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Kreis Schleswig-Flensburg

Sprache

Um die Integration in die Gesellschaft über Arbeit, Ausbildung oder Studium zu ermöglichen, muss die deutsche Sprache zügig gelernt werden. Kenntnisse der deutschen Sprache bilden einen entscheidenden Schlüssel für die Integration. Somit muss frühzeitig eine Sprachförderung für alle Migrant*innen ermöglicht werden, um die Potenziale optimal zu nutzen und Chancen auf dem Arbeitsmarkt unabhängig von dem Aufenthaltsstatus zu stärken.
Es gibt viele Möglichkeiten, Deutsch zu lernen. Schulen, Universitäten, Vereine, Kulturzenten sowie private Sprachschulen bieten Sprachkurse für diverse Altersgruppen an.

Die Sprachförderung für erwachsene Zuwander*innen besteht im Kreis Schleswig-Flensburg aus verschiedenen Angeboten, die sowohl vom Land, Bund, Kommunen, diversen Bildungsträgern als auch von vielen Ehrenamtstätigen getragen werden.


Im WebGIS und im KURSNET der Bundesagentur für Arbeit können Sie ebenfalls nach einem passenden Kurs in Ihrer Nähe suchen.


Allgemeine Informationen zu den jeweiligen Kursangeboten sowie eine Übersicht der Standorte mit Kontaktdaten finden Sie in den Unterpunkten

Starterpaket für Flüchtlinge in Schleswig-Holstein (STAFF-Kurse)

Im Rahmen des Projektes 'STAFF.SH - Starterpaket für Flüchtlinge in Schleswig-Holstein' werden Kurse zur sprachlichen Erstorientierung von örtlichen Volkshochschulen und anderen zugelassenen Integrationskursträger*innen durchgeführt.

Ein STAFF-Kurs umfasst insgesamt 3 Module mit jeweils 100 Unterrichtsstunden (4 Module für Alpha-Kurse) und ist dank der Förderung des Landes Schleswig-Holstein kostenlos. Teilnehmende, die den STAFF-Basiskurs besucht haben, können einen weiteren, hierauf aufbauenden Kurs besuchen. Nach jedem Kurs ist eine A1-/A2-/DTZ-Prüfung obligatorisch. Bei nicht bestandener Prüfung besteht sowohl nach dem Basiskurs als auch dem Aufbaukurs die Möglichkeit ein Wiederholermodul von 100 UE zu besuchen und die Prüfung erneut abzulegen. Koordiniert wird das Projekt vom Landesverband der Volkshochschulen.

Die Kurse vermitteln:

  • sprachliche und kulturelle Grundlagen zur Kommunikationskompetenz in der deutschen Sprache
  • Kenntnisse über Lebensweise und Umgangsformen in der deutschen Gesellschaft
  • Wissen über Beratungs- und Serviceangebote vor Ort

Für alle Asylsuchenden ist die Teilnahme am Projekt möglich. Erkundigen Sie sich an der Volkshochschule in Ihrer Nähe oder in Ihrer Kommune, ob ein STAFF-Kurs angeboten wird. Beachten Sie jedoch, dass die Integrationskurse vorrangig sind. Die Teilnahme an einem Staff-Kurs darf nicht zum Verlust des Rechtsanspruches auf einen Integrationskursplatz führen!

Weitere Informationen zu den STAFF-Kursen finden Sie auf der Seite des Landesverbandes der Volkshochschulen Schleswig-Holstein.

Das aktuelle Konzept finden Sie in der Übersicht:


Bei Fragen wenden Sie sich an:

  1. Herr Zeyad Alhallaj

    Koordinator Staff SH

    Holstenbrücke 7
    24103  Kiel


Erstorientierungskurse in Schleswig-Holstein (EOK.SH)

Im Rahmen des Projektes EOK.SH - Erstorientierungskurse in Schleswig-Holstein - können Geflüchtete, die nicht aus sicheren Herkunftsländern gekommen sind, ein niedrigschwelliges Kursangebot wahrnehmen, um landeskundliches Wissen zur Erstorientierung in Deutschland verbunden mit einfachen Deutschkenntnissen zu erwerben. Ein Kurs umfasst 300 UE und dauert ca. fünf Monate.

Koordiniert wird das Projekt vom Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins e.V. und umgesetzt von Volkshochschulen sowie anderen zugelassenen Trägern*innen.

Kurse beinhalten:

  • Insgesamt sechs Wahlpflichtmodule mit je 50 UE mit für die Zielgruppe wichtigen Themen wie Werte und Normen des Zusammenlebens, Behördengänge, medizinische Versorgung, Arbeit in Deutschland etc.
  • Kenntnisse über Lebensweise und Umgangsformen in der deutschen Gesellschaft verbunden mit jeweils zugehörigem Vokabular und sprachlichen Wendungen
  • Wissen über Beratungs- und Serviceangebote vor Ort

Ziel der Kurse ist es, die Asylbewerber*innen in ihren speziellen Lebenssituationen zu unterstützen und ihnen die Eintrittsphase in Deutschland zu erleichtern.

Aktuelle Kursangebote in SH

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an

  1. Frau Franciska Meyhoff

    Koordinatorin EOK SH

    Holsteinbrücke 7
    24103 Kiel


Integrationskurse (BAMF-Kurse)

Der Integrationskurs ist ein staatliches Grundangebot der sprachlichen und politischen Bildung für Zugewanderte und steht am Beginn des gesamten Integrationsprozesses. Er dient dazu, die Zugewanderten dazu zu befähigen, ohne die Hilfe oder Vermittlung Dritter in allen Angelegenheiten des täglichen Lebens selbstständig zu handeln.

Übersicht der angebotenen Integrationskurse im Kreis Schleswig-Flensburg und in der Stadt Flensburg

Allgemeiner Integrationskurs:

600 + 100 Stunden (Orientierungskurs) insgesamt 700 Stunden

Kurse für spezielle Zielgruppen: Jugend-, Frauen-, Eltern-, Alphabetisierungs-, Zweitschriftlerner*innen- und Förderkurse:

900 + 100 Stunden (Orientierungskurs) insgesamt 1000 Stunden

Weitere Kursangebote, die bisher in der Region nicht angeboten wurden:

Intensivkurs: 400 + 30 Stunden (Orientierungskurs) insgesamt 430 Stunden

Ziel des Kurses: Integration und gesellschaftliche Teilhabe von Zuwander*innen sowie das Erwerben vom B1 Niveau

Integrationskurse sind an folgende Zielgruppen gerichtet:

  • Zugewanderte und Spätaussiedler*innen
  • Asylbewerber*innen mit einer guten Bleibeperspektive
  • Geduldete gem. § 60 a Abs. 2 S. 3 AufenthG
  • Menschen mit einer Aufenthaltserlaubnis gemäß § 25 Abs. 5 AufenthG
  • EU-Bürger*innen
  • integrationsbedürftige Deutsche

Zugewanderte, die nicht durch Ausländerbehörde, Jobcenter oder Sozialbehörde zur Teilnahme verpflichtet sind, können freiwillig an einem Kurs teilnehmen.

Vor Beginn des Kurses wird ein Einstufungstest durchgeführt. Der Kurs endet mit einem „Zertifikat Integrationskurs“, bestehend aus zwei Teilen:

Deutsch –Test für Zuwanderer“ (DTZ) und Orientierungskurs „Leben in Deutschland“ (LiD). Das Sprachniveau wird bis B1 unterrichtet.

Wenn man die Abschlussprüfungen nicht beim ersten Versuch besteht, kann ein Wiederholungsantrag auf weitere Teilnahme am Sprachkurs gestellt werden. 300 UE können zusätzlich gefördert und die Abschlussprüfung kann erneut kostenlos absolviert werden.

Was kostet ein Integrationskurs?

Eine Unterrichtsstunde kostet 2,20 Euro (Kostenbeitrag). Ein allgemeiner Integrationskurs mit 700 Unterrichtsstunden kostet daher beispielsweise 1.540 Euro.

Spätaussiedler*innen dürfen einmal kostenlos am Integrationskurs teilnehmen.

Asylbewerber*innen mit guter Bleibeperspektive, Geduldete gem. § 60a Abs. 2 S. 3 AufenthG, Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis sowie arbeitsmarktnahe Asylbewerber*innen sind vom Kostenbeitrag befreit.

Empfänger*innen von Arbeitslosengeld II werden automatisch vom Kostenbeitrag befreit. Befreit werden können auch Teilnehmende, denen es besonders schwerfällt, den Kostenbeitrag zu zahlen (zum Beispiel Empfänger*innen von Sozialhilfe). In diesen Fällen ist eine Einkommensprüfung erforderlich.

Wichtig ist, den Antrag auf Kostenbefreiung rechtzeitig vor Kursbeginn zu stellen. Eine Kostenbefreiung kommt nämlich nicht rückwirkend in Betracht, sondern nur ab dem auf den Zeitpunkt der Antragstellung folgenden Kursabschnitt.

Wenn Sie innerhalb von zwei Jahren ab Ausstellung Ihrer Teilnahmeberechtigung den Abschlusstest des Integrationskurses erfolgreich bestanden haben (Niveau B1 GER), können Sie auf Antrag die Hälfte des von Ihnen gezahlten Kostenbeitrages zurückerhalten.

Fahrtkosten können ebenfalls auf Antrag erstattet werden. Der*die Teilnehmer*in hat freie Wahl des*der Kursträger*in und kann über den*die Träger*in einen Antrag auf Zulassung stellen.

Weitere detalliertere Informationen zu den Kursen finden Sie auf der Seite des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge

Wichtige Anträge und Formulare für alle Zielgruppen finden Sie hier.

Merkblätter in diversen Sprachen finden Sie hier.

Einen passenden Integrationskurs in Ihrer Nähe suchen Sie bitte im WebGIS.

Hier finden Sie Kontakdaten zu den Bildungsträger*innen, die Integrationskurse im Kreisgebiet und in der Stadt Flensburg anbieten:

  1. VHS Schleswig

    Frau Esther Widdel

    Koordination Deutschkurse

    Bellmannstraße 28
    24837 Schleswig

  2. Wirtschaftszentrum Handwerk Plus WHP

    Sprachkoordinierung

    Frau Klara und Herr Andrej Warkentin

    Holmer Noorweg 9
    24837 Schleswig

  3. Berlitz Sprachschule

    Herr Heiko Golde

    Holm 66
    24937 Flensburg

  4. DAA -Deutsche Angestellten Akademie GmbH

    Frau Silke Kossel

    970 Service-Betrieb

    Lilienthalstraße 45
    24941 Flensburg

  5. VHS Flensburg

    Frau Astrid Löwensen / Frau Marianne Pletzing

    Koordination Integrationskurse

    Süderhofenden 40–42
    24937 Flensburg

  6. WAK-Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein GmbH

    Standort Flensburg

    Frau Klara Gehrke

    Heinrichstraße 16
    24937 Flensburg

 


Berufsbezogene Deutschsprachförderung (gem. § 45a Aufenthaltsgesetz)

Am 01. Juli 2016 erweiterte der Bund das Angebot an berufsbezogener Sprachförderung für Menschen mit Migrationshintergrund: die berufsbezogene Deutschsprachförderung wurde zu einem Regelinstrument der Sprachförderung des Bundes. Sie wird vom BAMF umgesetzt und baut unmittelbar auf den Integrationskursen auf.

Die berufsbezogene Deutschsprachförderung setzt sich aus verschiedenen Kursen zusammen, die sich individuell kombinieren lassen und den Deutschunterricht mit Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit / Jobcenter verbinden. Sprachkenntnisse können bis C2-Niveau erworben werden.

Ziel des Kurses: Die berufsbezogene Deutschsprachförderung dient dem Spracherwerb, um die Chancen auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu verbessern.

  • Sie haben bereits einen Integrationskurs absolviert und/oder sprechen bereits Deutsch auf B1, B2 oder C1 Niveau nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER)

Berufsbezogene Deutschsprachkurse sind an folgende Zielgruppen gerichtet:

  • Zugewanderte aus Drittstaaten, einschließlich Geduldete nach dem § 4 Abs. 1 Satz 2 DeuFöV und Gestattete nach den §§ 4 Abs. 1 Satz 3 DeuFöV i.V.m. 45a Abs. 2 Satz 3, 4 AufenthG. Teilnahmeberechtigt sind Gestattete aus Herkunftsländern mit guter Bleibeperspektive.
  • Bürger*innen der EU,
  • Deutsche mit Migrationshintergrund

Weiterhin wird vorausgesetzt, dass die Teilnehmer*innen:

  • arbeitsuchend gemeldet sind und/oder in der Regel Leistungen nach SGB II (Hartz IV) oder SGB III (Arbeitslosengeld) beziehen;
  • eine Ausbildungsstelle suchen, beziehungsweise sich bereits in der Ausbildung befinden,
  • für ihren Berufs- bzw- Ausbildungsabschluss das Anerkennungsverfahren durchlaufen,
  • beschäftigt sind,
  • einen Migrationshintergrund und einen Bedarf an sprachlicher Weiterqualifizierung haben,

Sie haben bereits einen Integrationskurs absolviert und/oder sprechen bereits Deutsch auf B1, B2 oder C1 Niveau nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER).

Über dieTeilnahme an einem Kurs entscheidet die Bundesagentur für Arbeit (für Kund*innen im Asylverfahhren) oder das Jobcenter (für bereits anerkannte Geflüchtete)! Der*die zuständige Berater*in beziehungsweise Fallmanager*in stellt eine Berechtigung aus, die bei einem*einer Bildungsträger*in, der solche Deutschkurse durchführt, zur Anmeldung vorgelegt werden muss.

Man unterscheidet zwischen den Basiskursen und speziellen Kursen

Es gibt drei Basiskurse:

  • B1 auf B2
  • B2 auf C1
  • C1 auf C2

Jeder Basiskurs umfasst 400 Unterrichtseinheiten. Sie sind inhaltlich allgemeinsprachlich mit berufsbezogenen Unterrichtseinheiten aufgebaut und richten sich an eine Gruppengröße von mindestens 15 Teilnehmenden. In ländlichen Regionen sind auch kleinere Gruppen denkbar. Jedes Modul schließt mit einer Zertifikatsprüfung ab.

Aktuell gehört der Kreis Schleswig-Flensburg zu der Region mit einem geringeren Teilnahmepotenzial, somit sind alle Kurse ab 7 Personen möglich.

Alle Kurse werden aktuell mit einem Brückenelement (500 Unterrichtseinheiten) in der Region angeboten.


Neben den Basiskursen sind verschiedene Spezialkurse vorgesehen, die folgende Schwerpunkte haben werden:

  • begleitend für Personen im Anerkennungsverfahren für bestimmte akademische Berufe,
  • verschiedene Fachrichtungen, die gezielte fachspezifische Inhalte, beispielsweise im Pflege-, oder kaufmännischen Bereich vermitteln werden,
  • zusätzlich für Teilnehmende, die im Integrationskurs trotz der Wiederholung das Niveau B1 nicht erreicht haben. Dieser Gruppe stehen Spezialkurse mit dem Eingangsniveau A1 und A2 zukünftig zur Verfügung.

Das Stundenkontingent im I-Kursbereich (mit 2 gescheiterten Prüfungsversuchen!) und für Alpha-Kurse mit einem Prüfungsversuch ist entscheidend dafür, ob der*die Teilnehmende zu den Spezialkursen zugelassen wird.

Weitere detaillierte Informationen finden Sie auf der Seite des BAMF

Flyer zu berufsbezogenen Sprachkursen in mehreren Sprachen (Deutsch, Arabisch, Englisch etc.)

Merkblätter in diversen Sprachen finden Sie hier

Berufsbezogene Sprachkurse im Kreisgebiet

Berufsbezogene Sprachkurse (Basiskurse B2 und C1) werden bereits in Schleswig und Flensburg angeboten. Informieren Sie sich über KURSNET über neue Starttermine. Die Bildungsträger*innen sind verpflichtet, alle Starttermine rechtzeitig zu veröffentlichen.

Hier finden Sie die Bildungsträger*innen, die berufsbezoge Sprachkurse im Kreisgebiet durchführen dürfen:

  1. VHS Schleswig

    Frau Esther Widdel

    Koordination Deutschkurse

    Bellmannstraße 28
    24837 Schleswig

  2. Berlitz Sprachschule

    Herr Heiko Golde

    Holm 66
    24937 Flensburg

  3. DAA -Deutsche Angestellten Akademie GmbH

    Frau Silke Kossel

    970 Service-Betrieb

    Lilienthalstraße 45
    24941 Flensburg

  4. VHS FL Berufssprachkurse

    Frau Nadine Alexander

    Süderhofenden 40
    24937 Flensburg

  5. WAK-Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein GmbH

    Standort Flensburg

    Frau Klara Gehrke

    Heinrichstraße 16
    24937 Flensburg


Sprachtraining für Geflüchtete zur arbeitsmarktlichen Integration

Seit August 2019 bietet das Netzwerk Alle an Bord! in Ergänzung zur Beratung für Geflüchtete auf ihrem Weg in Qualifizierung und Arbeit arbeitsmarktbezogenes Sprachtraining in Kleingruppen und online an. Dieses Angebot wird auch in 2021 weitergeführt.

Die Sprachtrainings ersetzen nicht die Sprachkurse des BAMF oder STAFF, sie ergänzen diese. Das Sprachtraining dient zur Vorbereitung auf einen Arbeits- und Ausbildungsplatz nach einem Sprachkurs und hilft auch in der Wartezeit auf weiterführende Sprachkurse. Das Erlernte soll erhalten bleiben, Schriftsprache verfestigt und die Aussprache geübt werden.

Die Sprachtrainings haben unterschiedliche Formate: Präsenzunterricht, Sprachcafés für Frauen, Azubi-Runden sowie Online-Unterricht, je nach Bedarf und Möglichkeit. Den Teilnehmenden werden neben dem Unterricht auch Methoden und Instrumente an die Hand gegeben, um selbst weiter zu lernen. Der Fokus liegt auf dem individuellen Bedarf der einzelnen Teilnehmenden. Dafür wird ein konkretes Angebot vor Ort gestaltet.

Wenn Sie zu der Zielgruppe gehören und Untersützung beim Spracherwerb benötigen, wenden Sie sich an:

  1. Herr Marcus Murchau

    Schleswig und Umgebung

    Kreisverwaltung Schleswig-Flensburg
    Sozialzentrum Schleswig Umland

    Poststraße 8
    24837 Schleswig

  2. Frau Bente Bodi-Rattel

    Flensburg und Umgebung
    bequa Flensburg

    Schiffbrücke 50
    (1.OG)
    24939 Flensburg

Aktuelle Informationen finden Sie unter Sprachtraining Alle an Bord

Programm zur Studienvorbereitung und -integration von Geflüchteten der Europa-Universität Flensburg

Mit dem "Programm zur Studienvorbereitung und -integration von Geflüchteten" (ProRef) unterstützt die Europa-Universität Flensburg (EUF) studieninteressierte Geflüchtete bei der sprachlichen, methodischen und kulturellen Vorbereitung auf ein Studium sowie bei der Integration in das deutsche Hochschulsystem, den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft.

Zu den Bestandteilen des ProRef-Programms zählen:

  • Akademisch ausgerichtete Deutsch- und Englisch-Sprachkurse auf den Niveaus B2-C1/C1-C2
  • Anerkannte Sprachprüfungen (Deutsch/Englisch)
  • Methodische und kulturelle Einführungskurse
  • Individuelle Studien-, Berufs- und Sozialberatung
  • Unterstützung bei der Wohnraumsuche, Studienbewerbung und BAföG-Beantragung
  • Gasthörerstatus: Kostenlose Nutzung der Universitätsinfrastruktur und Besuch von Vorlesungen und Seminaren
  • Soziokulturelle Aktivitäten und CampusFRIENDS

Das einjährige Programm beginnt im Juli eines jeden Jahres und wird durch das Land Schleswig-Holstein sowie durch den DAAD aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.

Programmablauf

Summer School I

Das ProRef-Programm beginnt im Juli mit der Summer School I. Diese bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse in Deutsch oder Englisch auf Niveau B1 aufzufrischen. Zudem findet der Einführungskurs Akademische Kultur in Deutschland statt.

Intensivsprachkurs-Phase

Im September startet die achtmonatige Intensivsprachkurs-Phase. Die Deutsch- bzw. Englischkurse auf den Niveaus B2-C1 und C1-C2 ermöglichen eine Qualifizierung für alle deutsch-, englisch- oder zweisprachigen Studiengänge an der EUF, aber auch für Studiengänge an anderen Hochschulen.

Voraussetzungen

  • Fluchthintergrund
  • Hochschulzugangsberechtigung (HZB)
  • Sprachkenntnisse Deutsch B1 oder B2 bzw. Englisch B1
  • Interesse an einem Hochschulstudium

Rahmenbedingungen

Den Teilnehmenden entstehen keine Gebühren für Programm-und Prüfungsteilnahme sowie Unterrichtsmaterial!

Fahrtkosten

Für die Teilnehmenden aus dem Kreis Schleswig-Flensburg: Nutzung des günstigen landesweiten Semestertickets im Herbstsemester 2020/21 und Frühlingssemester 2021 wurde beantragt.

Sonst ist die Kostenerstattung durch den Kreis möglich.

Lebenshaltungskosten

Je nach Aufenthaltsstatus sind Leistungen nach AsylbLG oder SGB II/XII möglich

Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite des Pro Ref Programms.

Bei Fragen wenden Sie sich an:

  1. Herr Dr. Thomas Duttle

    Europa-Universität Flensburg

    Gebäude VIL 2 | Raum 207

    Auf dem Campus 1
    24943 Flensburg

Startklar - Vorstudium für Geflüchtete der Hochschule Flensburg

Das Programm Startklar wird an der Hochschule Flensburg angeboten und richtet sich an Geflüchtete, die studieren möchten. Ein Semester lang werden angehende Studierende sprachlich und fachlich auf das Studium vorbereitet.

Deutsch wird mit Profilfächern wie Grundwissen BWL, Mathematik oder Programmierung kombiniert. Hinzu kommen Kurse im akademischen Arbeiten und akademischer Kultur.

Inhalt des Vorstudiums

Zeitraum und Dauer

Das Vorstudium fängt vom 1. April an und läuft bis zum 21. Juli. Das Vorstudium umfasst ungefähr 24 Unterrichtseinheiten mit je 45 Minuten in der Woche, immer von Montag bis Freitag.

Inhalt

18 dieser Stunden sind Deutschunterricht, vier sind Deutschtutorien und zwei Stunden widmen sich dem Wissenschaftlichen Schreiben. Darüber hinaus wird es Einführungen in einzelne Studiengänge und die Hochschulstrukturen geben. Als Teilnehmer*innen im Vorstudium bzw. als Gasthörer*innen dürfen Sie auch Vorlesungen außerhalb der Unterrichtszeiten besuchen.

Außerdem werden auch Exkursionen und soziale Veranstaltungen geplant und als Gasthörer*innen an der Hochschule werden Sie auch laufend über Veranstaltungen und Events informiert, die sich an immatrikulierte Studierende richten.

Voraussetzungen

  • Nachweis des Fluchthintergrunds (geht aus Ihrem Ausweis hervor)
  • Deutschkenntnisse mindestens auf Niveau B1 (TELC, TestDaf und Goethe-Zertifikate werden anerkannt.)
  • einen Schulabschluss, der dem deutschen Abitur gleichwertig ist. Ihren ausländischen Abschluss müssen Sie über www.uni-assist.de anerkennen lassen. Haben Sie dies noch nicht getan, wird in den meisten Fällen eine Vorabprüfung gemacht. Eine Gleichwertigkeitsbescheinigung von einer staatlichen Anerkennungsstelle wird auch akzeptiert.

Rahmenbedingungen

Teilnehmer*innen im Vorstudium werden als Gasthörer*in an der Hochschule registriert. Eine Registrierung kostet 100 Euro. Für SGB II- oder AsylbLG-Empfänger*innen besteht die Möglichkeit einer Befreiung.

Leider werden seit der Einführung des landesweiten Semestertickets keine Semestertickets an Gasthörer*innen angeboten. Für Teilnehmende, die außerhalb von Flensburg wohnen, bieten wir einen Fahrkostenzuschuss an.

Es findet im Anschluss an das Programm eine TestDAF-Prüfung an der Hochschule statt. Die Kosten für die TestDAF-Prüfung belaufen sich auf 195 Euro, die die Teilnehmer*innen im Vorstudium selber tragen müssen. Anmeldung für die Prüfung erfolgt unter www.testdaf.de/.

Bewerbung

Haben Sie Interesse, senden Sie eine Mail an vorstudium@hs-flensburg.de, um einen Beratungstermin zu vereinbaren. Bringen Sie zum Termin Ihre Schulzeugnisse, Sprachzertifikate und den Nachweis Ihres Status als Geflüchtete*r mit.

Weitere Informationen zu dem Vorstudium finden Sie unter https://hs-flensburg.de/international/vorstudium.

Aktueller Flyer:


Bei Fragen wenden Sie sich an:

Herr Brain Andersen

Hochschule Flensburg

Kanzleistraße 91–93
Raum H 23
Flensburg


Ehrenamtsinitiativen (Sprachkurse)

Neben den hauptamtlichen Sprachangeboten gibt es im Kreis Schleswig Flensburg diverse ehrenamtliche Sprachkurse, die eigenständig durch die vielen engagierten Bürger*innen bzw. mit Unterstützung der Gemeinden organisiert werden. Die Strukturen der Kurse sind auf die Bedürfnisse der Flüchtlinge abgestimmt und entsprechend angeboten. Hier finden Sie eine kurze Zusammenfassung der Merkmale der ehrenamtlichen Kurse:

  • Unterricht in Kleingruppen
  • Lehrkräfte: überwiegend pensionierte Deutsch-Lehrer*innen, Studierende mit dem Schwerpunkt "DaZ" oder Menschen mit pädagogischem Hintergrund
  • heterogenes Sprachniveau und Lerntempo
  • individuelle Lernbegleitung
  • Teilnahme 1 Tag/ Woche bis 5 Tage/ Woche, meistens nachmittags
  • Fahrtkosten werden im AsylbLG nicht erstattet, somit Teilnahme nur vor Ort möglich oder Kosten durch Sponsoren oder Spenden finanziert
  • parallel zu einem hauptamtlichen Kurs.

Wenn Sie eine*n Ansprechpartner*in für die jeweiligen Kurse suchen, wenden Sie sich an Ihre Gemeinde/Ihr Amt.


Logo Kreis SL-FL

WICHTIGE INFORMATIONEN ZUR CORONA-PANDEMIE

Sehr geehrte Bürger*innen,

aufgrund der aktuellen Lage in der Pandemie haben wir an dieser Stelle die wichtigsten Informationen und Kontaktadressen für Sie zusammengefasst. Bitte haben Sie dafür Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer Fragen aktuell etwas länger dauert oder  Telefonleitungen ausgelastet sind.

  1. Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit
  2. Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein
  3. Bürgertelefon Kreis Schleswig-Flensburg

    Keine rechtsverbindlichen Auskünfte!

    Flensburger Straße 7
    24837 Schleswig

  4. Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte
  5. Gebärdentelefon (Videotelefonie)

    https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/



Weitere Informationsseiten zur Corona-Pandemie

Bundesministerium für Gesundheit www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus

  • hier finden Sie z.B. Informationen zur bundesweiten Pandemie-Lage, zu aktuellen Bundesverordnungen (Test-, Reise-, Impfverordnung), zu Impfungen, dem digitalen Impfnachweis, fremdsprachige Infomaterialien und Links zu weiterführenden Informationsangeboten
  • Informationen zum Virus, Testen, Impfen und Hygiene unter www.zusammengegencorona.de

Landesregierung Schleswig-Holstein www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus

  • hier finden Sie z.B. Informationen zu aktuellen Landesverordnungen (Bekämpfungs-, Quarantäne- und Schulverordnung), Impfungen und Teststationen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen in den FAQs

Kreis Schleswig-Flensburg www.schleswig-flensburg.de/Corona-Portal

  • hier finden sie z.B. Pressemitteilungen und Informationen zur Pandemie im Kreisgebiet, auch mehrsprachig und in leichter Sprache, zu aktuellen Allgemeinverfügungen und Erlassen sowie Impfstellen und Testzentren im Kreisgebiet und Links zu weiteren Informationsangeboten

Robert-Koch-Institut / STIKO www.rki.de

Termine im Kreishaus und den Außenstellen

Termine sollten grundsätzlich vorher telefonisch oder über E-Mail mit der*dem Sachbearbeiter*in vereinbart werden!

Bitte beachten Sie vor Terminbeginn, dass der Zutritt nur noch nach der 3G-Regel zulässig ist.
Das heißt, vollständig geimpfte, genesene oder getestete Personen haben Zutritt. Bitte denken Sie also zwingend an die Umsetzung der 3G-Regel.

Seit dem 13.11.2021 sind die Corona-Schnelltests wieder kostenlos. Eine Übersicht aller Teststationen im Kreisgebiet finden Sie hier.

Der Kreis Schleswig-Flensburg bezieht sich auf die derzeit gültige Corona-Bekämpfungsverordnung.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre*n Sachbearbeiter*in.

Informationen zur Corona-Schutzimpfung & Impftermine

Umfassende Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Impfen (z.B. Impfabstände, Auffrischungen, Impfstoffen, möglichen Nebenwirkungen, Empfehlungen für Schwangere und Kinder usw.) stehen auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts und der STIKO hier.

Vielfältige (auch fremdsprachige) Informationen zum Impfen in Schleswig-Holstein und zu Impfnachweisen finden Sie auf den Informationsseiten der Landesregierung.

Die Terminbuchung für die Impfstellen sowie Termine für offene Impfaktionen finden Sie hier.

Über die Arztsuche (www.arztsuche.kvsh.de) der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein können Sie Praxen in Ihrer Umgebung finden, die COVID-19 Impfungen durchführen. Aufgrund der aktuell hohen Nachfrage bitten wir Sie, einen Impftermin zunächst möglichst über Ihre eigene hausärztliche Praxis zu organisieren oder offene Impfangebote zu nutzen.

Das Land Schleswig-Holstein empfiehlt aktuell eine Auffrischungsimpfung („Booster-Impfung“) machen zu lassen, wenn Sie zu folgenden Gruppen gehören:

  • Sie sind 60 Jahre oder älter, haben die letzte Impfung vor mehr als 6 Monaten erhalten und eine individuelle Abwägung gemeinsam mit Ihre*m Impfärztin/Impfarzt getroffen. Ihr*e Ärztin/Arzt oder ärztliches Fachpersonal können dazu beraten,
  • oder Sie sind immungeschwächt oder immunsupprimiert – z.B. HIV-infizierte Personen oder Patient*innen während einer Krebstherapie und Sie haben die letzte Impfstoffdosis vor mehr als 6 Monaten erhalten (bei schwer immundefizienten Personen kann eine zusätzliche Impfstoffdosis als Optimierung der primären Impfserie bereits 4 Wochen nach der Grundimmunisierung angeboten werden),
  • oder Sie wurden vollständig mit einem Vektorimpfstoff von AstraZeneca geimpft, haben die letzte Impfung vor mehr als 6 Monaten erhalten und eine individuelle Abwägung gemeinsam mit Ihre*m Impfarzt/Impfärztin getroffen. Die STIKO empfiehlt für vollständig mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpfte Personen eine Auffrischimpfung nach 6 Monaten für vulnerable Gruppen oder Personen mit Kontakt zu vulnerablen Gruppen,
  • oder Sie wurden vollständig mit dem Vektorimpfstoff von Johnson&Johnson geimpft und haben die letzte Impfung vor mehr als 4 Wochen erhalten,
  • oder Sie sind Bewohner*in in einer Pflegeinrichtung, Einrichtung der Eingliederungshilfe oder einer Einrichtung mit vulnerablen Gruppen sowie Pflegekraft oder Beschäftigte und haben die letzte Impfung vor mehr als 6 Monaten erhalten,
  • oder Sie sind beruflich in Kontakt mit infektiösen Menschen, beispielsweise medizinisches Personal ambulant oder stationär, Personal des Rettungsdienstes und haben die letzte Impfung vor mehr als 6 Monaten erhalten.

Testmöglichkeiten im Kreisgebiet

Seit dem 14.11.2021 haben alle Bürger*innen wieder Anspruch auf kostenlose Antigentests ("Schnelltest").

Die aktuellen Angebote an öffentlichen Testmöglichkeiten können Sie auf der Seite des Landes einsehen: Teststationen im Kreisgebiet und Schleswig-Holstein.

Bitte beachten Sie: Ein Testergebnis – egal ob PCR oder Schnelltest – ist immer nur eine Momentaufnahme! Ein negatives Ergebnis kann eine möglicherweise erfolgte Ansteckung, die erst in den nächsten Tagen zur Erkrankung führt, nicht ausschließen. Auch mit einem negativen Test und/oder als vollständig geimpfte Person sollten die „AHA+L+A“ Regeln und Empfehlungen zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung beachtet werden.

Wie verhalte ich mich bei Symptomen einer möglichen Infektion?

Bei Symptomen einer akuten und ansteckenden Krankheit sollten Sie, nicht nur bei „Corona“, zu Hause bleiben und den Kontakt zu anderen Menschen so gut es geht vermeiden.

Der*die erste Ansprechpartner*in bei einer symptomatischen Erkrankung sollte immer ihre hausärztliche Praxis sein. Bitte nehmen Sie, v.a. wenn Sie eine Infektion mit dem Corona-Virus vermuten, telefonisch Kontakt mit der Praxis auf, um das weitere Vorgehen zu  besprechen. Ihr*e Hausarzt/-ärztin  wird entscheiden, ob eine Testung erforderlich ist und diese mit Ihnen organisieren.

Wenn Sie noch keinen Kontakt zu einer Hausarztpraxis haben, wenden Sie sich jederzeit an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst: Tel. 116 117.

Wie verhalte ich mich in der häuslichen Absonderung (Quarantäne)?


  • Sie dürfen ihre Wohnung bzw. Ihr Grundstück nur im Notfall verlassen, auch nicht zum Einkaufen. Bitten Sie, falls erforderlich, Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn darum, sie z.B. mit Lebensmitteln zu versorgen. Unterstützung ist auch über ehrenamtliche Helfer*innen und die Gemeinden möglich.
  • Sie dürfen nicht zur Arbeit gehen (Arbeit im Home-Office ist erlaubt).
  • Sie dürfen keinen Besuch von Personen empfangen, die nicht in Ihrem Haushalt leben.
  • Lassen Sie Lieferungen vor dem Hauseingang oder der dem Wohnungseingang ablegen.
  • Bei unvermeidbaren Kontakten tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz und halten Sie größtmöglichen Abstand zu anderen Personen.
  • Kontaktieren Sie Ihre*n Hausarzt/-ärztin telefonisch, wenn Sie wegen einer Erkrankung dringend Medikamente oder eine ärztliche Behandlung benötigen.
  • Wenden Sie sich auch jederzeit an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Tel. 116 117 und sagen Sie, was Sie benötigen und dass Sie unter Quarantäne stehen.
  • Wenn Sie pflegebedürftig sein sollten, informieren Sie bitte Ihren ambulanten Pflegedienst umgehend über Ihre Quarantäne.
  • Messen Sie zweimal täglich ihre Körpertemperatur und achten Sie auf mögliche Symptome.
  • Wenden Sie sich auch bei neu oder erstmals auftretenden Symptomen an diese Stellen.
  • Wichtig: in (medizinischen) Notfällen wenden sie sich jederzeit an den Notruf: Tel. 112
  • Meiden Sie den Kontakt zu weiteren Haushaltsangehörigen, die nicht ebenfalls in Quarantäne oder noch nicht infiziert sind, so gut es geht.
  • Halten Sie sich möglichst in getrennten Zimmern auf, halten Sie größtmöglichen Abstand.
  • Nehmen Sie Mahlzeiten möglichst zeitlich und räumlich getrennt ein.
  • Tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung bei unvermeidbaren Kontakten.
  • Drehen Sie sich beim Husten und Niesen weg.
  • Waschen Sie regelmäßig und gründlich die Hände mit Wasser und Seife.
  • Sorgen Sie für eine regelmäßige Lüftung aller Räume.

Versuchen Sie, die Hygieneregeln so gut es geht einzuhalten und individuelle Lösungen für Ihre Situation zu finden. Für im Haushalt lebende Kinder oder besonders pflege- und zuwendungsbedürftige Personen müssen die Quarantäneregelungen (altersentsprechend) angepasst werden. Beispielsweise ist eine räumliche Trennung von Kindern und Eltern (und ggf. Geschwistern) im Haushalt nur einzuhalten, wenn sie für die Eltern vertretbar ist und vom Kind gut toleriert wird.

Achten Sie auch auf Ihre seelische Gesundheit! Mit einer Quarantäne können z.B. Ängste und Sorgen vor einer Ansteckung, das Gefühl von Ausgrenzung, Einsamkeit, Anspannung oder Schlafstörungen einhergehen.

Bleiben Sie mit Freunden und Familie über Telefon, Internet und andere Medien in Kontakt.

Suchen Sie nach Beschäftigung in Ihrem Haushalt, nutzen Sie – abhängig von Ihrem Gesundheitszustand – Möglichkeiten zur körperlichen Betätigung (z.B. Gymnastikübungen), nutzen sie ggf. den eigenen Garten, um frisch Luft zu schnappen.

Sie können auch die Telefon-Seelsorge anrufen:

0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 oder 116 123


Welche Empfehlungen gelten für Haushaltsangehörige, die selbst nicht in Quarantäne sind?


  • Im Haushalt sollten die Empfehlungen zum Abstand, Lüften und Hygiene beachtet werden, die auch für Personen in häuslicher Absonderung gelten (s.o.)      
  • Haushaltsangehörige, die selbst nicht in Quarantäne sind, dürfen weiter uneingeschränkt zur Arbeit gehen, Einkaufen usw.      
  • Sie sollten aber eigene Kontakte außerhalb des Haushalts auf das Notwendigste reduzieren, insbesondere Kontakte zu alten oder kranken Menschen sollten gemieden werden.
  • Es sollte besonders auf die „AHA+L+A“ Regeln und Empfehlungen zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung geachtet werden.
  • Bei Symptomen einer möglichen Infektion bleiben Sie zu Hause und beachten bitte die Informationen und Empfehlungen auf dieser Seite zum Verhalten bei Symptomen.

Wie verhalte ich mich bei einem positiven Selbsttest?

Bei einem positiven Selbsttest sind Sie verpflichtet, sich unverzüglich in die häusliche Absonderung zu begeben und das Ergebnis umgehend durch eine PCR-Testung überprüfen zu lassen. Eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt ist nicht erforderlich.

Veranlassen Sie die Testung über Ihre*n Hausarzt/-ärztin oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst oder ein Testzentrum der KVSH.

Ausschließlich für die Testung darf die häusliche Absonderung einmalig verlassen werden. Es muss durchgängig eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden, die Nutzung des ÖPNV ist untersagt.

Bei einem negativen Testergebnis endet die Pflicht zur häuslichen Absonderung sofort.

Wird keine PCR-Testung durchgeführt gilt die Pflicht zur Absonderung für 14 Tage und endet dann automatisch.

Rechtsgrundlage ist eine Allgemeinverfügung des Kreises:



Wie verhalte ich mich bei einem positiven Schnelltest (Teststation)?

Bei einem positiven Schnelltest (durch geschultes Personal) sind Sie verpflichtet, sich unverzüglich in die häusliche Absonderung zu begeben und das Ergebnis umgehend durch eine PCR-Testung überprüfen zu lassen. Veranlassen Sie die Testung über Ihre*n Hausarzt/-ärztin oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst oder ein Testzentrum der KVSH.

Ausschließlich für die Testung darf die häusliche Absonderung einmalig verlassen werden. Es muss durchgängig eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden, die Nutzung des ÖPNV ist untersagt.

Zur Meldung an das zuständige Gesundheitsamt ist die Person bzw. Stelle verpflichtet, die den Test durchgeführt hat.

Bei einem negativen Testergebnis endet die Pflicht zur häuslichen Absonderung sofort.

Rechtsgrundlage ist eine Allgemeinverfügung des Kreises Schleswig-Flensburg.


Wie verhalte ich mich bei einem positiven PCR-Test?

Bei einem positiven Testergebnis gilt die Pflicht zur häuslichen Absonderung für mindestens 14 Tage. Die Information des Gesundheitsamtes über das Ergebnis erfolgt automatisch über die Praxis bzw. das Labor, in dem die Testung durchgeführt wurde. Das Gesundheitsamt wird so bald wie möglich Kontakt mit Ihnen aufnehmen.

Rechtsgrundlage ist eine Allgemeinverfügung des Kreises Schleswig-Flensburg.

Bitte berücksichtigen Sie bis dahin die Hinweise und Empfehlungen auf dieser Seite, insbesondere die Hinweise zum Verhalten während der häuslichen Absonderung (Quarantäne).

Für Haushaltsangehörige gilt: Alle die nicht vollständig geimpft sind oder vollständig geimpft sind, aber Symptome einer möglichen Infektion mit dem Corona-Virus zeigen, gilt ebenfalls die Pflicht zur häuslichen Absonderung.
Bitte warten Sie die Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt zum weiteren Vorgehen ab.

Besteht ein Anspruch auf Entschädigung bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder behördlicher Schließung von Betreuungseinrichtungen?

Eventuell besteht ein Anspruch auf Entschädigungsleistungen nach dem  Infektionsschutzgesetz (IfSG), z.B. bei Anordnung einer Quarantäne oder der behördlichen Schließung von Einrichtungen zur Kinderbetreuung.

Entsprechende Anträge werden in Schleswig-Holstein durch das Landesamt für soziale Dienste bearbeitet. Sie können nicht an die Gesundheitsämter gestellt werden.

Einzelheiten und weitere Informationen dazu finden Sie hier: www.ifsg-online.de.

Bitte beachten Sie: Anträge können nur rückwirkend gestellt werden, also erst, wenn die Maßnahme beendet ist.

Weitere Informationen zum Lohnersatz wegen Schul- oder Kitaschließungen finden Sie hier.

Antworten zu Kinderkranktagen und Kinderkrankengeld finden Sie hier.

Corona Warn-App: Wie verhalte ich mich bei der Meldung »erhöhtes Risiko« (rot)?

Bei „roter“ Meldung und Symptomen einer möglichen Infektion vereinbaren Sie eine Testung über Ihre Hausärztliche Praxis, den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) oder gehen Sie direkt zu einem Testzentrum der KVSH. Es besteht ein Anspruch auf eine Testung in einem Testzentrum bei „roter“ Meldung der Warn-App (Antigentest oder PCR).
Bis das Ergebnis vorliegt sollten Sie zu Hause bleiben und den Kontakt zu anderen Menschen so gut es geht meiden.

Bei „roter“ Meldung ohne Symptome sollten Sie persönliche Kontakte, v.a. zu alten und kranken Menschen, so gut es geht vermeiden und die „AHA+L+A"- Regeln so gut es geht beachten.

Achten Sie für 14 Tage genau auf mögliche Symptome einer Infektion und wenden Sie sich bei einer Erkrankung an Ihre hausärztliche Praxis oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Ein Anspruch auf Testung in einem Testzentrum (Antigentest oder PCR) besteht bei der Meldung „erhöhtes Risiko“ auch dann, wenn sie keine Symptome haben sollten.

Eine Anleitung zum Teilen Ihrer Testergebnisse mit der Warn-App finden sie hier.

Bürgertelefon Kreis Schleswig-Flensburg

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Flensburger Straße 7
24837 Schleswig