Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz
Suche
Text in Leichter SpracheText in Alltagssprache

Warnung der Bevölkerung

Die Warnung der Menschen bei einer drohenden Kathastrophe ist ein zentrales Element.
Wichtig ist dabei vor allem: schnell, verständlich und zuverlässig.

Zur Warnung der Bevölkerung gibt es sehr viele verschiendene Kommunikationswege.

Sirenen

Sirenen sind ein bewährtes Mittel zur Warnung der Bevölkerung und werden insbesondere bei akuten Gefahrenlagen eingesetzt. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, schnell und großflächig auf eine Bedrohung aufmerksam zu machen und die Menschen zu alarmieren.

Ein wesentlicher Vorteil von Sirenen ist, dass sie unabhängig von persönlicher Technik funktionieren. Sie erreichen auch Personen ohne Smartphone oder Internetzugang und können – bei vorhandener Notstromversorgung – selbst bei einem Stromausfall eingesetzt werden.
Durch ihre hohe Lautstärke sind sie gut geeignet, um die Aufmerksamkeit der Bevölkerung sofort zu gewinnen.

Wofür stehen verschiedene Sirenentöne?

Die Bevölkerungswarnung erfolgt durch einen auf- und abschwellenden Heulton von 60 Sekunden.
Die Entwarnung wird durch einen durchgehenden Dauerton von 60 Sekunden signalisiert.

Eine technische Signalprobe findet samstags um 12:00 Uhr statt und besteht aus einem Dauerton von 12 Sekunden.

Eine Alarmierung der Einsatzkräfte der Feuerwehr erfolgt durch drei Töne von jeweils 12 Sekunden Dauer mit jeweils 12 Sekunden Pause dazwischen.

Radio und Fernsehen

Radio und Fernsehen spielen im Bevölkerungsschutz eine wichtige Rolle bei der Verbreitung verlässlicher und ausführlicher Informationen. Sie ermöglichen es, Warnungen zu konkretisieren, Hintergründe zu erläutern und klare Verhaltenshinweise zu geben. Besonders in länger andauernden oder komplexen Gefahrenlagen sind diese Medien von großer Bedeutung.

Ein Vorteil von Radio und Fernsehen ist, die Informationen regelmäßig zu aktualisieren. Radios können auch mobil oder mit Batteriebetrieb genutzt werden und sind dadurch bei Strom- oder Internetausfällen weiterhin einsatzfähig. Fernsehen ergänzt dies durch visuelle Darstellungen, etwa Karten, Lauftexte oder Pressekonferenzen.

Digitale Warnsysteme

Digitale Warnsysteme sind ein zentraler Bestandteil des modernen Bevölkerungsschutzes. Sie ermöglichen eine schnelle, gezielte und ortsbezogene Warnung der Bevölkerung und können innerhalb kürzester Zeit eine große Anzahl von Menschen erreichen.

Zu den wichtigsten digitalen Warnsystemen zählen

  • Cell Broadcast sowie
  • Warn-Apps auf Smartphones.

Cell Broadcast hat den Vorteil, dass Warnmeldungen direkt auf geeigneten Mobiltelefonen im betroffenen Gebiet angezeigt werden, ohne dass eine App installiert sein muss. Dadurch ist dieses System besonders zuverlässig, auch bei stark augelasteten Mobilfunknetzen. Warn-Apps bieten darüber hinaus ausführlichere Informationen, Kartenmaterial und konkrete Handlungsempfehlungen.

Digitale Warnsysteme eignen sich besonders für die schnelle Erstwarnung sowie für die fortlaufende Information der Bevölkerung, insbesondere in Kombination mit weiteren Warnmitteln, wie Sirenen, Radio oder Fernsehen.

Warn-Apps

Warn-Apps sind ein wichtiger Bestandteil der digitalen Warninfrastruktur im Bevölkerungsschutz.
In Deutschland zählen dazu insbesondere die Apps NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes), KATWARN sowie das Modulare Warnsystem MOWAS, über das viele Warnmeldungen technisch verbreitet werden. Sie dienen dazu, die Bevölkerung schnell, gezielt und mit detaillierten Informationen über Gefahrenlagen zu informieren.

Ein wesentlicher Vorteil von Warn-Apps ist die Möglichkeit, ausführliche Warntexte, Handlungsempfehlungen und Lageupdates bereitzustellen. Nutzer*innen können Warnungen für bestimmte Orte abonnieren und erhalten Push-Benachrichtigungen zu relevanten Ereignissen. Zudem ermöglichen die Apps häufig die Darstellung von Karten, Gefahrengebieten und weiterführenden Hinweisen.

Installieren Sie die Warn-App aktiv und konfigurieren Sie diese richtig. Aktivieren SIe Push-Benachrichtigungen und sorgen Sie -soweit möglich - für eine Internetverbildung.

Für mehr Informationen klicken Sie bitte hier:

NINA- WarnApp

MoWaS

KATWARN

Soziale Medien, lokale Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Soziale Medien, die lokale Presse sowie die unsere Öffentlichkeitsarbeit ergänzen die offiziellen Warnsysteme im Bevölkerungsschutz. Sie dienen vor allem dazu, Warnungen weiterzuverbreiten, zu erläutern und regelmäßig zu aktualisieren.

Über soziale Medien wie Facebook oder Instagram können Verwaltungen, Einsatzkräfte und Medien Warninformationen sehr schnell veröffentlichen und eine große Reichweite erzielen. Die lokale Presse – sowohl online als auch in gedruckter Form – trägt dazu bei, Informationen einzuordnen, Hintergründe zu erklären und die Bevölkerung verlässlich zu informieren. Auch die direkte Kommunikation der Verwaltung über Internetseiten, Newsletter oder Pressemitteilungen spielt hierbei eine wichtige Rolle.

Ein Vorteil dieser Kanäle ist ihre hohe Aktualität und Reichweite, insbesondere für fortlaufende Lageberichte und Verhaltenshinweise. Gleichzeitig ermöglichen sie eine verständliche und zielgruppengerechte Aufbereitung der Informationen. Leider besteht insbesondere in sozialen Medien die Gefahr von Falschinformationen oder Gerüchten. Vertrauen Sie daher nur öffentlichen, zuverlässigen Kanälen.

nach oben zurück