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Migrant*innen-Elternnetzwerk startet in Schleswig | Medienmeile Schleswig | Interkulturelle Woche
Migrant*innen-Elternnetzwerk startet in Schleswig
Wie können Eltern mit Migrationsgeschichte ihre Kinder bei Bildungsfragen besser unterstützen? Indem Sie sich untereinander vernetzen, Wissen über das Bildungssystem in Deutschland sammeln und sich gegenseitig unterstützen. Darum ging es bei einem Treffen am 23. Juli zwischen dem Projekt Migrant*innen-Elternnetzwerk Schleswig, Mitarbeitenden des Migrationsmanagements des Kreises Schleswig-Flensburg, der Stadt Schleswig und interessierten Eltern.
Das Migrant*innen-Elternnetzwerk Schleswig-Holstein (MESH) möchte Eltern mit Flucht- und Migrationsgeschichte stärken und ihnen den Zugang zum deutschen Bildungssystem erleichtern. Das Netzwerk informiert über Bildungswege und Elternrechte, schafft Möglichkeiten zum Austausch und setzt sich dafür ein, dass Eltern ihre Anliegen stärker in Politik, Verwaltung und Bildungseinrichtungen zu Gehör bringen.
Schleswig ist eine der ersten Regionen in Schleswig-Holstein, in der ein regionales Elternnetzwerk aufgebaut wird. In den kommenden Monaten sind Informationsveranstaltungen, Austauschtreffen und gemeinsame Aktivitäten geplant. Ziel ist es, engagierte Eltern miteinander zu vernetzen und gemeinsam die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen mit Migrationsgeschichte zu stärken. Anfang 2027 soll schließlich das regionale Migrantinnen-Elternnetzwerk Schleswig offiziell gegründet werden, um selbständiger Knotenpunkt für Eltern in der Kreisregion zu werden. Langfristig soll es fester Bestandteil des landesweiten Netzwerks werden und Eltern mit Migrationsgeschichte eine starke Stimme in der Region geben.
Die ersten Treffen zeigten bereits, wie groß das Interesse an diesem Projekt ist.
Wie kann man mitmachen?
Der einfachste Weg ist, dass man sich direkt mit Rose Sekoh vom in Verbindung setzt: zikzak@posteo.de