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Die Entscheidung

Die Entscheidung, ob eine Betreuung eingerichtet wird oder nicht, trifft das zuständige Betreuungsgericht.

Im Betreuungsverfahren wird generell nicht nach Aktenlage ohne Kenntnis über die Person entschieden. Vor der Bestellung hört das Gericht den Betroffenen persönlich an, um sich einen unmittelbaren Eindruck von ihm und ein umfassendes Bild von der Situation zu verschaffen.

Außerdem gibt das Gericht der Betreuungsbehörde Gelegenheit zur Äußerung, wenn der Betroffene dies wünscht oder wenn es der Sachaufklärung dient.

Für die weitere Entscheidungsfindung wird, von Ausnahmefällen abgesehen, ein medizinisches Sachverständigengutachten eingeholt. In diesem soll die Notwendigkeit und der Umfang der Betreuung begründet geschildert werden.

Grundsätzlich gilt: Gegen den freien Willen einer betroffenen Person darf ein Betreuer nicht bestellt werden.

Die Entscheidung des Betreuungsgerichtes ist dem Betroffenen, dem Betreuer, dem Verfahrenspfleger und der Betreuungsbehörde bekanntzugeben. Gegen die Entscheidung des Betreuungsgerichtes sind Rechtsmittel möglich, welche sich aus der Rechtsmittelbelehrung ergeben.

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