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Kreis Schleswig-Flensburg

Datum: 09.11.2021

11. Jahrgang plant digital - Projekt "APMS goes App" bringt Kreisstrategie auf ein neues Level

Was macht man am ersten Schultag nach den Ferien? Entweder man blickt zurück auf die vergangene Ferienzeit – oder man setzt sich mit über 100 Mitschüler*innen zusammen und plant die eigene Zukunft. Genau das tat am 18. Oktober zwei Stunden lang der gesamte 11. Jahrgangs der A.P. Møller Skolen in Schleswig.

Denn zu diesem Termin waren Vertreter*innen des Projektteams „Digitale Region Kreis SL-FL“ aus der Kreisverwaltung ans nördliche Schleiufer gekommen, um Meinungen und Projektideen der Jugendlichen zum Thema „Digitalisierung“ einzuholen. Hintergrund ist die aktuelle Erarbeitung einer kreisweiten Digitalstrategie – mehr Infos dazu unter www.alles-plietsch-vernetzt.de. Die Strategie soll eine größtmögliche Bandbreite an Zielgruppen und Handlungsfelder in den Blick nehmen und lotet Chancen und Herausforderungen digitaler Entwicklungen in unserer Region aus, um Handlungsbedarfe politisch zu priorisieren und auf dieser Basis auch konkrete Projekte auf eine Umsetzung vorzubereiten. Und wer hätte mehr Einblick und Motivation, die Zukunft mitzugestalten, als die Generation der digitale Natives? Dieses Konzept ging voll auf:

Nach einer kurzen dänischen Einführung in das Gesamtprojekt durch Regionalentwicklerin Silke Alsen legten die Jugendlichen in 18 Kleingruppen an den Tischen der Mensa los: Hier ging es nun ans Entwerfen eigener App-Ideen, digitaler Dienste und „plietscher“ Lösungen für Alltagsprobleme der Jugend. Das fünfköpfige Projektteam stand beratend zur Seite. In den allermeisten Fällen war aber keine Hilfe nötig, vielfach hieß es: „Wir haben schon was, wir sind dran!“. Die Jugendlichen diskutierten, entwarfen, konzipierten neu und nutzen dazu den bereitgelegten Fragenkatalogen zu Entwicklungszweck, Zielgruppen, Produktbeschreibung, Umsetzungsdauer und Risikoabwägung – und bekamen damit gleichzeitig Einblick in die Grundlagen der Projektentwicklung. Es war ein inspiriertes Arbeiten an Zukunftsvisionen mit intensiven Diskussionen – und sogar Handy und Tablet hatten ihre Anziehungskraft vorübergehend verloren.

Nach nur 60 Minuten legten die Jugendlichen gut 25 Projektideen unterschiedlichster Themenbereiche vor, wie z.B. Mitfahr- und Bustracking-Apps für den Schulweg, oder ein regionsweites Digitales Ticket für Bus & Bahn – wie in Dänemark schon gängig. Außerdem eine Simulations-App für besseres Verstehen naturwissenschaftlicher Prozesse oder eine Bücher-Scan-App gegen schwere Schultaschen. Zudem Dokumente-Apps, bei denen alles Wichtige gescannt im Handy „unvergesslich“ wird. Oder eine digitale Minijob-Börse für Gartenarbeit, Babysitting, Gassi gehen o.ä. Zudem auch eine „AufladBAR“ zum Handy-Aufladen an öffentlichen Plätzen. Genannt wurden noch eine FakeCHECK-App zum Aufspüren von FakeNews oder eine MediApp für Gesundheits-Checks zu Früherkennung, gestützt durch künstliche Intelligenz. Schließlich eine App, um Fahrradwege online „im Vorbeifahren“ zu bewerten und Schäden unbürokratisch zu melden. Eine Sammlung der Projektideen findet sich auf der Projektwebsite.

Vorausgegangen war der Aktion in der A.P. Møller Schule eine ähnliche im Satruper Gymnasium im März 2021 mit knapp 20 Schüler*innen – hier aufgrund von Corona als komplett digitale Veranstaltung. Und es zeigte sich: Die technischen Möglichkeiten sind bereits so weit gediehen, dass die Motivation auch online deutlich spürbar war und eine ganze Reihe wertvoller Projektideen entstanden. Deren Beschreibungen finden sich ebenfalls auf der offenen Projektwebsite www.alles-plietsch-vernetzt.de. Hier können sich auch weiterhin alle Bürger*innen aktiv mit eigenen Vorschlägen und Meinungen oder über konkrete Umfragen in den Erarbeitungsprozess der kreisweiten Digitalstrategie einbringen. Lassen Sie sich von den Ideen der Jugendlichen und anderer Mitbürger*innen egal zu welchem Themenfeld inspirieren - bis Jahresende Eingebrachtes wird noch berücksichtigt!

Logo Kreis SL-FL

WICHTIGE INFORMATIONEN ZUR CORONA-PANDEMIE

Sehr geehrte Bürger*innen,

aufgrund der aktuellen Lage in der Pandemie haben wir an dieser Stelle die wichtigsten Informationen und Kontaktadressen für Sie zusammengefasst. Bitte haben Sie dafür Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer Fragen aktuell etwas länger dauert oder  Telefonleitungen ausgelastet sind.

Online-Anzeigebogen für Corona-Kontaktpersonen

Alle Personen aus dem Gebiet des Kreises Schleswig-Flensburg, die Kenntnis davon haben, dass sie nach den Vorgaben des Robert-Koch Institutes (RKI) als "enge Kontaktpersonen" einzustufen sind, müssen sich unverzüglich häuslich absondern.

Rechtsgrundlagen sind ein Erlass der schleswig-holsteinischen Landesregierung und eine Allgemeinverfügung des Kreises.

Bitte beantworten Sie folgende Fragen, um festzustellen, ob Sie als enge Kontaktperson eingestuft werden.

Wenn Sie als enge Kontaktperson eingestuft werden, erhalten Sie nach dem Ausfüllen des Fragebogens eine Bestätigungsmail. Diese E-Mail dient als Beleg der Quarantäneverpflichtung und kann bei Bedarf auch der*dem Arbeitgeber*in vorgelegt werden.

Hatten Sie Kontakt zu einer Person mit einer positiven PCR-Testung (kein Selbst-, Schnell- / Antigentest)?

Ja     Nein


Formular für quarantäneersetzende Maßnahmen in der kritischen Infrastruktur

Formular für quarantäneersetzende Maßnahmen in der kritischen Infrastruktur

Um auch in der aktuellen Lage der Pandemie die Handlungsfähigkeit der kritischen Infrastruktur zu erhalten, besteht die Möglichkeit, dass für bestimmte Berufsgruppen quarantäneersetzende Maßnahmen („Tunnelquarantäne“) Anwendung finden.

Aktuell ist dies möglich für Beschäftigte die in einem der folgenden Bereiche arbeiten:

  • medizinisches und pflegerisches Personal
  • Kinderbetreuung und Bildungseinrichtungen
  • Polizei
  • Feuerwehr
  • Rettungsdienst
  • Telekommunikation
  • Energie- und Wasserversorgung

Die Anwendung dieser Ausnahmeregelung ist beschränkt auf essenzielles und / oder hoch spezialisiertes Personal, welches nicht durch Umsetzung oder kurzfristiges Anlernen aus anderen Bereichen ersetzt werden kann.

Die Quarantäne wird damit nicht aufgehoben. Unter bestimmten Auflagen und besonderen Schutzmaßnahmen ist aber die Berufsausübung weiterhin erlaubt.

Grundbedingung ist, dass die betreffenden Personen aktuell keine Symptome einer Infektion zeigen und nicht positiv auf das Coronavirus getestet wurden (Antigen- oder PCR-Test).

Der Antrag auf quarantäneersetzende Maßnahmen ist durch den*die Arbeitgeber*in zu stellen.

Bitte nutzen Sie dafür das folgende Formular:

Angaben zum*zur Arbeitgeber*in









Angaben zum*zur Arbeitnehmer*in

















Die von Ihnen angegebenen Daten werden gespeichert, damit zu einem späteren Zeitpunkt in einem Verdachtsfall auf einen Verstoß gegen die angeordnete Absonderung durch Ihre*n Mitarbeiter*in die von Ihnen gemachte Mitteilung nachvollzogen werden kann. Die Daten werden für drei Jahre gespeichert (Verfolgungsverjährungsfrist nach § 31 Ordnungswidrigkeitengesetz) und nach Ablauf der Frist gelöscht. Eine Weiterleitung der von Ihnen mitgeteilten Daten an Dritte erfolgt nicht.


Sie haben hier die Möglichkeit Ihre Daten vor dem Versenden zu überprüfen.

(Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder)


Weitere wichtige Informationen zur Corona-Pandemie finden Sie hier.

Weitere Informationen

Kontakt

  1. Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit
  2. Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein
  3. Corona-Hotline Kreis Schleswig-Flensburg

    Flensburger Straße 7
    24837 Schleswig

  4. Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte
  5. Gebärdentelefon (Videotelefonie)
Corona-Hotline Kreis Schleswig-Flensburg

Keine rechtsverbindlichen Auskünfte!

Flensburger Straße 7
24837 Schleswig