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Kreis Schleswig-Flensburg - der familienfreundliche Kreis

Neuartiges Corona-Virus

Aktuelle Corona-Zahlen (Stand: 27.11.2020, 06:30 Uhr)

Zur aktuellen Lage (Stand: 27.11.2020, 06:30 Uhr):

 
Die Zahl der positiv getesteten Personen im Kreis Schleswig-Flensburg liegt bei 519. Davon sind 30 Personen akut infiziert, 482 Personen sind genesen und sieben verstorben.
 
Kreisweit befinden sich derzeit 251 Personen in Quarantäne.
 
Die sogenannte „7-Tage-Inzidenz“ (Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner*innen) liegt bei 10,9 (RKI).


Informationen für Kontaktpersonen mit Corona-Infizierten

Personen mit Atemwegserkrankungen, die Kontakt mit einem bestätigten Fall hatten, werden gebeten, sich per Telefon an ihre Hausarztpraxis oder an die Nummer 116 117 (ohne Vorwahl) der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein zu wenden (auch außerhalb der Sprechzeiten).

Informationen für Ein- und Rückreisende

Personen, die nach Schleswig-Holstein einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 10 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere, die Absonderung ermöglichende Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 10 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Es ist in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören.

Dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind.

Sie sind verpflichtet, unverzüglich das Gesundheitsamt des Kreises oder der kreisfreien Stadt, in der die eigene Häuslichkeit oder andere Unterkunft liegt, zu kontaktieren.

Sie sind außerdem verpflichtet, bei Symptomen, die bei der Einreise vorliegen oder im Verlauf der häuslichen Absonderung auftreten und die auf eine Erkrankung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hinweisen, unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt zu informieren.

Risikogebiete sind Staaten ein Staat oder Regionen außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, für welche zum Zeitpunkt der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und wird durch das Robert Koch-Institut (RKI) auf der Internetseite veröffentlicht.

Zur aktuellen Liste des RKI gelangen sie hier.

Zum Formular zur Meldung von Ein- und Rückreisenden (Ausland) 

AUSNAHMEN VON DER QUARANTÄNEPFLICHT

Unter bestimmten Bedingungen ist eine häusliche Absonderung für Reiserückkehrer nicht erforderlich.

Für die Ausnahmeregelungen verweisen wir auf die Informationsseiten der Landesregierung Schleswig-Holsteins (hier).

Bei Fragen zu Ausnahmeregelungen wenden Sie sich bitte an das Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein (0431-79700001 ) oder des Kreises Schleswig-Flensburg (04621-87789).

VORZEITIGE AUFHEBUNG DER QUARANTÄNE


Die Pflicht zur weiteren häuslichen Absonderung entfällt, so bald dem zuständigen Gesundheitsamt 1 negativer Test (PCR oder Antigen-Schnelltest) auf des Coronavirus SARS-CoV-2 vorgelegt wurde.

Die Testung darf frühestens 5 Tage nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland erfolgt sein und muss in Textform dem Gesundheitsamt vorgelegt werden.

Es bedarf keiner besonderen Erlaubnis durch das Gesundheitsamt, die Quarantäne zu verlassen, wenn dies ausschließlich zur Durchführung der Testung erfolgt. Der Transport darf aber nur im Privat-Kfz und nicht mit dem ÖPNV erfolgen! Im Anschluss an die Testung hat sich jeder unverzüglich zurück in die häusliche Absonderung zu begeben.

Wir weisen darauf hin, dass auf Grund der aktuell notwendigen Priorisierung bei den Testungen und den begrenzten Testkapazitäten der Labore eine zeitnahe Testung für Reiserückkehrer zur Zeit nicht mehr möglich ist.


Allgemeine Informationen der Landesregierung und des Gesundheitsministeriums von Schleswig-Holstein für Reiserückkehrer finden Sie hier.

REISEWARNUNGEN


Wir empfehlen die aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes im Zusammenhang mit dem Coronavirus insbesondere vor nicht notwendigen, touristischen Reisen zu beachten (hier).

  1. Handzettel Reisende Arabisch [PDF: 737 kB]
  2. Handzettel Reisende Türkisch [PDF: 209 kB]
  3. Handzettel Reisende Serbisch [PDF: 202 kB]
  4. Handzettel Reisende Russisch [PDF: 200 kB]
  5. Handzettel Reisende Rumänisch [PDF: 548 kB]
  6. Handzettel Reisende Polnisch [PDF: 194 kB]
  7. Handzettel Reisende Kroatisch [PDF: 190 kB]
  8. Handzettel Reisende Englisch [PDF: 222 kB]
  9. Handzettel Reisende Deutsch [PDF: 196 kB]
  10. Handzettel Reisende Bulgarisch [PDF: 375 kB]
  11. Handzettel Reisende Albanisch [PDF: 195 kB]
Informationen für Unternehmer*innen
Die Wirtschaftsförderungs- und Regionalentwicklungsgesellschaft Flensburg/Schleswig mbH (WiREG) hat erste Informationen für Unternehmer*innen unter dem Link

https://www.wireg.de/aktuelles/neuigkeiten/neuigkeit/detail/corona-pandemie

zur Verfügung gestellt.

Die WiREG hat eine Hotline für Unternehmen geschaltet unter der Rufnummer 0461/ 9992299

Fonds für soziale Härten

Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise gerade auf die Schwächsten in der Gesellschaft hat das Land Schleswig-Holstein einen Fonds zur Abdeckung sozialer Härten, insbesondere für Obdachlose und Tafeln aufgelegt. Bis zum 31.12.2020 haben Vereine, Verbände und sonstige rechtsfähige Organisationen aus dem Kreisgebiet, die Träger ehrenamtlicher oder hauptamtlicher Hilfsdienste sind und sich um Menschen in Notlagen kümmern, nun die Möglichkeit, beim Kreis Schleswig-Flensburg eine Förderung zur Abdeckung sozialer Härten zu beantragen.

Unter dem Motto „Hilfe kennt keinen Shutdown“ gewährt die Landesregierung in der aktuellen Krise insbesondere denjenigen Organisationen eine finanzielle Unterstützung, die dafür sorgen, dass z.B. Obdachlose aufgrund geschlossener Gemeinschaftsverpflegungsstellen weiterhin Lebensmittel bzw. Mahlzeiten erhalten können oder dass Tafeln weiterhin Lebensmittel ausgeben können, die sie in Folge ausbleibender Lebensmittelspenden kaufen.
Der Fonds dient der Unterstützung von Tafeln und Organisationen, die dafür sorgen, dass Obdachlose weiterhin mit Lebensmitteln bzw. Mahlzeiten versorgt werden. Zudem sind die Mittel zur Aufrechterhaltung von Angeboten, die Unterstützung bei vielfältigen sozialen Härtefällen und zur Milderung menschlicher Notlagen leisten, einschließlich der Vermittlung medizinischer Leistungen für Personen ohne regulären Zugang zum Gesundheitssystem gedacht. Dafür werden insgesamt bis zu 3 Millionen Euro bereitgestellt. Hiervon entfallen auf den Kreis Schleswig-Flensburg Mittel in Höhe von insgesamt 165.700 €, mit denen örtliche Hilfsdienste unterstützt werden können.

Die entsprechende Richtlinie ist rückwirkend zum 15.03.2020 in Kraft getreten und bis 31.12.2020 befristet. Ein Rechtsanspruch auf die Gewährung von Leistungen nach diesem Hilfsfonds besteht nicht. Sollte der Kreis-Anteil des Fonds erschöpft sein, müssen Anträge entsprechend abgelehnt werden.

Sofern der Fonds in Anspruch genommen werden soll, können interessierte Organisationen bis zum 05.06.2020 einen Antrag beim Kreis Schleswig-Flensburg, Fachbereich Regionale Integration, stellen.

Weitergehendere Informationen zur Antragsstellung finden Sie hier:

Fonds zur Abdeckung sozialer Härten, insbesondere Obdachlose und Tafeln im Zusammenhang mit der Corona-Krise in Schleswig-Holstein (Billigkeitsrichtlinie gemäß § 53 LHO)

Antrag auf Gewährung einer Auslagenerstattung nach der o.g. Billigkeitsrichtlinie

Sollte die Summe der bis zum Tag 05.06.2020 beantragten Mittel den Anteil des Kreises Schleswig-Flensburg an den Fondsmitteln übersteigen, wird eine quotale Auszahlung vorgenommen.
Auch nach dem 05.06.2020 ist eine Antragstellung möglich, sofern noch Mittel zur Verfügung stehen.

Für weitere Informationen zum Fonds zur Abdeckung sozialer Härten wenden sich interessierte Organisationen bitte an den Fachbereich Regionale Integration beim Kreis Schleswig-Flensburg unter regionale.integration@schleswig-flensburg.de oder Tel.-Nr.: 04621 87-420.

Informationen für Selbstständige

Wir haben für Sie ein Infoblatt mit Hinweisen für mögliche Untestützungsleistungen, Ansprechpartner/innen und Handlungsempfehlungen zusammengestellt. 

Infoblatt für Selbständige (Stand: 16.11.2020) [PDF: 315 kB]

Zuständigkeiten Ansprechpartner_innen Selbständige [PDF: 484 kB]

Bitte wenden Sie sich zur Antragsstellung und für sonstige Fragen an:

Team Selbständige
Poststraße 8
24837 Schleswig

Mail: teamselbstaendige@schleswig-flensburg.de
Tel.: 04621 / 3064-0
Fax: 04621 / 3064-70

Achtung: Beachten Sie bitte die momentan geänderten Öffnungen und telefonischen Erreichbarkeiten der Sozialzentren.

Unsere Angebote

... richten sich ganz speziell ...

  • an Sie als Selbständige, wenn Sie trotz selbständiger Arbeit noch im Leistungsbezug sind und Ihre wirtschaftliche Situation nachhaltig verändern müssen.
  • an Sie als Leistungsbeziehende/n, wenn Sie eine tragfähige Geschäftsidee haben, aber noch nicht genau wissen, ob und wie Sie sich mit Ihrer Existenzgründung vom Leistungsbezug erfolgreich und dauerhaft unabhängig machen können.

Für eine Bewilligung von vorläufigen Leistungen benötigt das Jobcenter von Ihnen regelmäßig (normalerweise alle sechs Monate), den komplett ausgefüllten Vordruck „Einkommensprognose für Selbständige“, den Sie auf der rechten Seite finden.

Für die Abrechnung stehen die Vordrucke „Einnahmen-, Ausgabenbuch für Selbständige“ sowie „Abrechnungserklärung für Selbständige“ zur Verfügung. Nach Ablauf des jeweiligen Bewilligungszeitraumes müssen Sie für die endgültige Überprüfung des Leistungsanspruches eine Abrechnung einschl. entsprechender Belege vorlegen. Ohne Abrechnungsunterlagen werden die vorläufig gewährten Leistungen zurückgefordert. Einzelheiten dazu ergeben sich aus Ihrem vorläufigen Bewilligungsbescheid sowie aus dem Merkblatt für Selbständige (siehe rechte Seite).

Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihren Fallmanagern aus dem Team Selbständige des Jobcenters Schleswig-Flensburg im Sozialzentrum Schleswig-Umland.

Formulare:

Infoblatt für Selbständige (Stand: 16.11.2020) [PDF: 315 kB]

Zuständigkeiten Ansprechpartner_innen Selbständige [PDF: 484 kB]

Merkblatt für Selbständige [PDF: 52 kB]

Einkommensprognose für Selbständige [MS Excel Vorlage: 145 kB]

Abrechnungserklärung für Selbständige [Microsoft-XLS: 90 kB]

Einnahmen-, Ausgabenbuch für Selbständige [Microsoft-XLS: 102 kB]

Tragfähigkeitsvorschau für Selbständige [Microsoft-XLS: 140 kB]

Liquiditätsvorschau für Selbständige [Microsoft-XLS: 22 kB]

Kapitalbedarfsplan für Selbständige [Microsoft-XLS: 20 kB]

Informationen in Gebärdensprache und leichter Sprache

Gebärdensprache:

Informationen für Reiserückkehrer*innen

Hygienemaßnahmen

Pressemitteilung vom 16.03.202

Leichte Sprache:

Zur Verfügung gestellt vom Kreis Dithmarschen.

Arbeitsausfall bei vom Gesundheitsamt angeordnete Isolation

Zuständig für Entschädigungen bei Arbeitsausfall wegen angeordneter Isolation ist in Schleswig-Holstein gemäß § 56 IfSG in Verbindung mit § 1 Absatz 2 der Landesverordnung über die Zuständigkeiten des LAsD das Landesamt für soziale Dienste (LAsD). Das LAsD ist am zuständigen Standort Schleswig zu den normalen Dienstzeiten des LAsD (ab Montag) erreichbar unter Tel. 04621-8060, E-Mail post.sl@lasd.landsh.de

Wichtig: Diese Regelung gilt nur für Personen, denen von Gesundheitsamt die häusliche Isolation auferlegt wurde.

Die Entschädigung für Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) bestimmt sich nach § 56 IfSG. Nach § 56 Absatz 5 IfSG hat der Arbeitgeber für die Dauer des Arbeitsverhältnisses, längstens für sechs Wochen, die Entschädigung auszuzahlen. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag erstattet. Die Entschädigung von Selbständigen richtet sich nach § 56 Absatz 4 IfSG.