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Kreis Schleswig-Flensburg

Datum: 09.09.2021

Sanierung Wikingeck: Kreis geht in Vorleistung

Schleswig (Donnerstag, 09.09.2021) – Die Sanierung des Wikingecks schreitet weiter voran. Der Kreis bringt kurzfristig die dafür erforderlichen Ausschreibungsverfahren mit einem Haushaltsvolumen von rund 300.000 Euro auf den Weg.

„Wir gehen ins Obligo und das obwohl uns noch keine schriftliche Finanzierungsvereinbarung mit unseren Partnern, Bund und Land, vorliegt. Ich hege allerdings keinen Zweifel daran, dass diese sich an die getroffenen Vereinbarungen halten und uns weiterhin bei der Sanierung finanziell zur Seite stehen werden. Am 31. August wurde mir dieses nochmals vom Präsidenten der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt mündlich bestätigt. Deshalb gehen wir als Kreis schon jetzt in Vorleistung: Mit den anstehenden Ausschreibungsverfahren treiben wir die Sanierung weiter voran“, so Dr. Wolfgang Buschmann.

Ausgeschrieben werden die Ausführungsplanung für die Sanierung sowie die Überplanung der Fläche zur Bodenaufbereitung des kontaminierten Bodens des Wikingecks. Diese Fläche, die dem Kreis von der Stadt Schleswig zur Verfügung gestellt wird, liegt verkehrsgünstig an der B201, so dass der Abtransport des Bodens nicht durch die Stadt erfolgen muss.

Trotz leichtem Zeitverzug soll die europaweite Ausschreibung noch in 2022 erfolgen, der Start der Sanierung ist für das 1. Halbjahr 2023 anvisiert. Verantwortlich für die Durchführung der Sanierung ist der Kreis als untere Bodenschutzbehörde.

Die Verhandlungen des Kreises mit den Privateigentümern der zu sanierenden Grundstücke sind zeitintensiv: „Natürlich wünschen wir uns eine einvernehmliche gemeinsame Lösung mit den Eigentümern, sie tragen die Sanierungsverantwortung. Die vom Kreis vorgeschlagene Regelung der Kostenfolgen wurde jedoch noch nicht von allen Eigentümern angenommen.“ Der Vorschlag einer sozialverträglichen Kostentragung soll den zügigen Fortgang der Sanierungsumsetzung flankieren und hoheitlich-behördliches Vorgehen ersetzen. „Von Seiten des Kreises wird der Fortgang des Sanierungsverfahrens weder in Frage gestellt noch verzögert. Im Einklang mit der Stadt Schleswig wie mit übergeordneten Behörden treiben wir das Verfahren mit ganzer Kraft voran“, stellt Landrat Dr. Wolfgang Buschmann klar.  

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