Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz
Suche

FAQ positiver Corona-Test

Seit dem 17.11.2022 muss sich in Schleswig-Holstein auch bei einem positiven Test auf das Coronavirus niemand mehr in häusliche Isolation (Quarantäne) begeben.

Auch Personen, die sich vor dem 17.11.22 in Quarantäne begeben haben, können diese vor dem Ablauf von 5 Tagen beenden. Eine Zustimmung des Gesundheitsamtes ist nicht erforderlich.

Nach einem positiven Test besteht die Verpflichtung zum Tragen einer Maske für 5 Tage.

Für bestimmte Personen gilt ein Betretungsverbot für Kitas, Kindertagespflegestellen oder Schulen oder ein Tätigkeitsverbot in Pflegeeinrichtungen. Einzelheiten und weitere Erläuterungen finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Bitte beachten Sie diese Empfehlung:
Wer Symptome einer Erkrankung zeigt, sollte möglichst zu Hause bleiben, bis er oder sie wieder gesund ist.

Rechtsgrundlage dafür ist die Allgemeinverfügung des Kreises Schleswig-Flensburg.

Für wen und wo gilt die Maskenpflicht?

Alle Personen mit einem positiven Test auf das Coronavirus müssen für 5 Tage eine medizinische Maske (Mund-Nasen-Schutz) oder eine Atemschutzmaske vom Standard FFP2 (oder vergleichbar) tragen.

Das gilt sowohl für einen PCR-Test als auch einen Antigen-Schnelltest (z. B. an einer Teststation oder als Selbsttest zu Hause). 

Die Maske muss in geschlossenen Räumen getragen werden, aber nicht in der eigenen Wohnung. Außerhalb geschlossener Räume wird empfohlen eine Maske zu tragen oder den Mindestabstand von 1,50 m zu anderen Personen einzuhalten.

Gibt es Ausnahmen von der Pflicht zum Tragen einer Maske?

Diese Personen müssen auch nach einem positiven Test keine Maske tragen:

  • Kinder unter 6 Jahren
  • Personen, die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können. Bedingung ist ein ärztliches oder psychotherapeutisches Attest.
  • Gehörlose und schwerhörige Menschen und Personen, die mit ihnen kommunizieren, sowie ihre Begleitpersonen.

Wann endet die Pflicht zum Tragen einer Maske?

Die Pflicht zum Tragen der Maske endet 5 Tage nach dem ersten positiven Test automatisch. Beispiel: getestet wurde am 1. Dezember, dann dauert die Maskenpflicht bis einschließlich 5. Dezember. Ein negativer Test ist nicht erforderlich.

Wenn ein positiver Schnelltest der Grund für die Maskenpflicht ist, verlängert sich die Dauer von 5 Tagen nicht, wenn der Schnelltest später durch einen PCR-Test bestätigt wird.

Muss ich mich beim Gesundheitsamt melden oder Kontakte informieren?

Eine Meldung beim Gesundheitsamt ist nicht erforderlich. Positive Testergebnisse werden bereits von den Laboren und Arztpraxen bzw. den Teststationen an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet.

Informieren Sie bitte Kontaktpersonen, zu denen Sie in den 48 Stunden vor der Testung oder vor dem Symptombeginn engen Kontakt hatten. Enger Kontakt bedeutet ein Gespräch ohne Mindestabstand und ohne Mund-Nasen-Bedeckung oder Kontakt über 10 Minuten ohne Mindestabstand und ohne Mund-Nasen-Bedeckung.

Diese Kontaktpersonen sollten für 14 Tage eigene Kontakte zu Personen mit einem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf eher reduzieren oder bei diesen Kontakten möglichst eine Maske tragen.

Muss ein Schnelltest durch einen PCR-Test kontrolliert werden?

Ein positiver Antigen-Schnelltest kann unverzüglich durch einen PCR-Test an einer Teststation, die PCR-Tests anbietet, oder in einer Arztpraxis bestätigt werden.

Bitte beachten Sie, dass Sie möglichst vorher mit der Praxis Kontakt aufnehmen, wenn Sie einen PCR-Test machen wollen. Ob ein Test notwendig oder sinnvoll ist, bleibt in dem Fall eine medizinische Entscheidung und muss durch Ihre Ärztin oder Ihren Arzt entschieden werden. 

Die Ansprüche nach der Coronavirus-Testverordnung des Bundes bleiben davon unberührt.

Bei einem negativen PCR-Test endet auch die Maskenpflicht oder ein mögliches Betretungs- oder Tätigkeitsverbot sofort.

Ein PCR-Test ist für einen Genesenennachweis oder für mögliche Entschädigungsansprüche erforderlich.

In welchen Einrichtungen gilt ein Betretungsverbot?

Betretungsverbote gelten für 5 Tage nach dem ersten positiven Test für:

  • Besucher*innen in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen (Ausnahme: heilpädagogische Tagesstätten).
  • Kinder in Kindertagesstätten oder Kindertagespflegestellen.
  • Kinder in Schulen, wenn sie aufgrund einer Ausnahmeregelung keine Maske tragen müssen.

Das Betretungsverbot gilt nicht für das Personal oder Bewohner*innen und Patient*innen.

Das Betretungsverbot endet nach dem 5. Tag automatisch. Ein negativer Test ist nicht erforderlich. Eine gesonderte Mitteilung des Gesundheitsamtes ist nicht erforderlich.

Bitte beachten Sie diese Empfehlung: Wer Symptome einer Erkrankung zeigt, sollte möglichst zu Hause bleiben, bis er oder sie wieder gesund ist.

Für wen gilt ein Tätigkeitsverbot?

Tätigkeitsverbote gelten für 5 Tage nach dem ersten positiven Test für Beschäftigte in Einrichtungen der Pflege gemäß § 35 Abs. 1 Nr. 1 - 3 IfSG (Infektionsschutzgesetz).

Das Tätigkeitsverbot endet nach dem 5. Tag automatisch. Ein negativer Test ist nicht erforderlich.

Wenn aufgrund einer konkreten Überlastungssituation die Mitarbeit einer oder eines Beschäftigten von der betroffenen Einrichtung als zwingend erforderlich angesehen wird, kann dies im Einzelfall mit Zustimmung des zuständigen Gesundheitsamtes ermöglicht werden.

Es gibt kein Tätigkeitsverbot für Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen. Der Schutz der Patienten vor einer Ansteckung wird durch das Hygienekonzept der Einrichtung sichergestellt.

Bitte beachten Sie diese Empfehlung: Wer Symptome einer Erkrankung zeigt, sollte möglichst zu Hause bleiben, bis er oder sie wieder gesund ist.

Gibt es Ausnahmen vom Tätigkeitsverbot?

Das Tätigkeitsverbot gilt nicht für Beschäftigte, die:

  • die Möglichkeit haben, ihre Arbeit zu verrichten, ohne dabei mit vulnerablen Personen in Kontakt zu geraten.
  • in der Eingliederungshilfe oder in heilpädagogischen Tagesstätten.

Bitte beachten Sie diese Empfehlung: Wer Symptome einer Erkrankung zeigt, sollte möglichst zu Hause bleiben, bis er oder sie wieder gesund ist.


Bekomme ich eine Bescheinigung, z.B. für meine*n Arbeitgeber*in?

Eine gesonderte Bescheinigung für Ihre*n Arbeitgeber*in ist nicht erforderlich. Das positive Testergebnis (Schnelltest oder PCR) und der Verweis auf die Allgemeinverfügung ist als Beleg für ein Betretungs- oder ein Tätigkeitsverbot ausreichend.

Es besteht aber die Möglichkeit, sich nach einem positiven Test auf der Homepage des Kreises zu registrieren. Im Anschluss erhalten Sie eine E-Mail mit der Bestätigung Ihrer Angaben und den daraus folgenden Verpflichtungen.

Das Formular für positiv getestete Personen finden Sie hier.


Wird der Verdienstausfall bei einer Quarantäne (vor dem 17.11.2022) erstattet?

Eventuell besteht ein Anspruch auf Entschädigungsleistungen nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG), z.B. bei einer Quarantäne oder der behördlichen Schließung von Einrichtungen zur Kinderbetreuung (Schule und Kita).

Zur Antragsstellung wird das positive Testergebnis in schriftlicher oder elektronischer Form benötigt. Heben sie deshalb bitte alle Testergebnisse gut auf!

Für die Zeit einer Krankschreibung/Arbeitsunfähigkeit besteht kein Anspruch auf Entschädigung. In diesem Fall ist der Arbeitgeber oder die Krankenkasse bzw. Krankenversicherung zuständig.

Anträge auf Entschädigungen können von Selbständigen oder Arbeitgeber*innen beim Landesamt für Soziale Dienste gestellt werden, nicht beim Gesundheitsamt.
Gemäß § 56 Abs. 5 IfSG haben Arbeitgeber die Entschädigung zunächst in Vorleistung an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auszuzahlen (im Falle des § 56 Abs.1 IfSG für längstens sechs Wochen). Die Erstattung der ausgezahlten Beträge kann im Anschluss beim Landesamt beantragt werden.

In Schleswig-Holstein können die Anträge online gestellt werden. Weitere Informationen und die Antragsformulare dazu finden Sie hier: www.ifsg-online.de.

Weitere Informationen zum Lohnersatz wegen Schul- oder Kitaschließungen finden Sie hier.

Weitere Informationen zu Kinderkranktagen und Kinderkrankengeld finden Sie hier.

Bitte beachten Sie: Anträge können nur rückwirkend gestellt werden, also erst, wenn die Maßnahme beendet ist. Zur Geltendmachung eventueller Verdienstausfälle nach § 56 IfSG ist ein PCR-Test erforderlich.

Achtung: Seit dem 1. November 2021 sind Entschädigungen für nicht geimpfte Kontaktpersonen in der Regel ausgeschlossen. Ausnahmen gelten hier aber für Personen, die z.B. aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden konnten (ärztliches Attest) oder für die es vor der Quarantäne keine offizielle Impfempfehlung gab.

Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Selbstständige, die aufgrund eines positiven Testergebnisses oder als Kontaktpersonen absonderungspflichtig waren und von einem Verdienstausfall betroffen waren, wurden die Regelungen bezüglich der Entschädigungszahlungen angepasst:
Seit dem 20. März erhielten erwerbstätige Personen nur noch dann eine Entschädigung, wenn sie bis zum Absonderungsbeginn:

  • eine Auffrischimpfung (sog. Booster) erhalten hatten,
  • frisch geimpft waren(zwischen dem 15. und 90. Tag nach der zweiten Impfung),
  • oder doppelt geimpft und genesen waren.

Ebenso sind Personen weiterhin anspruchsberechtigt, die sich aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus impfen lassen können.

Landesamt für soziale Dienste

Steinmetzstraße 1-11
24534 Neumünster

Hotline: 04621 806 116
Fax: 04321 13338
E-Mail: IfSG@lasd.landsh.de

Die Telefonhotline des IfSG ist erreichbar:

  • Montag - Donnerstag von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr
  • Freitag von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Wie verhalte ich mich bei Symptomen einer Infektion?

Bei Symptomen einer akuten und ansteckenden Krankheit sollten Sie - nicht nur bei „Corona“ - zu Hause bleiben und den Kontakt zu anderen Menschen so gut es geht vermeiden.

Ansprechpartner*in bei einer symptomatischen Erkrankung ist Ihre hausärztliche Praxis. Bitte nehmen Sie, vor allem, wenn Sie eine Infektion mit dem Corona-Virus vermuten, immer erst telefonisch Kontakt mit der Praxis auf, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Ihr*e Hausarzt*Hausärztin wird entscheiden, ob eine Testung erforderlich ist und diese mit Ihnen organisieren.

Wenn Sie keine Hausarztpraxis haben, wenden Sie sich jederzeit an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst: Tel. 116 117.

Die häufigsten Symptome sind Fieber über 38°, Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Kratzen im Hals. Bei einigen Personen kommt es auch zu einem vorübergehenden Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns. Einige Menschen können an einer Lungenentzündung mit Kurzatmigkeit und Luftnot erkranken.

Die meisten Verläufe sind allerdings eher mild, viele davon verlaufen symptomlos. Dies hat zur Folge, dass Menschen, die sich gesund fühlen, andere Menschen infizieren können, ohne es zu wissen.
Daher gilt zur Vermeidung einer Infektion die Beachtung der AHA+A+L-Formel (Abstand, Hygiene, Alltag mit Maske, Corona-Warn-App, Lüften).

Wer hat Anspruch auf einen PCR-Test und ist dieser kostenlos?

Bitte beachten Sie: Mit „Anspruch“ im Sinne der Testverordnung ist geregelt, wer einen kostenlosen Test erhalten darf, weil dieser im Sinne der Testverordnung abgerechnet werden kann. Ob ein Test tatsächlich durchgeführt wird,bleibt eine Entscheidung im Ermessen des Leistungserbringers (beispielsweise Ärztinnen und Ärzte, Teststationen).

Wenn Sie Symptome einer Erkrankung zeigen, können Sie sich in Ihrer hausärztlichen Praxis testen lassen. Nehmen Sie dafür bitte voher telefonisch mit der Praxis Kontakt auf. Sollte ein Test notwendig sein, ist dieser dann Teil der medizinischen Behandlung und für Sie kostenlos. Sollten Sie bisher keine hausärztliche Praxis haben, wenden Sie sich an den Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung: Tel. 116 117.

Wenn Sie einen positiven Antigentest an einer Teststation gemacht oder einen positiven Selbsttest haben, kann dieser durch eine kostenlose PCR-Testung bestätigt werden. Offizielle Teststationen im Kreis Schleswig-Flensburg müssen über Kooperationspartner verfügen, die bei einem positiven Schnelltest auch einen PCR-Test anbieten. Entsprechende Informationen erhalten Sie an der Teststation. Bitte bringen Sie unbedingt das Ergebnis ihres Schnelltests mit, um Ihren Anspruch auf eine Testung zu belegen.

Wenn Sie in einer Einrichtung des Gesundheitswesens oder in einem vergleichbar vulnerablen Bereich behandelt oder untergebracht werden sollen, und es die jeweilige Einrichtung verlangt (z.B. Krankenhäuser, Rehabilitationseinrichtungen, stationäre Pflegeeinrichtungen, Tageskliniken usw.) ist der PCR-Test ebenfalls kostenlos.

Wenn Sie einen PCR-Test aus einem anderen Grund benötigen, z.B. für eine Reise, müssen die Kosten für den Test selbst getragen werden. Die Testung muss über einen privaten Anbieter oder Ihrer hausärztlichen Praxis erfolgen. Bitte klären Sie in Ihrem eigenen Interesse die Kosten und eine mögliche Kostenübernahme vor einem PCR-Test ab.

Kosten für PCR-Testungen, die nicht vom Gesundheitsamt angeordnet wurden und die nicht von der Krankenkasse oder Beihilfe übernommen oder im Rahmen der Testverordnung abgerechnet werden, können auch nicht durch das Gesundheitsamt erstattet werden.

Genesenennachweis

Als genesen gelten gemäß der Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes (§22a IfSG) Personen, die nachweislich mit einem PCR-Test positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet wurden. Heben Sie daher Ihr PCR-Testergebnis gut auf! Das Testergebnis ist der eigentliche Genesenennachweis.

Der Genesenenstatus gilt aktuell ab dem 28. Tag bis zum 90. Tag nach dem Datum der PCR-Testung, also nur bis zum Ablauf von drei Monaten nach einer Infektion.

Einen digitalen Genesenennachweis erhalten Sie in der Apotheke. Dazu benötigen Sie:

  • Laborbericht / die Benachrichtigung des positiven PCR-Testergebnisses

Bitte beachten Sie:
Das Ausstellen eines Genesenennachweises ohne einen vorherigen positiven PCR-Test ist nach der aktuellen Gesetzgebung nicht möglich.

Ein positiver Antikörpernachweis oder ein positiver Antigen-Schnelltest gelten derzeit nicht als Nachweis für den Status „genesen“ im Sinne des Infektionsschutzgesetzes § 22a, Abs. 2.

Bitte sehen Sie von entsprechenden Anfragen an das Gesundheitsamt ab.


Sehr geehrte Bürger*innen,

hier finden Sie alle wichtigen Informationen zur Ukraine-Situation sowie zur Corona-Pandemie. Beide Portale werden fortlaufend mit Informationen gefüllt, um Sie bestmöglich über den jeweils aktuellen Stand zu informieren.


Шановні громадяни,

тут Ви знайдете всю важливу інформацію про ситуацію українців та пандемію коронавіруса. Обидва портали постійно оновлюються і поповнюються, щоб Вас якомога найкраще про актуальний стан проінформувати.


Weitere Informationen

Kontakt

  1. Fachdienst Migrationsmanagement

    Flensburger Straße 7
    24837 Schleswig

  2. Corona-Hotline Kreis Schleswig-Flensburg

    24837 Schleswig


Kreis Schleswig-Flensburg/
Kreisverwaltung

Flensburger Straße 7
24837 Schleswig