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Datum: 13.05.2024

Förderbescheid für MATZ-Projekt "Männersache Schleswig" wird feierlich übergeben

Im Zeichen der Integration fanden sich am 07. Mai 2024 namhafte Akteure aus dem Bereich der Gleichstellung und Förderung sozialer Initiativen im Kreishaus Schleswig-Flensburg zusammen. Die Motivation – Das gemeinsame Projekt "Männersache Schleswig – Gespräche unter Männern über Gleichberechtigung und Vielfalt in Deutschland". Es handelt sich dabei um ein Projekt im Rahmen des Programms „Maßnahme für Teilhabe und Zusammenhalt auf lokaler Ebene“ (MATZ).

Das Projekt wurde vom Christlichen Verein zur Förderung sozialer Initiativen e.V. unter der Koordinatorin für interkulturelle Projekte und Migrationssozialarbeit Frau Astrid Petermann ins Leben gerufen. Unlängst kooperiert dieser mit dem Integrationsbeauftragten, Haidar Chahrour, der Stadt Schleswig und der Koordinierungsstelle für Integration, Teilhabe und Zusammenhalt (KITZ) des Kreis Schleswig-Flensburg, um gemeinsam mehr zu erreichen. Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, dadurch sowohl in Gruppengesprächen mit Männern jeglicher Herkunft und Vorgeschichte ein Bewusstsein für die Bedeutung der Werte in einer demokratischen Gesellschaft zu schaffen und sie darin zu unterstützen, die Rechte von Frauen und anderen Gruppen zu respektieren. Durch diese Präventionsarbeit soll familiären Konflikten und häuslicher Gewalt entgegengewirkt und das Problem an der Wurzel angepackt werden.

Staatssekretärin Silke Schiller-Tobies vom Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung ebnet den Weg für das MATZ-Projekt. Da ihr das Thema sehr am Herzen liegt, erschien Sie persönlich zur feierlichen Übergabe des Förderbescheides mit einer Summe von 49.500 Euro. Zum Auftakt der Veranstaltung begrüßte Landrat Dr. Wolfgang Buschmann alle Anwesenden und drückte seine Bewunderung für dieses Kooperationsprojekt aus. „Das MATZ-Projekt Männersache Schleswig schließt eine wichtige Beratungslücke und bietet Männern eine bisher nicht dagewesene Anlaufstelle für eine offene und ehrliche Kommunikation im Rahmen der Gewaltprävention“, so Dr. Buschmann.

Auch Staatssekretärin Schiller-Tobies pflichtete bei: „Für Männer gibt es aktuell wenig bis gar keine Anlaufstellen zur Gewaltprävention – es sei denn, sie sind bereits Täter geworden. Dieser Missstand muss dringend ausgeräumt werden. Wir müssen bei den Ursachen von geschlechtsspezifischer Gewalt ansetzen, die oft in tief verwurzelten Geschlechterstereotypen und unausgewogenen Männlichkeitsbildern liegen. Deshalb sind Projekte wie dieses unglaublich wichtig. Auch in unserem Kompetenzzentrum gegen Geschlechtsspezifische Gewalt wollen wir uns dem Thema annehmen und die gewaltpräventive Jungen- und Männerarbeit stärker in den Fokus rücken.“

Die Förderung markiert einen wichtigen Meilenstein im Engagement für Gleichberechtigung, Vielfalt und Prävention von Konflikten.

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