Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz
Suche

Aktuelles aus dem Migrationsmanagement

Workshop "Geschlecht und Flucht" | Der Wochenmarkt - ein Ort für Gespräche über Integration? | Sprache verbindet startet in eine neue Runde


Geschlecht und Flucht – ein Workshop für haupt- und nebenamtlich Engagierte in der Geflüchtetenhilfe im Kreis Schleswig-Flensburg

Die Koordinierungsstelle für Integration lädt Sie herzlich zu einem Workshop am 10. November 2026 von 09:30 bis 12:00 Uhr ein. Dieser richtet den Blick darauf, wie unterschiedlich Fluchtgeschichten durch Geschlecht geprägt sein können.


Geschlecht kann beispielsweise großen Einfluss darauf haben, welche Erfahrungen Menschen vor, während und nach der Flucht machen. Doch auch beim Ankommen kann Geschlecht beeinflussen, welche Unterstützung eine Person annehmen kann, wie sie lernen und welche Möglichkeiten sie hat, sich in der neuen Umgebung zu orientieren und zu integrieren. Es soll auch darum gehen, die eigene Wahrnehmung zu reflektieren und Menschen nicht vorschnell über ihre Herkunft, Religion oder Geschlechterrolle einzuordnen.

Für diese Veranstaltung konnten wir den Referenten Marcel Kaya aus Duisburg gewinnen. Er ist Experte für Zwangsheirat & Ehrenmord, Teil der Landesarbeitsgemeinschaft NRW fürJungenarbeit und Systemischer Deeskalationscoach.


Der Workshop richtet sich haupt- und nebenamtliche Engagierte aus der Geflüchtetenhilfe im Kreisgebiert. Wer ist damit gemeint? Zum Beispiel Ehrenamtliche aus Sprachcafés oder Flüchtlingshilfen, Lotsen, Vormünder, Koordinator*innen aus Ämtern und Gemeinden oder Mitarbeitende aus Gemeinschaftsunterkünften.

Datum und Zeit: 10.11.2026, 09:30 – 12:00 Uhr

Ort: Kreishaus, Flensburger Straße 7, 24837 Schleswig

Anmeldung: Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnahme-Plätze sind begrenzt, für Verpflegung ist gesorgt, bitte eine Anmeldung an franca.huebner@schleswig-flensburg.de


Die Koordinierungsstelle für Integration auf dem Wochenmarkt in Kropp

Am 21. August 2026 war die Koordinierungsstelle für Integration auf dem Wochenmarkt in Kropp zu Gast. Den Vormittag über konnten Bürgerinnen und Bürger uns ins Gespräch kommen.

Dabei gab es viele interessierte Nachfragen zum Thema Integration und zu Fördermöglichkeiten. Auch kritische und migrationsskeptische Fragen wurden offen angesprochen. So entstand ein direkter Austausch über unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen. Besonders interessant war auch die Perspektive der Landwirtinnen und Landwirte auf das Thema Migration, sind diese doch wichtige Arbeitgeber für internationale Arbeits- und Fachkräfte.

Ein Ziel der Veranstaltung war es, die Arbeit der Koordinierungsstelle bekannter zu machen: Wer sind wir? Was machen wir? Und wie können wir Menschen und Organisationen vor Ort unterstützen? Und der Austausch auf dem Wochenmarkt hat gezeigt, wie wertvoll persönliche Gespräche sind – gerade dann, wenn unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen aufeinandertreffen


Sprache verbindet: 4. Durchgang gestartet - wieder Restplätze für den letzten Kurs November

Mit neun Teilnehmenden ist die neue Runde des Projekts „Sprache verbindet“ gestartet. Darunter sind sechs Frauen und drei Männer. Kurz vor Kursbeginn gab es einige Absagen, unter anderem hatten angemeldete Personen die lang ersehnten Zusagen für reguläre Sprachkurse erhalten. Die Gruppe wird in den kommenden aber Tagen noch wachsen: Eine Person startet etwas später, außerdem wird die Warteliste aktiviert. Dies wiederum führt dazu, dass es für den vorerst letzten Kurs, welcher im November startet, wieder eine paar freie Kursplätze gibt. Die Anmeldung geht ganz einfach über diesen Link.

Schon beim ersten Treffen wurde deutlich, dass die Vereinbarkeit von Familie, Arbeit und Spracherwerb ein wichtiges Thema für die Gruppe sein wird. Viele Teilnehmende haben kleinere Kinder und konnten bereits erste Gemeinsamkeiten entdecken.

Es gibt aber auch Unterschiede: Die Bildungs- und Lebenswege sind sehr unterschiedlich. In der Gruppe sind Menschen mit Hochschulabschluss, die gerne so schnell wie möglich  in den Beruf einsteigen möchten. Für sie wird unter anderem das Thema Anerkennung ausländischer Abschlüsse eine Rolle spielen. Andere Teilnehmende haben sich in den vergangenen Jahren vor allem um Familie und Angehörige gekümmert und wagen mit „Sprache verbindet“ nun einen neuen Schritt.

Die Teilnehmenden kommen überwiegend aus Schleswig, aber auch andere Orte im Kreis sind vertreten – zum Beispiel Struxdorf. Bei den Herkunftsländern zeigt sich ein ähnliches Bild wie in den vergangenen Kursen: Unter anderem nehmen Menschen aus Syrien, Afghanistan und der Ukraine sowie Menschen mit kurdischem kulturellem Hintergrund teil.

Damit bringt auch diese Runde wieder ganz unterschiedliche Erfahrungen, Fähigkeiten und Lebensgeschichten zusammen – und damit viele Möglichkeiten, voneinander zu lernen.


nach oben zurück