anfordern!

Lebensversicherung

Es gibt diverse Typen der Lebensversicherungen, die unterschiedlich aufgebaut werden und bestimmte Ereignisse absichern. Im schlimmsten Fall wird durch eine Risikolebensversicherung der Tod abgesichert. Man kann für die Altersvorsorge bestimmte Summen durch eine Lebensversicherung ansparen, die man erst im Rentenalter ausgezahlt bekommt und zusätzlich zur gesetzlichen Rente erhält.

Wenn Sie sich für eine Lebensversicherung interessieren, suchen Sie diverse Versicherungen oder Verbraucherstellen auf. Die Verträge werden in der Regel für mehrere Jahre (Jahrzehnte) abgeschlossen. Die Kündigung ist oft nicht sofort möglich und die finanzielle Belastung muss weiterhin getragen werden. Seien Sie somit vorsichtig!

Logo Kreis SL-FL

WICHTIGE INFORMATIONEN ZUR CORONA-PANDEMIE

Sehr geehrte Bürger*innen,

aufgrund der aktuellen Lage in der Pandemie haben wir an dieser Stelle die wichtigsten Informationen und Kontaktadressen für Sie zusammengefasst. Bitte haben Sie dafür Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer Fragen aktuell etwas länger dauert oder  Telefonleitungen ausgelastet sind.

  1. Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit
  2. Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein
  3. Bürgertelefon Kreis Schleswig-Flensburg

    Keine rechtsverbindlichen Auskünfte!

    Flensburger Straße 7
    24837 Schleswig

  4. Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte
  5. Gebärdentelefon (Videotelefonie)

    https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/



Weitere Informationsseiten zur Corona-Pandemie

Bundesministerium für Gesundheit www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus

  • hier finden Sie z.B. Informationen zur bundesweiten Pandemie-Lage, zu aktuellen Bundesverordnungen (Test-, Reise-, Impfverordnung), zu Impfungen, dem digitalen Impfnachweis, fremdsprachige Infomaterialien und Links zu weiterführenden Informationsangeboten
  • Informationen zum Virus, Testen, Impfen und Hygiene unter www.zusammengegencorona.de

Landesregierung Schleswig-Holstein www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus

  • hier finden Sie z.B. Informationen zu aktuellen Landesverordnungen (Bekämpfungs-, Quarantäne- und Schulverordnung), Impfungen und Teststationen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen in den FAQs

Kreis Schleswig-Flensburg www.schleswig-flensburg.de/Corona-Portal

  • hier finden sie z.B. Pressemitteilungen und Informationen zur Pandemie im Kreisgebiet, auch mehrsprachig und in leichter Sprache, zu aktuellen Allgemeinverfügungen und Erlassen sowie Impfstellen und Testzentren im Kreisgebiet und Links zu weiteren Informationsangeboten

Robert-Koch-Institut / STIKO www.rki.de

Termine im Kreishaus und den Außenstellen

Termine sollten grundsätzlich vorher telefonisch oder über E-Mail mit der*dem Sachbearbeiter*in vereinbart werden!

Bitte beachten Sie vor Terminbeginn, dass der Zutritt nur noch nach der 3G-Regel zulässig ist.
Das heißt, vollständig geimpfte, genesene oder getestete Personen haben Zutritt. Bitte denken Sie also zwingend an die Umsetzung der 3G-Regel.

Seit dem 13.11.2021 sind die Corona-Schnelltests wieder kostenlos. Eine Übersicht aller Teststationen im Kreisgebiet finden Sie hier.

Der Kreis Schleswig-Flensburg bezieht sich auf die derzeit gültige Corona-Bekämpfungsverordnung.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre*n Sachbearbeiter*in.

Informationen zur Corona-Schutzimpfung & Impftermine

Umfassende Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Impfen (z.B. Impfabstände, Auffrischungen, Impfstoffen, möglichen Nebenwirkungen, Empfehlungen für Schwangere und Kinder usw.) stehen auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts und der STIKO hier.

Vielfältige (auch fremdsprachige) Informationen zum Impfen in Schleswig-Holstein und zu Impfnachweisen finden Sie auf den Informationsseiten der Landesregierung.

Eine aktuelle Presseinformation zum Start der Terminvergabe in den Impfstellen finden Sie hier.

Weitere Informationen zu Impfterminen und offenen Impfaktionen finden Sie hier.

Über die Arztsuche (www.arztsuche.kvsh.de) der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein können Sie Praxen in Ihrer Umgebung finden, die COVID-19 Impfungen durchführen. Aufgrund der aktuell hohen Nachfrage bitten wir Sie, einen Impftermin zunächst möglichst über Ihre eigene hausärztliche Praxis zu organisieren oder offene Impfangebote zu nutzen.

Das Land Schleswig-Holstein empfiehlt aktuell eine Auffrischungsimpfung („Booster-Impfung“) machen zu lassen, wenn Sie zu folgenden Gruppen gehören:

  • Sie sind 60 Jahre oder älter, haben die letzte Impfung vor mehr als 6 Monaten erhalten und eine individuelle Abwägung gemeinsam mit Ihre*m Impfärztin/Impfarzt getroffen. Ihr*e Ärztin/Arzt oder ärztliches Fachpersonal können dazu beraten,
  • oder Sie sind immungeschwächt oder immunsupprimiert – z.B. HIV-infizierte Personen oder Patient*innen während einer Krebstherapie und Sie haben die letzte Impfstoffdosis vor mehr als 6 Monaten erhalten (bei schwer immundefizienten Personen kann eine zusätzliche Impfstoffdosis als Optimierung der primären Impfserie bereits 4 Wochen nach der Grundimmunisierung angeboten werden),
  • oder Sie wurden vollständig mit einem Vektorimpfstoff von AstraZeneca geimpft, haben die letzte Impfung vor mehr als 6 Monaten erhalten und eine individuelle Abwägung gemeinsam mit Ihre*m Impfarzt/Impfärztin getroffen. Die STIKO empfiehlt für vollständig mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpfte Personen eine Auffrischimpfung nach 6 Monaten für vulnerable Gruppen oder Personen mit Kontakt zu vulnerablen Gruppen,
  • oder Sie wurden vollständig mit dem Vektorimpfstoff von Johnson&Johnson geimpft und haben die letzte Impfung vor mehr als 4 Wochen erhalten,
  • oder Sie sind Bewohner*in in einer Pflegeinrichtung, Einrichtung der Eingliederungshilfe oder einer Einrichtung mit vulnerablen Gruppen sowie Pflegekraft oder Beschäftigte und haben die letzte Impfung vor mehr als 6 Monaten erhalten,
  • oder Sie sind beruflich in Kontakt mit infektiösen Menschen, beispielsweise medizinisches Personal ambulant oder stationär, Personal des Rettungsdienstes und haben die letzte Impfung vor mehr als 6 Monaten erhalten.

Testmöglichkeiten im Kreisgebiet

Seit dem 14.11.2021 haben alle Bürger*innen wieder Anspruch auf kostenlose Antigentests ("Schnelltest").

Die aktuellen Angebote an öffentlichen Testmöglichkeiten können Sie auf der Seite des Landes einsehen: Teststationen im Kreisgebiet und Schleswig-Holstein.

Bitte beachten Sie: Ein Testergebnis – egal ob PCR oder Schnelltest – ist immer nur eine Momentaufnahme! Ein negatives Ergebnis kann eine möglicherweise erfolgte Ansteckung, die erst in den nächsten Tagen zur Erkrankung führt, nicht ausschließen. Auch mit einem negativen Test und/oder als vollständig geimpfte Person sollten die „AHA+L+A“ Regeln und Empfehlungen zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung beachtet werden.

Wie verhalte ich mich bei Symptomen einer möglichen Infektion?

Bei Symptomen einer akuten und ansteckenden Krankheit sollten Sie, nicht nur bei „Corona“, zu Hause bleiben und den Kontakt zu anderen Menschen so gut es geht vermeiden.

Der*die erste Ansprechpartner*in bei einer symptomatischen Erkrankung sollte immer ihre hausärztliche Praxis sein. Bitte nehmen Sie, v.a. wenn Sie eine Infektion mit dem Corona-Virus vermuten, telefonisch Kontakt mit der Praxis auf, um das weitere Vorgehen zu  besprechen. Ihr*e Hausarzt/-ärztin  wird entscheiden, ob eine Testung erforderlich ist und diese mit Ihnen organisieren.

Wenn Sie noch keinen Kontakt zu einer Hausarztpraxis haben, wenden Sie sich jederzeit an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst: Tel. 116 117.

Wie verhalte ich mich in der häuslichen Absonderung (Quarantäne)?


  • Sie dürfen ihre Wohnung bzw. Ihr Grundstück nur im Notfall verlassen, auch nicht zum Einkaufen. Bitten Sie, falls erforderlich, Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn darum, sie z.B. mit Lebensmitteln zu versorgen. Unterstützung ist auch über ehrenamtliche Helfer*innen und die Gemeinden möglich.
  • Sie dürfen nicht zur Arbeit gehen (Arbeit im Home-Office ist erlaubt).
  • Sie dürfen keinen Besuch von Personen empfangen, die nicht in Ihrem Haushalt leben.
  • Lassen Sie Lieferungen vor dem Hauseingang oder der dem Wohnungseingang ablegen.
  • Bei unvermeidbaren Kontakten tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz und halten Sie größtmöglichen Abstand zu anderen Personen.
  • Kontaktieren Sie Ihre*n Hausarzt/-ärztin telefonisch, wenn Sie wegen einer Erkrankung dringend Medikamente oder eine ärztliche Behandlung benötigen.
  • Wenden Sie sich auch jederzeit an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Tel. 116 117 und sagen Sie, was Sie benötigen und dass Sie unter Quarantäne stehen.
  • Wenn Sie pflegebedürftig sein sollten, informieren Sie bitte Ihren ambulanten Pflegedienst umgehend über Ihre Quarantäne.
  • Messen Sie zweimal täglich ihre Körpertemperatur und achten Sie auf mögliche Symptome.
  • Wenden Sie sich auch bei neu oder erstmals auftretenden Symptomen an diese Stellen.
  • Wichtig: in (medizinischen) Notfällen wenden sie sich jederzeit an den Notruf: Tel. 112
  • Meiden Sie den Kontakt zu weiteren Haushaltsangehörigen, die nicht ebenfalls in Quarantäne oder noch nicht infiziert sind, so gut es geht.
  • Halten Sie sich möglichst in getrennten Zimmern auf, halten Sie größtmöglichen Abstand.
  • Nehmen Sie Mahlzeiten möglichst zeitlich und räumlich getrennt ein.
  • Tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung bei unvermeidbaren Kontakten.
  • Drehen Sie sich beim Husten und Niesen weg.
  • Waschen Sie regelmäßig und gründlich die Hände mit Wasser und Seife.
  • Sorgen Sie für eine regelmäßige Lüftung aller Räume.

Versuchen Sie, die Hygieneregeln so gut es geht einzuhalten und individuelle Lösungen für Ihre Situation zu finden. Für im Haushalt lebende Kinder oder besonders pflege- und zuwendungsbedürftige Personen müssen die Quarantäneregelungen (altersentsprechend) angepasst werden. Beispielsweise ist eine räumliche Trennung von Kindern und Eltern (und ggf. Geschwistern) im Haushalt nur einzuhalten, wenn sie für die Eltern vertretbar ist und vom Kind gut toleriert wird.

Achten Sie auch auf Ihre seelische Gesundheit! Mit einer Quarantäne können z.B. Ängste und Sorgen vor einer Ansteckung, das Gefühl von Ausgrenzung, Einsamkeit, Anspannung oder Schlafstörungen einhergehen.

Bleiben Sie mit Freunden und Familie über Telefon, Internet und andere Medien in Kontakt.

Suchen Sie nach Beschäftigung in Ihrem Haushalt, nutzen Sie – abhängig von Ihrem Gesundheitszustand – Möglichkeiten zur körperlichen Betätigung (z.B. Gymnastikübungen), nutzen sie ggf. den eigenen Garten, um frisch Luft zu schnappen.

Sie können auch die Telefon-Seelsorge anrufen:

0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 oder 116 123


Welche Empfehlungen gelten für Haushaltsangehörige, die selbst nicht in Quarantäne sind?


  • Im Haushalt sollten die Empfehlungen zum Abstand, Lüften und Hygiene beachtet werden, die auch für Personen in häuslicher Absonderung gelten (s.o.)      
  • Haushaltsangehörige, die selbst nicht in Quarantäne sind, dürfen weiter uneingeschränkt zur Arbeit gehen, Einkaufen usw.      
  • Sie sollten aber eigene Kontakte außerhalb des Haushalts auf das Notwendigste reduzieren, insbesondere Kontakte zu alten oder kranken Menschen sollten gemieden werden.
  • Es sollte besonders auf die „AHA+L+A“ Regeln und Empfehlungen zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung geachtet werden.
  • Bei Symptomen einer möglichen Infektion bleiben Sie zu Hause und beachten bitte die Informationen und Empfehlungen auf dieser Seite zum Verhalten bei Symptomen.

Wie verhalte ich mich bei einem positiven Selbsttest?

Bei einem positiven Selbsttest sind Sie verpflichtet, sich unverzüglich in die häusliche Absonderung zu begeben und das Ergebnis umgehend durch eine PCR-Testung überprüfen zu lassen. Eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt ist nicht erforderlich.

Veranlassen Sie die Testung über Ihre*n Hausarzt/-ärztin oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst oder ein Testzentrum der KVSH.

Ausschließlich für die Testung darf die häusliche Absonderung einmalig verlassen werden. Es muss durchgängig eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden, die Nutzung des ÖPNV ist untersagt.

Bei einem negativen Testergebnis endet die Pflicht zur häuslichen Absonderung sofort.

Wird keine PCR-Testung durchgeführt gilt die Pflicht zur Absonderung für 14 Tage und endet dann automatisch.

Rechtsgrundlage ist eine Allgemeinverfügung des Kreises:



Wie verhalte ich mich bei einem positiven Schnelltest (Teststation)?

Bei einem positiven Schnelltest (durch geschultes Personal) sind Sie verpflichtet, sich unverzüglich in die häusliche Absonderung zu begeben und das Ergebnis umgehend durch eine PCR-Testung überprüfen zu lassen. Veranlassen Sie die Testung über Ihre*n Hausarzt/-ärztin oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst oder ein Testzentrum der KVSH.

Ausschließlich für die Testung darf die häusliche Absonderung einmalig verlassen werden. Es muss durchgängig eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden, die Nutzung des ÖPNV ist untersagt.

Zur Meldung an das zuständige Gesundheitsamt ist die Person bzw. Stelle verpflichtet, die den Test durchgeführt hat.

Bei einem negativen Testergebnis endet die Pflicht zur häuslichen Absonderung sofort.

Rechtsgrundlage ist eine Allgemeinverfügung des Kreises Schleswig-Flensburg.


Wie verhalte ich mich bei einem positiven PCR-Test?

Bei einem positiven Testergebnis gilt die Pflicht zur häuslichen Absonderung für mindestens 14 Tage. Die Information des Gesundheitsamtes über das Ergebnis erfolgt automatisch über die Praxis bzw. das Labor, in dem die Testung durchgeführt wurde. Das Gesundheitsamt wird so bald wie möglich Kontakt mit Ihnen aufnehmen.

Rechtsgrundlage ist eine Allgemeinverfügung des Kreises Schleswig-Flensburg.

Bitte berücksichtigen Sie bis dahin die Hinweise und Empfehlungen auf dieser Seite, insbesondere die Hinweise zum Verhalten während der häuslichen Absonderung (Quarantäne).

Für Haushaltsangehörige gilt: Alle die nicht vollständig geimpft sind oder vollständig geimpft sind, aber Symptome einer möglichen Infektion mit dem Corona-Virus zeigen, gilt ebenfalls die Pflicht zur häuslichen Absonderung.
Bitte warten Sie die Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt zum weiteren Vorgehen ab.

Besteht ein Anspruch auf Entschädigung bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder behördlicher Schließung von Betreuungseinrichtungen?

Eventuell besteht ein Anspruch auf Entschädigungsleistungen nach dem  Infektionsschutzgesetz (IfSG), z.B. bei Anordnung einer Quarantäne oder der behördlichen Schließung von Einrichtungen zur Kinderbetreuung.

Entsprechende Anträge werden in Schleswig-Holstein durch das Landesamt für soziale Dienste bearbeitet. Sie können nicht an die Gesundheitsämter gestellt werden.

Einzelheiten und weitere Informationen dazu finden Sie hier: www.ifsg-online.de.

Bitte beachten Sie: Anträge können nur rückwirkend gestellt werden, also erst, wenn die Maßnahme beendet ist.

Weitere Informationen zum Lohnersatz wegen Schul- oder Kitaschließungen finden Sie hier.

Antworten zu Kinderkranktagen und Kinderkrankengeld finden Sie hier.

Corona Warn-App: Wie verhalte ich mich bei der Meldung »erhöhtes Risiko« (rot)?

Bei „roter“ Meldung und Symptomen einer möglichen Infektion vereinbaren Sie eine Testung über Ihre Hausärztliche Praxis, den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) oder gehen Sie direkt zu einem Testzentrum der KVSH. Es besteht ein Anspruch auf eine Testung in einem Testzentrum bei „roter“ Meldung der Warn-App (Antigentest oder PCR).
Bis das Ergebnis vorliegt sollten Sie zu Hause bleiben und den Kontakt zu anderen Menschen so gut es geht meiden.

Bei „roter“ Meldung ohne Symptome sollten Sie persönliche Kontakte, v.a. zu alten und kranken Menschen, so gut es geht vermeiden und die „AHA+L+A"- Regeln so gut es geht beachten.

Achten Sie für 14 Tage genau auf mögliche Symptome einer Infektion und wenden Sie sich bei einer Erkrankung an Ihre hausärztliche Praxis oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Ein Anspruch auf Testung in einem Testzentrum (Antigentest oder PCR) besteht bei der Meldung „erhöhtes Risiko“ auch dann, wenn sie keine Symptome haben sollten.

Eine Anleitung zum Teilen Ihrer Testergebnisse mit der Warn-App finden sie hier.

Bürgertelefon Kreis Schleswig-Flensburg

Keine rechtsverbindlichen Auskünfte!

Flensburger Straße 7
24837 Schleswig