Förderungen
Förderungen von demokratischen Projekten durch die Partnerschaft für Demokratie im Kreis Schleswig-Flensburg
Die Partnerschaft für Demokratie (kurz PfD) im Kreis Schleswig-Flensburg ist eine Kooperation des Kreises Schleswig-Flensburg, des Kreisjugendringes Schleswig-Flensburg e.V. und der Internationalen Bildungsstätte Jugendhof Scheersberg.
Die PfD arbeitet mit der Zivilgesellschaft und der Verwaltung zusammen, um die Demokratie hier im Kreis zu stärken. Ihr Ziel ist es, Bürger*innen zu aktivieren, sich an demokratischen Entscheidungsprozessen zu beteiligen und das demokratische Miteinander zu fördern.
Mit den Menschen, Organisationen und Vereinen aus dem Kreisgebiet werden gemeinsam Projekte und Maßnahmen umgesetzt, die auf die Stärkung der Demokratie vor Ort abzielen. Dabei kann es zum Beispiel um die Förderung von politischer Bildung, die Stärkung der Zivilgesellschaft oder die Verbesserung der Beteiligungsmöglichkeiten junger Menschen gehen. Auch die Bekämpfung von Extremismus und Rassismus ist ein Schwerpunkt dieser Partnerschaft.
Ihr habt eine Idee für ein Projekt zur Stärkung von Demokratie, Vielfalt und gesellschaftlichem Zusammenhalt oder engagiert Euch gegen Extremismus und Diskriminierung? Dann meldet Euch gerne bei der Partnerschaft für Demokratie. Jedes Jahr gibt es die Möglichkeit, einen Förderantrag für ein demokratisches Projekt zu stellen. Diese Projektideen sind ganz vielfältig: In der Vergangenheit gab es Ausstellungen, Filmproduktionen, Kulturfeste oder politische Bildung für Kinder und Jugendliche.
Das Team der Partnerschaft für Demokratie geht mit Euch Eure Projektidee durch und unterstützt Euch bei den nächsten Schritten hin zur Antragstellung. Weitere Informationen findet Ihr auf der Homepage der Partnerschaft für Demokratie.
Vergabe von Fördermitteln für Projekte zur gesellschaftlichen und sozialen Integration von Zugewanderten im Förderjahr 2027
Im Auftrag des Bundesministeriums des Innern (BMI) fördert das Bundesprogramm "Gesellschaftlicher Zusammenhalt – vor Ort.Vernetzt.Verbunden." (BGZ) Projekte der Integration. Das Miteinander in den Städten und Kommunen soll durch diese nachhaltig positiv verändert und lokale Institutionen sowie Strukturen interkulturell geöffnet werden. Menschen werden eingeladen, ins Gespräch zu kommen und Vorurteile abzubauen. Zivilgesellschaftliches Engagement kann so gestärkt und Menschen mit internationaler Geschichte eingeladen werden, aktiv am sozialen Leben teilzunehmen und Sprachbarrieren zu überwinden.
Das BGZ setzt dabei im direkten Lebensumfeld der Menschen an. Die Zielgruppe der Ausschreibung nimmt Menschen mit und ohne Migrationshintergrund ab 12 Jahren in den Blick. Bewerbungsberechtigt sind Vereine und Verbände, Stiftungen und gemeinnützige Organisationen sowie Gebietskörperschaften.
Im Fokus der Projektarbeit stehen konkrete Herausforderungen im Stadtteil, der Kommune und der Nachbarschaft, für die gemeinsam Lösungen und innovative Ansätze entwickelt werden. Es ist zu empfehlen, bereits vor der Antragsstellung mit Akteur*innen vor Ort Kontakt aufzunehmen und Ressourcen zu bündeln.
Die maximale Fördersumme beläuft sich jährlich auf 70.000 Euro. Der Eigenanteil sollte 10 % umfassen. Die Projektlaufzeit kann bis zu 36 Monate andauern. Es handelt sich somit um eine Anschubfinanzierung.
Gefördert werden ausschließlich neukonzipierte und schlüssige Projektideen, die zu den nachfolgenden Themenschwerpunkten passen:
- Interkulturelle Öffnung: Engagement stärken, Teilhabe ermöglichen, Begegnung schaffen
- Innovation für die Zukunft: Impulse für den Zusammenhalt
- Integrations- und Erstorientierungskurse: Sprachpraxis stärken, Teilhabe fördern, Sozialräume erschließen
- Für Vielfalt und Toleranz: Beiträge zum Abbau von Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus
Die diesjährige Frist zur Einreichung von Interessenbekundungen endet am 30.06.2026 (Ausschlussfrist Poststempel). Geplant ist ein Projektstart zum 01.01.2027. Die Ausschreibung ist jedoch auch in kommenden Jahren vorgesehen. Wenn Projektideen bestehen, können diese für das kommende Jahr vorbereitet werden. Orientierung bei der Antragsstellung sind auf der Homepage zu finden.