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Kreis Schleswig-Flensburg

Soziale Leistungen

Deutschland ist ein Sozialstaat. Was bedeutet es? Grundsätzlich sollte jede*r Bürger*in durch Arbeit selbst für ihren*seinen Lebensunterhalt sorgen. Der Staat hilft jedoch Menschen, die nicht oder nur eingeschränkt in der Lage sind, ihre Lebensgrundlage aus eigener Kraft zu sichern. Er gleicht Benachteiligungen aus. Es gibt eine Reihe staatlicher Sozialleistungen.

Hier finden Sie die wichtigen sozialen Leistungen im Überblick:

Bildung und Teilhabe (Bildungspaket)

Wer wird unterstützt?

Aus dem Bildungs- und Teilhabepaket werden unterstützt:

  • Familien, die Arbeitslosengeld II beziehen
  • Familien, die Leistungen nach dem SGB XII beziehen
  • Familien, die Wohngeld oder Kindergeldzuschlag erhalten
  • Familien, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen.

Was wird unterstützt?

  • eintägige Ausflüge der Schule/der Kindertageseinrichtung
  • mehrtägige Klassenfahrten / Kindertageseinrichtungsfahrten
  • Ausstattung mit persönlichem Schulbedarf
  • Schülerbeförderungskosten in Höhe einer Monatsfahrkarte für den ÖPNV nach Vollendung der Schulpflicht
  • notwendige Lernförderung zusätzlich zum schulischen Angebot
  • gemeinschaftliches Mittagessen in der Schule oder in der Kindertageseinrichtung (Eigenanteil 1,00 Euro)
  • Bedarfe zur Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in Höhe von monatlich 10,00€ (Vereinsbeiträge, Musikunterricht, Ferienpassaktivitäten, Schwimmkurs, Babyschwimmen, Kurse in der Ganztagsschule u.a.)

Wer unterstützt Sie bei der Antragstellung?

  • die Leitung Ihrer Kindertagesstätte
  • die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer
  • das zuständige Sozialzentrum
  • Anbieter wie z.B. Sportvereine, Musikschulen etc.

Bei weitergehenden Fragen stehen Ihnen folgende Ansprechpartner zur Verfügung:

  1. Soziale Sicherung Flensburg-Umland

    Kreis Schleswig-Flensburg/
    Kreisverwaltung

    Eckernförder Landstr. 65
    24941 Flensburg

  2. Soziale Sicherung Handewitt

    Kreis Schleswig-Flensburg/
    Kreisverwaltung

    Frösleer Bogen 17a
    24983 Handewitt

  3. Soziale Sicherung Kappeln - Außenstelle

    Kreis Schleswig-Flensburg/
    Kreisverwaltung

    Kirchstraße 9
    24376 Kappeln

  4. Soziale Sicherung Kappeln

    Kreis Schleswig-Flensburg/
    Kreisverwaltung

    Schmiedestraße 43
    24376 Kappeln

  5. Soziale Sicherung Eggebek

    Kreis Schleswig-Flensburg/
    Kreisverwaltung

    Hauptstraße 2
    24852 Eggebek

  6. Soziale Sicherung Schleswig-Stadt

    ohne Stadtteil Friedrichsberg

    Kreis Schleswig-Flensburg/
    Kreisverwaltung

    Flensburger Straße 134
    24837 Schleswig

  7. Soziale Sicherung Schleswig

    Allgemeine Services

    Poststraße 8
    24837 Schleswig

  8. Soziale Sicherung Kropp

    Kreis Schleswig-Flensburg/
    Kreisverwaltung

    Am Markt 17 h
    24848 Kropp

Weitere Informationen sowie den Antrag finden Sie auf der Seite des Kreises unter http://www.schleswig-flensburg.de.

Mehrsprachige Flyer zur Bildungskarte des Kreises Schleswig-Flensburg

Leistungen nach Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG)

Asylbewerber*innen, Ausländer*innen mit Duldung und Ausländer*innen mit Aufenthaltsgestattung erhalten Leistungen nach Asylbewerberleistungsgesetz.

Dies beinhaltet folgende Leistungen:

  • Grundleistungen für Ernährung, Unterkunft, Heizung, Kleidung, Gesundheitspflege, Gebrauchs- und Verbrauchsgüter des Haushaltes (notwendiger Bedarf)
  • Leistungen zur Deckung persönlicher Bedürfnisse des täglichen Lebens (notwendiger persönlicher Bedarf)
  • Leistungen bei Krankheit, Schwangerschaft und Geburt

Bei besonderen Umständen sind gegebenenfalls auch weitere Leistungen möglich, die im Einzelfall bewilligt werden. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie in dem für Sie zuständigen Sozialzentrum.

  1. Soziale Sicherung Flensburg-Umland

    Kreis Schleswig-Flensburg/
    Kreisverwaltung

    Eckernförder Landstr. 65
    24941 Flensburg

  2. Soziale Sicherung Handewitt

    Kreis Schleswig-Flensburg/
    Kreisverwaltung

    Frösleer Bogen 17a
    24983 Handewitt

  3. Soziale Sicherung Eggebek

    Kreis Schleswig-Flensburg/
    Kreisverwaltung

    Hauptstraße 2
    24852 Eggebek

  4. Soziale Sicherung Kappeln

    Kreis Schleswig-Flensburg/
    Kreisverwaltung

    Schmiedestraße 43
    24376 Kappeln

  5. Soziale Sicherung Kappeln - Außenstelle

    Kreis Schleswig-Flensburg/
    Kreisverwaltung

    Kirchstraße 9
    24376 Kappeln

  6. Soziale Sicherung Schleswig-Stadt

    ohne Stadtteil Friedrichsberg

    Kreis Schleswig-Flensburg/
    Kreisverwaltung

    Flensburger Straße 134
    24837 Schleswig

  7. Soziale Sicherung Schleswig

    Allgemeine Services

    Poststraße 8
    24837 Schleswig

  8. Soziale Sicherung Kropp

    Kreis Schleswig-Flensburg/
    Kreisverwaltung

    Am Markt 17 h
    24848 Kropp


Bildung und Teilhabe (Bildungspaket)

Zusätzlich können Bezieher*innen von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz einen Antrag auf Bildungs- und Teilhabeleistungen für Ihre Kinder stellen.

Allgemeine Informationen finden Sie zum Bildungspaket unter Menüpunkt Alle Antworten von A-Z unter Bildung und Teilhabe sowie den Antrag auf der Seite des Kreises unter https://www.schleswig-flensburg.de/?fdirect=1 .


Leistungen nach SGB II (Arbeitslosengeld II, umgangssprachlich Hartz IV)

Leistungen nach SGB II können beantragt werden, wenn der*die Antragssteller*in

  • minestens 15 Jahre alt ist und eine gewisse Altersgrenze noch nicht erreicht hat,
  • erwerbsfähig (mindestens 3 Stunden pro Tag arbeiten kann) ist,
  • hilfebedürftig (nicht den Lebensunterhalt selbst tragen kann) ist,
  • seinen gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland hat.

Der Grundgedanke des SGB II lautet: fordern und fördern. Arbeitslose werden aufgefordert, sich eine Arbeit oder Ausbildung zu suchen. Ziel ist hauptsächlich, eine Beschäftigung zu finden, die ausreichend Einkommen (Geld) für die Einzelperson beziehungsweise gesamte Familie sichert. Wie das Ziel erreicht wird, wird in einer Eingliederungsvereinbarung (in einem gemeinsamen Vertrag) festgelegt. Durch diverse Angebote werden Kunden gezielt bei der Arbeitssuche gefördert (finanziell unterstützt).

Folgende Leistungen können beantragt werden:

  • Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes (Regelbedarf, Mehrbedarf, Kosten der Unterkunft und Heizung, Beiträge für Kranken- und Pflegversicherung)
  • Leistungen zur Eingliederung in Arbeit
  • Leistungen für Bildung und Teilhabe

Der Antrag auf SGB II ist in dem jeweiligen Sozialzentrum zu stellen, siehe Adressen unter Menüpunkt AsylbLG.

Bildung und Teilhabe (Bildungspaket)

Bezieher*innen von Leistungen nach dem SGB II können einen Antrag auf Bildungs- und Teilhabeleistungen für Ihre Kinder stellen.

Allgemeine Informationen finden Sie zum Bildungspaket unter Menüpunkt Alle Antworten von A-Z unter Bildung und Teilhabe sowie den Antrag https://www.schleswig-flensburg.de/?fdirect=1 

Leistungen für Familien mit Kindern

Kindergeld

Erziehungsberechtigte, in der Regel Eltern, können Kindergeld für ihre Kinder beantragen.

Kindergeld gibt es:

  • für Kinder in Ausbildung, bis zum 25. Lebensjahr,
  • für arbeitslose Kinder bis zum 21. Lebensjahr,
  • die in Deutschland, in einem Mitgliedstaat der EU oder dem EWR leben.

Das Kindergeld wird einkommensunabhängig gezahlt!

Familien können zusätzlich Kinderfreibeträge bei der Lohn- und Einkommensteuer gewährt werden.

Zum 01.07.2019 wurde das Kindergeld erneut angehoben und beträgt aktuell: .....



Die Antragstellung erfolgt über die Familienkasse der Agentur für Arbeit.

Kinderzuschlag

Kinderzuschlag kann an Familien mit geringem Einkommen gezahlt werden, wenn

  • die Kinder unverheiratet unter 25 Jahre sind und in demselben Haushalt leben,
  • das Einkommen eine gewisse Mindestgrenze nicht unterschreitet. Diese Mindestgrenze liegt bei 900 Euro brutto für Paare und 600 Euro brutto für Alleinerziehende
  • man keine Leistungen nach SGB II oder Sozialhilfe bezieht.
Wichtig zu Wissen

Seit dem 1. Januar 2020 können Sie den Kinderzuschlag auch erhalten, wenn Sie mit Ihrem Erwerbseinkommen, dem Kinderzuschlag und dem Wohngeld nicht mehr als 100 Euro unter dem SGB II-Anspruch bleiben.

Die bisher geltende Höchsteinkommensgrenze ist zum 1. Januar 2020 entfallen, sodass Sie Kinderzuschlag auch bei etwas höherem Einkommen beziehen können.

Der Kinderzuschlag beträgt maximal 185 Euro pro Kind und Monat.

Den Antrag erhalten Sie bei der Familienkasse, auch hier online.

Zusätzlich können Eltern Antrag auf Bildungs- und Teilhabeleistungen stellen, siehe Bildung und Teilhabe unter Menüpunkt Übersicht von A -Z.


Elterngeld

Das Elterngeld erhalten Eltern, die

  • ihr Kind nach der Geburt maximal 14 Monate selbst betreuen,
  • nicht mehr als 30 Stunden in der Elternzeit arbeiten,
  • zusammen mit ihrem Kind in einem Haushalt leben,
  • einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben.

Seit 2015 gibt es neben dem Basiselterngeld (Elterngeld) das ElterngeldPlus.

Basiselterngeld

Das Basiselterngeld wird insgesamt 14 Monate für beide Elternteile gewährt, wenn beide Eltern an der Betreuung beteiligt sind und deshalb nicht arbeiten können. Die Eltern können die Monate frei untereinander aufteilen. Ein Elternteil kann dabei mindestens zwei und höchstens zwölf Monate für sich in Anspruch nehmen.

Alleinerziehende, die das Elterngeld beziehen, können die vollen 14 Monate Elterngeld beziehen. Basisenlterngeld können Eltern nur innerhalb der ersten 14 Lebensmonate des Kindes erhalten. Danach können sie nur noch das ElterngeldPlus oder den Partnerschaftsbonus beziehen.

ElterngeldPlus

Das ElterngeldPlus stärkt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und richtet sich an die Elternteile, die während des Elterngeldbezugs wieder in Teilzeit arbeiten wollen. Mütter und Väter haben damit die Möglichkeit, länger als bisher Elterngeld in Anspruch zu nehmen. ElterngeldPlus können Eltern doppelt so lange bekommen wie Basiselterngeld: Ein Monat Basiselterngeld entspricht zwei Monaten ElterngeldPlus.

Wenn Eltern nach der Geburt nicht arbeiten, ist das ElterngeldPlus halb so hoch wie das Basiselterngeld. Wenn Eltern nach der Geburt in Teilzeit arbeiten, kann das monatliche ElterngeldPlus genauso hoch sein wie das monatliche Basiselterngeld mit Teilzeit.

Partnerschaftsbonus

Elternteile, die sich die Betreuung des Kindes während des Elterngeldbezuges teilen und gleichzeitig in Teilzeit zwischen 25 und 30 Stunden arbeiten, erhalten einen Partnerschaftsbonus: Sie bekommen vier zusätzliche ElterngeldPlus-Monate. Alleinerziehenden steht der gesamte Partnerschaftsbonus zu.

Wichtig zu Wissen
Alle Eltern können Elterngeld erhalten unabhängig davon, ob sie eine Beschäftigung vor der Geburt ausgeübt haben. Die Höhe des Elterngeldes ist vom Einkommen abhängig.

Eltern mit höheren Einkommen erhalten 65 Prozent, Eltern mit niedrigeren Einkommen bis zu 100 Prozent des Voreinkommens.

Je nach Einkommen beträgt das Basiselterngeld zwischen 300 Euro und 1800 Euro im Monat und das ElterngeldPlus zwischen 150 Euro und 900 Euro im Monat.
Bild vergrößern: Wichtig zu wissen

Das Mindestelterngeld erhalten alle, die nach der Geburt ihr Kind selbst betreuen und höchstens 30 Stunden in der Woche arbeiten, etwa auch Studierende, Hausfrauen*Hausmänner und Eltern, die wegen der Betreuung älterer Kinder nicht gearbeitet haben.

Mit einem Elterngeldrechner können Sie die Höhe des Elterngeldes selbst errechnen.
Den Antrag und weitere Formulare finden Sie hier.

Das Elterngeld muss schriftlich beantragt werden. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Elterngeldstelle:

Landesamt für soziale Dienste

Außenstelle Schleswig

Kreise Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg, Stadt Flensburg

Seminarweg 6
24837 Schleswig


Mutterschaftsgeld

Das Mutterschaftsgeld können Frauen erhalten, die:

  • freiwillig oder gesetzlich mit Anspruch auf Krankengeld krankenversichert sind,
  • eine Beschäftigung (Heimarbeit oder Minijob) vor der Geburt des Kindes ausgeübt haben,
  • während der Schwangerschaft vom Arbeitgeber zulässig gekündigt worden sind.

Mutterschaftsgeld wird während der Schutzfristen (die Frauen dürfen in dieser Zeit nicht arbeiten) gezahlt:

6 Wochen vor der Geburt und 8 Wochen nach dem Termin,
12 Wochen nach der Entbindung bei einer Früh- oder Mehrfachgeburt.

Die Höhe des Mutterschaftsgeldes wird nach dem Einkommen der letzten drei Monate errechnet und beträgt maximal 13 Euro pro Tag.

Zum Mutterschaftsgeld wird Arbeitgeberzuschuss gezahlt, wenn das Einkommen höher als 390 Euro vor dem Mutterschutz war.

Weitere Informationen finden Sie zum Thema Familie, Schwangerschaft, Frauen auf der Seite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Leitfaden zum Mutterschutz


Wohngeld

Wohngeld (Zuschuss zur Miete oder bei Eigentum Lastenzuschuss) kann von Familien mit geringem Einkommen beantragt werden.

Die Höhe des Wohngeldes wird:

  • vom Einkommen und Anzahl der Familienmitglieder,
  • von der Höhe der aktuellen Miete bzw. den Belastungen

errechnet.

Weitere Informationen sowie den Antrag finden Sie auf der Seite des Kreises.

Zusätzlich können Wohngeldberechtigte einen Antrag auf Bildungs- und Teilhabeleistungen für ihre Kinder stellen, siehe Bildung und Teilhabe unter dem Menüpunkt Alle Infos von A-Z.

Arbeitslosengeld I (beim Arbeitsverlust)

Arbeitslosengeld können Arbeitnehmer*innen beantragen, die zurzeit arbeitslos sind.

Als arbeitslos gilt ein*e Arbeitnehmer*in, wenn er*sie

  • nicht in einem Beschäftigungsverhältnis steht
  • sich bemüht, seine Beschäftigungslosigkeit zu beenden und
  • sich dem Arbeitsmarkt (den Vermittlungsbemühungen der Agentur für Arbeit) zur Verfügung stellt.
Wichtig zu Wissen

Arbeitslose müssen bestimmte Zeiten sozialversicherungspflichtig beschäftigt sein, um Anspruch auf das Arbeitslosengeld I zu haben.

Nach erfüllten Voraussetzungen wird das Arbeitslosengeld zwischen 6 und 12 Monaten gezahlt. Für ältere Arbeitslose kann das Arbeitslosengeld für 24 Monate gewährt werden.

Persönliche Vorsprache ist bei der Antragstellung zwingend erforderlich.

Arbeitslose müssen sich um eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung (mindestens 15 Stunden) bemühen. Sie werden von der Agentur für Arbeit regelmäßig beraten.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit.


Ausbildungsförderung (BAföG)

Das Bundesausbildungsförderungsgesetz regelt die staatliche Unterstützung für die Ausbildung von Schüler*innen und Studierenden. Die Ausbildungsförderung soll einerseits eine Chancengleichheit schaffen andererseits die sozialschwächeren Bürger*innen eine Möglichkeit geben, einen Berufsabschluss zu erlangen.

Ausbildungsförderung wird Auszubildenden gewährt, die in der Regel bei Beginn der Ausbildung noch nicht 30 Jahre alt sind. Es gibt jedoch Ausnahmen für zum Beispiel Auszubildende, die aus familiären Gründen an der früheren Aufnahme der Ausbildung gehindert waren. Weitere Ausnahmen gelten bei Studierenden. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Nach dem BAföG kann der Besuch

  • von allgemeinen Schulen ab Klasse 10 (Schüler-BAföG)
  • Berufsfachschulen (Schüler-BAföG)
  • Fach- und Fachoberschulklassen (Schüler-BAföG)
  • Abendhauptschulen, Berufsaufbauschulen, Abendrealschulen, Abendgymnasien und Kollegs (Schüler-BAföG)
  • Akademien und Hochschulen (Studien-BAföG oder Bildungskredit)
  • neu: privaten Berufsakademien (Studien-BAföG oder Bildungskredit)

gefördert werden.

Ausbildungen im dualen System können nicht nach dem BAföG gefördert werden. Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) kann unter bestimmten Voraussetzungen beantragt werden.

Die Höhe der Förderung richtet sich nach der Art der Ausbildungsstätte und der Unterbringung. Die Höhe der Förderung kann online berechnet werden. Zum Rechner gelangen Sie hier.

BAföG gibt es nicht nur für deutsche Bürger*innen. Auch Bürger*innen der Europäischen Union, Migrant*innen und Geflüchtete, die in Deutschland leben, können BAföG als finanzielle Unterstützung während des Studiums oder der Schulzeit erhalten. Als Grundregel gilt: Haben Ausländer*innen eine Bleibeperspektive in Deutschland und sind sie gesellschaftlich integriert, gelten sie als förderberechtigt.


Ob Geflüchtete BAföG erhalten, hängt von dem Aufenthaltsstatus ab.

Anerkannte Flüchtlinge (anerkannte Asylberechtigte, Flüchtlinge mit Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft beziehungsweise. subsidiärem Schutz) können unabhängig davon, wie lange sie bereits in Deutschland sind, BAföG beantragen.

Geduldete und Inhaber*innen bestimmter humanitärer Aufenthaltstitel, wenn sie sich bereits 15 Monate in Deutschland aufhalten (vgl. §8 BAföG, Abs. 2, 2 und Abs. 2a) haben ebenfalls Anspruch.


Asylbewerber*innen, über deren Asylantrag noch nicht entschieden ist, können kein BAföG beantragen.

Allgemeine Informationen zum Thema BAföG finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Hier finden Sie Übersichten für den Zugang zur Ausbildungsförderung von Geflüchteten, EU-Bürger*innen sowie Drittstaatsangehörigen, die die Fachstelle Einwanderung des Förderprogramms "Integration durch Qualifizierung (IQ)" erstellt hat:


Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Berufsausbildungsbeihilfe können Auszubildende (in einer Ausbildung, „Azubis“ genannt) beantragen, die nicht bei ihren Eltern wohnen und bestimmte Voraussetzungen erfüllen. BAB können ebenfalls die Teilnehmer*innen an berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB) erhalten.

Die BAB ist eine Förderung der Bundesagentur für Arbeit. Die Höhe der BAB richtet sich während einer Ausbildung:

  • nach der Art der Unterbringung,
  • der Höhe der Ausbildungsvergütung des*der Auszubildenden
  • dem Jahreseinkommen der Eltern, des*der Ehegatt*in oder des*der Lebenspartner*in.

Die Förderung beinhaltet einen pauschalen Betrag für den Lebensunterhalt und Kosten, die mit der Ausbildung zusammenhängen, zum Beispiel Fahrkosten und Kosten für Arbeitskleidung.

BAB kann auch für eine außerbetriebliche Berufsausbildung (nicht in einem Betrieb) übernommen werden.

Azubis, die im eigenen Haushalt wohnen und die BAB beziehen, können einen Zuschuss nach dem Sozialgesetzbuch, Zweites Buch - Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II) erhalten. Voraussetzung dafür ist, dass die BAB und sonstiges Einkommen die Kosten für Unterkunft und Heizung nicht decken. Unangemessene hohe Kosten können nicht berücksichtigt werden.

Bei berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB) werden Lehrgangskosten, notwendige Fahrkosten, Kosten für Lernmittel und Arbeitskleidung unabhängig vom Einkommen teilweise nach pauschalen Beiträgen übernommen. Für behinderte Auszubildende gelten die besonderen Regelungen zur Förderung der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben.

Für Gestattete und Geduldete

Solange Sie in den ersten 15 Monaten in Deutschland vom Sozialzentrum Leistungen nach § 3 AsylbLG erhalten, können diese weitergezahlt werden, auch wenn Sie eine Ausbildung anfangen und keine Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.

Geduldete mit Arbeitsmarktzugang haben nach 15 Monaten Zugang zu Berufsausbildungsbeihilfe.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit.


Leistungen nach SGB XII

Sozialhilfe umfasst die Hilfe zum Lebensunterhalt, die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie weitere Leistungen in besonderen Lebenssituationen, wie zum Beispiel Pflegebedürftigkeit.

Anspruch auf Sozialhilfeleistungen besteht nur, wenn ein Bedarf nicht aus eigenen Mitteln gedeckt werden kann.

Hilfe zum Lebensunterhalt können demnach nicht erwerbsfähige Personen erhalten, die zum Beispiel eine befristete Rente wegen voller Erwerbsminderung beziehen, längerfristig erkrankt sind oder auch in einer Einrichtung betreut werden.

Anspruch auf Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung haben hilfebedürftige Personen ab 65 Jahren sowie dauerhaft, allein ausmedizinischen Gründen voll erwerbsgeminderte Personen ab 18 Jahren (Personen, die auf Dauer weniger als 3 Stunden täglich arbeiten können).

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Kreises unter Menüpunkt Soziales.

Bildung und Teilhabe (Bildungspaket)

Bezieher*innen von Leistungen nach dem SGB XII können einen Antrag auf Bildungs- und Teilhabeleistungen für ihre Kinder stellen.
Allgemeine Informationen finden Sie zum Bildungspaket unter Menüpunkt Übersicht A-Z unter Bildung und Teilhabe sowie den Antrag auf der Seite des Kreises unter http://www.schleswig-flensburg.de.


Altersrente

Die gesetzliche Rente wird gezahlt, wenn Versicherte ein bestimmtes Alter (Regelaltersgrenze) erreicht und für mindestens fünf Jahre gesetzlich versichert waren (allgemeine Wartezeit).

Versicherte, die vor dem 1. Januar 1947 geboren sind, können mit Vollendung des 65. Lebensjahres in Rente gehen. Für nachfolgende Jahrgänge wird die Regelaltersgrenze zwischen dem Jahr 2012 und 2029 schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben.

Die Höhe der Altersrente richtet sich vor allem nach der Dauer der versicherungspflichtigen Beschäftigung und der Höhe des dabei erzielten Entgelts.

Es gibt auch andere Arten der Altersrente.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Logo Kreis SL-FL

WICHTIGE INFORMATIONEN ZUR CORONA-PANDEMIE

Sehr geehrte Bürger*innen,

aufgrund der aktuellen Lage in der Pandemie haben wir an dieser Stelle die wichtigsten Informationen und Kontaktadressen für Sie zusammengefasst. Bitte haben Sie dafür Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer Fragen aktuell etwas länger dauert oder  Telefonleitungen ausgelastet sind.

  1. Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit
  2. Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein
  3. Bürgertelefon Kreis Schleswig-Flensburg

    Keine rechtsverbindlichen Auskünfte!

    Flensburger Straße 7
    24837 Schleswig

  4. Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte
  5. Gebärdentelefon (Videotelefonie)

    https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/



Weitere Informationsseiten zur Corona-Pandemie

Bundesministerium für Gesundheit www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus

  • hier finden Sie z.B. Informationen zur bundesweiten Pandemie-Lage, zu aktuellen Bundesverordnungen (Test-, Reise-, Impfverordnung), zu Impfungen, dem digitalen Impfnachweis, fremdsprachige Infomaterialien und Links zu weiterführenden Informationsangeboten
  • Informationen zum Virus, Testen, Impfen und Hygiene unter www.zusammengegencorona.de

Landesregierung Schleswig-Holstein www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus

  • hier finden Sie z.B. Informationen zu aktuellen Landesverordnungen (Bekämpfungs-, Quarantäne- und Schulverordnung), Impfungen und Teststationen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen in den FAQs

Kreis Schleswig-Flensburg www.schleswig-flensburg.de/Corona-Portal

  • hier finden sie z.B. Pressemitteilungen und Informationen zur Pandemie im Kreisgebiet, auch mehrsprachig und in leichter Sprache, zu aktuellen Allgemeinverfügungen und Erlassen sowie Impfstellen und Testzentren im Kreisgebiet und Links zu weiteren Informationsangeboten

Robert-Koch-Institut / STIKO www.rki.de

Termine im Kreishaus und den Außenstellen

Termine sollten grundsätzlich vorher telefonisch oder über E-Mail mit der*dem Sachbearbeiter*in vereinbart werden!

Bitte beachten Sie vor Terminbeginn, dass der Zutritt nur noch nach der 3G-Regel zulässig ist.
Das heißt, vollständig geimpfte, genesene oder getestete Personen haben Zutritt. Bitte denken Sie also zwingend an die Umsetzung der 3G-Regel.

Seit dem 13.11.2021 sind die Corona-Schnelltests wieder kostenlos. Eine Übersicht aller Teststationen im Kreisgebiet finden Sie hier.

Der Kreis Schleswig-Flensburg bezieht sich auf die derzeit gültige Corona-Bekämpfungsverordnung.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre*n Sachbearbeiter*in.

Informationen zur Corona-Schutzimpfung & Impftermine

Umfassende Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Impfen (z.B. Impfabstände, Auffrischungen, Impfstoffen, möglichen Nebenwirkungen, Empfehlungen für Schwangere und Kinder usw.) stehen auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts und der STIKO hier.

Vielfältige (auch fremdsprachige) Informationen zum Impfen in Schleswig-Holstein und zu Impfnachweisen finden Sie auf den Informationsseiten der Landesregierung.

Eine aktuelle Presseinformation zum Start der Terminvergabe in den Impfstellen finden Sie hier.

Weitere Informationen zu Impfterminen und offenen Impfaktionen finden Sie hier.

Über die Arztsuche (www.arztsuche.kvsh.de) der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein können Sie Praxen in Ihrer Umgebung finden, die COVID-19 Impfungen durchführen. Aufgrund der aktuell hohen Nachfrage bitten wir Sie, einen Impftermin zunächst möglichst über Ihre eigene hausärztliche Praxis zu organisieren oder offene Impfangebote zu nutzen.

Das Land Schleswig-Holstein empfiehlt aktuell eine Auffrischungsimpfung („Booster-Impfung“) machen zu lassen, wenn Sie zu folgenden Gruppen gehören:

  • Sie sind 60 Jahre oder älter, haben die letzte Impfung vor mehr als 6 Monaten erhalten und eine individuelle Abwägung gemeinsam mit Ihre*m Impfärztin/Impfarzt getroffen. Ihr*e Ärztin/Arzt oder ärztliches Fachpersonal können dazu beraten,
  • oder Sie sind immungeschwächt oder immunsupprimiert – z.B. HIV-infizierte Personen oder Patient*innen während einer Krebstherapie und Sie haben die letzte Impfstoffdosis vor mehr als 6 Monaten erhalten (bei schwer immundefizienten Personen kann eine zusätzliche Impfstoffdosis als Optimierung der primären Impfserie bereits 4 Wochen nach der Grundimmunisierung angeboten werden),
  • oder Sie wurden vollständig mit einem Vektorimpfstoff von AstraZeneca geimpft, haben die letzte Impfung vor mehr als 6 Monaten erhalten und eine individuelle Abwägung gemeinsam mit Ihre*m Impfarzt/Impfärztin getroffen. Die STIKO empfiehlt für vollständig mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpfte Personen eine Auffrischimpfung nach 6 Monaten für vulnerable Gruppen oder Personen mit Kontakt zu vulnerablen Gruppen,
  • oder Sie wurden vollständig mit dem Vektorimpfstoff von Johnson&Johnson geimpft und haben die letzte Impfung vor mehr als 4 Wochen erhalten,
  • oder Sie sind Bewohner*in in einer Pflegeinrichtung, Einrichtung der Eingliederungshilfe oder einer Einrichtung mit vulnerablen Gruppen sowie Pflegekraft oder Beschäftigte und haben die letzte Impfung vor mehr als 6 Monaten erhalten,
  • oder Sie sind beruflich in Kontakt mit infektiösen Menschen, beispielsweise medizinisches Personal ambulant oder stationär, Personal des Rettungsdienstes und haben die letzte Impfung vor mehr als 6 Monaten erhalten.

Testmöglichkeiten im Kreisgebiet

Seit dem 14.11.2021 haben alle Bürger*innen wieder Anspruch auf kostenlose Antigentests ("Schnelltest").

Die aktuellen Angebote an öffentlichen Testmöglichkeiten können Sie auf der Seite des Landes einsehen: Teststationen im Kreisgebiet und Schleswig-Holstein.

Bitte beachten Sie: Ein Testergebnis – egal ob PCR oder Schnelltest – ist immer nur eine Momentaufnahme! Ein negatives Ergebnis kann eine möglicherweise erfolgte Ansteckung, die erst in den nächsten Tagen zur Erkrankung führt, nicht ausschließen. Auch mit einem negativen Test und/oder als vollständig geimpfte Person sollten die „AHA+L+A“ Regeln und Empfehlungen zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung beachtet werden.

Wie verhalte ich mich bei Symptomen einer möglichen Infektion?

Bei Symptomen einer akuten und ansteckenden Krankheit sollten Sie, nicht nur bei „Corona“, zu Hause bleiben und den Kontakt zu anderen Menschen so gut es geht vermeiden.

Der*die erste Ansprechpartner*in bei einer symptomatischen Erkrankung sollte immer ihre hausärztliche Praxis sein. Bitte nehmen Sie, v.a. wenn Sie eine Infektion mit dem Corona-Virus vermuten, telefonisch Kontakt mit der Praxis auf, um das weitere Vorgehen zu  besprechen. Ihr*e Hausarzt/-ärztin  wird entscheiden, ob eine Testung erforderlich ist und diese mit Ihnen organisieren.

Wenn Sie noch keinen Kontakt zu einer Hausarztpraxis haben, wenden Sie sich jederzeit an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst: Tel. 116 117.

Wie verhalte ich mich in der häuslichen Absonderung (Quarantäne)?


  • Sie dürfen ihre Wohnung bzw. Ihr Grundstück nur im Notfall verlassen, auch nicht zum Einkaufen. Bitten Sie, falls erforderlich, Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn darum, sie z.B. mit Lebensmitteln zu versorgen. Unterstützung ist auch über ehrenamtliche Helfer*innen und die Gemeinden möglich.
  • Sie dürfen nicht zur Arbeit gehen (Arbeit im Home-Office ist erlaubt).
  • Sie dürfen keinen Besuch von Personen empfangen, die nicht in Ihrem Haushalt leben.
  • Lassen Sie Lieferungen vor dem Hauseingang oder der dem Wohnungseingang ablegen.
  • Bei unvermeidbaren Kontakten tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz und halten Sie größtmöglichen Abstand zu anderen Personen.
  • Kontaktieren Sie Ihre*n Hausarzt/-ärztin telefonisch, wenn Sie wegen einer Erkrankung dringend Medikamente oder eine ärztliche Behandlung benötigen.
  • Wenden Sie sich auch jederzeit an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Tel. 116 117 und sagen Sie, was Sie benötigen und dass Sie unter Quarantäne stehen.
  • Wenn Sie pflegebedürftig sein sollten, informieren Sie bitte Ihren ambulanten Pflegedienst umgehend über Ihre Quarantäne.
  • Messen Sie zweimal täglich ihre Körpertemperatur und achten Sie auf mögliche Symptome.
  • Wenden Sie sich auch bei neu oder erstmals auftretenden Symptomen an diese Stellen.
  • Wichtig: in (medizinischen) Notfällen wenden sie sich jederzeit an den Notruf: Tel. 112
  • Meiden Sie den Kontakt zu weiteren Haushaltsangehörigen, die nicht ebenfalls in Quarantäne oder noch nicht infiziert sind, so gut es geht.
  • Halten Sie sich möglichst in getrennten Zimmern auf, halten Sie größtmöglichen Abstand.
  • Nehmen Sie Mahlzeiten möglichst zeitlich und räumlich getrennt ein.
  • Tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung bei unvermeidbaren Kontakten.
  • Drehen Sie sich beim Husten und Niesen weg.
  • Waschen Sie regelmäßig und gründlich die Hände mit Wasser und Seife.
  • Sorgen Sie für eine regelmäßige Lüftung aller Räume.

Versuchen Sie, die Hygieneregeln so gut es geht einzuhalten und individuelle Lösungen für Ihre Situation zu finden. Für im Haushalt lebende Kinder oder besonders pflege- und zuwendungsbedürftige Personen müssen die Quarantäneregelungen (altersentsprechend) angepasst werden. Beispielsweise ist eine räumliche Trennung von Kindern und Eltern (und ggf. Geschwistern) im Haushalt nur einzuhalten, wenn sie für die Eltern vertretbar ist und vom Kind gut toleriert wird.

Achten Sie auch auf Ihre seelische Gesundheit! Mit einer Quarantäne können z.B. Ängste und Sorgen vor einer Ansteckung, das Gefühl von Ausgrenzung, Einsamkeit, Anspannung oder Schlafstörungen einhergehen.

Bleiben Sie mit Freunden und Familie über Telefon, Internet und andere Medien in Kontakt.

Suchen Sie nach Beschäftigung in Ihrem Haushalt, nutzen Sie – abhängig von Ihrem Gesundheitszustand – Möglichkeiten zur körperlichen Betätigung (z.B. Gymnastikübungen), nutzen sie ggf. den eigenen Garten, um frisch Luft zu schnappen.

Sie können auch die Telefon-Seelsorge anrufen:

0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 oder 116 123


Welche Empfehlungen gelten für Haushaltsangehörige, die selbst nicht in Quarantäne sind?


  • Im Haushalt sollten die Empfehlungen zum Abstand, Lüften und Hygiene beachtet werden, die auch für Personen in häuslicher Absonderung gelten (s.o.)      
  • Haushaltsangehörige, die selbst nicht in Quarantäne sind, dürfen weiter uneingeschränkt zur Arbeit gehen, Einkaufen usw.      
  • Sie sollten aber eigene Kontakte außerhalb des Haushalts auf das Notwendigste reduzieren, insbesondere Kontakte zu alten oder kranken Menschen sollten gemieden werden.
  • Es sollte besonders auf die „AHA+L+A“ Regeln und Empfehlungen zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung geachtet werden.
  • Bei Symptomen einer möglichen Infektion bleiben Sie zu Hause und beachten bitte die Informationen und Empfehlungen auf dieser Seite zum Verhalten bei Symptomen.

Wie verhalte ich mich bei einem positiven Selbsttest?

Bei einem positiven Selbsttest sind Sie verpflichtet, sich unverzüglich in die häusliche Absonderung zu begeben und das Ergebnis umgehend durch eine PCR-Testung überprüfen zu lassen. Eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt ist nicht erforderlich.

Veranlassen Sie die Testung über Ihre*n Hausarzt/-ärztin oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst oder ein Testzentrum der KVSH.

Ausschließlich für die Testung darf die häusliche Absonderung einmalig verlassen werden. Es muss durchgängig eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden, die Nutzung des ÖPNV ist untersagt.

Bei einem negativen Testergebnis endet die Pflicht zur häuslichen Absonderung sofort.

Wird keine PCR-Testung durchgeführt gilt die Pflicht zur Absonderung für 14 Tage und endet dann automatisch.

Rechtsgrundlage ist eine Allgemeinverfügung des Kreises:



Wie verhalte ich mich bei einem positiven Schnelltest (Teststation)?

Bei einem positiven Schnelltest (durch geschultes Personal) sind Sie verpflichtet, sich unverzüglich in die häusliche Absonderung zu begeben und das Ergebnis umgehend durch eine PCR-Testung überprüfen zu lassen. Veranlassen Sie die Testung über Ihre*n Hausarzt/-ärztin oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst oder ein Testzentrum der KVSH.

Ausschließlich für die Testung darf die häusliche Absonderung einmalig verlassen werden. Es muss durchgängig eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden, die Nutzung des ÖPNV ist untersagt.

Zur Meldung an das zuständige Gesundheitsamt ist die Person bzw. Stelle verpflichtet, die den Test durchgeführt hat.

Bei einem negativen Testergebnis endet die Pflicht zur häuslichen Absonderung sofort.

Rechtsgrundlage ist eine Allgemeinverfügung des Kreises Schleswig-Flensburg.


Wie verhalte ich mich bei einem positiven PCR-Test?

Bei einem positiven Testergebnis gilt die Pflicht zur häuslichen Absonderung für mindestens 14 Tage. Die Information des Gesundheitsamtes über das Ergebnis erfolgt automatisch über die Praxis bzw. das Labor, in dem die Testung durchgeführt wurde. Das Gesundheitsamt wird so bald wie möglich Kontakt mit Ihnen aufnehmen.

Rechtsgrundlage ist eine Allgemeinverfügung des Kreises Schleswig-Flensburg.

Bitte berücksichtigen Sie bis dahin die Hinweise und Empfehlungen auf dieser Seite, insbesondere die Hinweise zum Verhalten während der häuslichen Absonderung (Quarantäne).

Für Haushaltsangehörige gilt: Alle die nicht vollständig geimpft sind oder vollständig geimpft sind, aber Symptome einer möglichen Infektion mit dem Corona-Virus zeigen, gilt ebenfalls die Pflicht zur häuslichen Absonderung.
Bitte warten Sie die Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt zum weiteren Vorgehen ab.

Besteht ein Anspruch auf Entschädigung bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder behördlicher Schließung von Betreuungseinrichtungen?

Eventuell besteht ein Anspruch auf Entschädigungsleistungen nach dem  Infektionsschutzgesetz (IfSG), z.B. bei Anordnung einer Quarantäne oder der behördlichen Schließung von Einrichtungen zur Kinderbetreuung.

Entsprechende Anträge werden in Schleswig-Holstein durch das Landesamt für soziale Dienste bearbeitet. Sie können nicht an die Gesundheitsämter gestellt werden.

Einzelheiten und weitere Informationen dazu finden Sie hier: www.ifsg-online.de.

Bitte beachten Sie: Anträge können nur rückwirkend gestellt werden, also erst, wenn die Maßnahme beendet ist.

Weitere Informationen zum Lohnersatz wegen Schul- oder Kitaschließungen finden Sie hier.

Antworten zu Kinderkranktagen und Kinderkrankengeld finden Sie hier.

Corona Warn-App: Wie verhalte ich mich bei der Meldung »erhöhtes Risiko« (rot)?

Bei „roter“ Meldung und Symptomen einer möglichen Infektion vereinbaren Sie eine Testung über Ihre Hausärztliche Praxis, den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) oder gehen Sie direkt zu einem Testzentrum der KVSH. Es besteht ein Anspruch auf eine Testung in einem Testzentrum bei „roter“ Meldung der Warn-App (Antigentest oder PCR).
Bis das Ergebnis vorliegt sollten Sie zu Hause bleiben und den Kontakt zu anderen Menschen so gut es geht meiden.

Bei „roter“ Meldung ohne Symptome sollten Sie persönliche Kontakte, v.a. zu alten und kranken Menschen, so gut es geht vermeiden und die „AHA+L+A"- Regeln so gut es geht beachten.

Achten Sie für 14 Tage genau auf mögliche Symptome einer Infektion und wenden Sie sich bei einer Erkrankung an Ihre hausärztliche Praxis oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Ein Anspruch auf Testung in einem Testzentrum (Antigentest oder PCR) besteht bei der Meldung „erhöhtes Risiko“ auch dann, wenn sie keine Symptome haben sollten.

Eine Anleitung zum Teilen Ihrer Testergebnisse mit der Warn-App finden sie hier.

Bürgertelefon Kreis Schleswig-Flensburg

Keine rechtsverbindlichen Auskünfte!

Flensburger Straße 7
24837 Schleswig