Schulrätin und Kreisfachberaterin für kulturelle Bildung stellen sich im Kultur-, Schul- und Sportausschuss vor
In der vergangenen Sitzung des Kultur-, Schul- und Sportausschusses am Dienstag, den 1. September 2026, stellten sich die neue Schulrätin Frau Maren Schumacher und die Kreisfachberaterin für kulturelle Bildung, Frau Antje Smorra, den Ausschussmitgliedern vor. Beide gaben Einblicke in ihre Aufgaben und Tätigkeitsbereiche und tauschten sich anschließend mit den Kreispolitiker*innen aus.
Schulrätin Maren Schumacher
Maren Schumacher ist seit dem 1. März 2026 als Schulrätin im Kreis Schleswig-Flensburg tätig. Gemeinsam mit Schulrätin Kerstin Engels ist sie für die Aufsicht über die Grundschulen, Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe und Förderschulen im Kreisgebiet zuständig. Die Tätigkeit als Schulrätin ist für sie nicht neu: Zuvor war sie dreieinhalb Jahre als Schulrätin im Kreis Dithmarschen tätig. Davor leitete sie 17 Jahre lang eine Grundschule in Gettorf. Seit rund sechs Monaten berät Maren Schumacher die Schulen im Kreis Schleswig-Flensburg in pädagogischen Fragen. Darüber hinaus gehören unter anderem das Beschwerdemanagement und Personalzuweisungen zu ihren Aufgaben.
Im Ausschuss berichtete sie: „Ich bin gut im Kreis Schleswig-Flensburg angekommen und fahre jeden Morgen gerne zur Arbeit. Inzwischen habe ich auch mein Ziel erreicht, alle 25 Schulen, die ich betreue, einmal zu besuchen und kennenzulernen. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.“ Nach ihrer Vorstellung beantwortete sie die Fragen der Ausschussmitglieder. Ausschussvorsitzender Mario de Vries wünschte der neuen Schulrätin für ihre weitere Tätigkeit viel Freude und bestärkte sie darin, ihre Arbeit so engagiert fortzuführen.
Kreisfachberaterin für kulturelle Bildung Antje Smorra
Im Anschluss stellte sich Antje Smorra als Kreisfachberaterin für kulturelle Bildung im Rahmen des Landesprojektes „Schule trifft Kultur – Kultur trifft Schule“ vor. Neben ihrer Tätigkeit als Fachberaterin ist Antje Smorra Grundschullehrerin und verfügt über einen Studienhintergrund in Grafik und Kunstpädagogik. In ihrer Funktion für den Kreis Schleswig-Flensburg versteht sie sich insbesondere als „Netzwerkerin“. Sie begleitet Schulen bei Projekten der kulturellen Bildung und unterstützt beim Aufbau kommunaler und überregionaler Netzwerke. Dabei bringt sie Schulen, Schulleitungen, Lehrkräfte, Kulturschaffende, Kulturknotenpunkte, Sponsor*innen, Kulturinstitutionen sowie die Schulaufsicht miteinander in Kontakt. Darüber hinaus organisiert sie Fortbildungen im Bereich der kulturellen Bildung für Lehrkräfte. Die Fachberaterin stellte verschiedene Projekte vor, die mithilfe der Mittel aus „Schule trifft Kultur“ im Kreis Schleswig-Flensburg umgesetzt oder initiiert werden konnten und berichtete über die Entwicklung sogenannter „Kulturschulen“. Im Kreis Schleswig-Flensburg konnten dank des Projektes bereits drei Schulen als Kulturschulen aufgebaut werden: die Domschule Schleswig, die Auenwaldschule Gemeinschaftsschule Böklund und die Grundschule Glücksburg.
„Unser Anliegen ist es, Kinder und Jugendliche zu stärken. Kulturelle Bildung ist dabei ein wichtiger Teil der ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung. Sie befähigt Kinder und Jugendliche dazu, gesellschaftliche Prozesse mitzugestalten, und ermöglicht ihnen kulturelle Teilhabe“, erläuterte Antje Smorra den Hintergrund ihrer Arbeit. In der anschließenden Fragerunde interessierten sich die Ausschussmitglieder insbesondere dafür, wie die Vernetzung zwischen Schulen untereinander und mit den Kulturakteur*innen gelingt. Abschließend bedankte sich der Ausschuss bei Antje Smorra für ihre Arbeit und den Einsatz für Kinder und Jugendliche.
Weiterführende Informationen zum Projekt „Schule trifft Kultur“ im Kreis Schleswig-Flensburg finden Sie hier: https://kulturellebildung-sh.de/kreise/schleswig-flensburg.