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Kreis Schleswig-Flensburg

Was erledige ich wo?

Heilpädagogische Leistungen für Kinder, die noch nicht eingeschult sind

Leistungsbeschreibung

Bei den heilpädagogischen Leistungen handelt es sich um eine Leistung der Eingliederungshilfe für Kinder ab Geburt bis zur Einschulung.

Diese heimpädagogischen Leistungen sollen:

  • eine drohende Behinderung abwenden
  • den fortschreitenden Verlauf einer Behinderung verlangsamen 
  • die Folgen einer Behinderung beseitigen oder mildern

Anspruchsberechtigt

Anspruchsberechtigt

Anspruchsberechtig sind:

  • Kinder mit seelischer Beeinträchtigung (Leistung nach dem Sozialgesetzbuch Acht - SGB VIII) und/oder
  • Kinder mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung (Leistung nach dem Sozialgesetzbuch Neun - SGB IX)

Die Kinder müssen durch die Beeinträchtigung in ihrer Teilhabe eingeschränkt sind.  

Heilpädagogische Leistungen sind:

Heilpädagogische Leistungen sind:

Zu den heilpädagogischen Leistungen gehören:

  • Förderung im häuslichen Umfeld
  • Förderung im Regelkindergarten vor Ort 
  • Betreuung in einer Integrationsgruppe Betreuung in einer Kleingruppe einer heilpädagogischen Kindertagesstätte   
  • Förderung in einer vom Kinderarzt verordneten Komplexleistung in einer Interdisziplinären Frühförderstelle (IFF). Diese Komplexleistung umfasst eine heilpädagogische Förderung in Verbindung mit therapeutischen Maßnahmen wie z. B. Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie, die in der IFF stattfindet.

Die unterschiedlichen Maßnahmen orientieren sich am individuellen Bedarf des Kindes. Dieser Bedarf wird im Rahmen der Antragprüfung festgestellt. 

Antragstellung

Antragstellung

Antragsteller sind die Eltern oder andere sorgeberechtigte Personen des Kindes.

Den Antrag mit Schweigepflichtentbindung erhalten Sie:

  • vor Ort im Kindergarten, 
  • im Fachbereich Soziales oder 
  • im Fachbereich Jugend und Familie

 Der Antrag wird beim Fachdienst Besondere Soziale Leistungen, Flensburger Str. 7, 24837 Schleswig gestellt.

Antragsbearbeitung

Antragsbearbeitung

  • Voreiner evtl. Beantragung von heilpädagogischen Leistungen ist mit der Kinderärztin/dem Kinderarzt zu klären, ob medizinisch-therapeutische Maßnahmen wie ärztliche Behandlungen und Heilmittel (wie z. B. Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie, Motopädie) für das Kind erforderlich sind.
  • Heilpädagogische Leistungen ersetzen diese nicht und sind nachrangig einzusetzen.
  • Im Rahmen der Antragsbearbeitung wird durch den Fachdienst Besondere Soziale Leistungen ggf. eine gutachterliche Stellungnahme des Fachdienstes Gesundheit angefordert. Dafür wird das Kind zu einem Untersuchungstermin eingeladen.
  • Zusätzlich erfolgt eine Verhaltensbeobachtung des Kindes im Kindergarten durch den/die zuständige/n Teilhabemanager/in.
  • Welche Maßnahme für das Kind geeignet und notwendig ist, wird in der Regel auf Grundlage des im Einzelfall vorliegenden Bedarfes aus sozialpädagogischer Sicht eingeschätzt.
  • In die Entscheidung fließen Berichte von Eltern, Erzieherinnen/Erziehern, Ärztinnen/Ärzten, Heilpädagoginnen/Heilpädagogen und behandelnden Therapeutinnen/Therapeuten ein.
  • Über die Bewilligung, Art und Umfang der Maßnahme oder Ablehnung des Antrages entscheidet das Teilhabemanagement. 
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WICHTIGE INFORMATIONEN ZUR CORONA-PANDEMIE

Sehr geehrte Bürger*innen,

aufgrund der aktuellen Lage in der Pandemie haben wir an dieser Stelle die wichtigsten Informationen und Kontaktadressen für Sie zusammengefasst. Bitte haben Sie dafür Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer Fragen aktuell etwas länger dauert oder  Telefonleitungen ausgelastet sind.

Online-Anzeigebogen für Corona-Kontaktpersonen

Alle Personen aus dem Gebiet des Kreises Schleswig-Flensburg, die Kenntnis davon haben, dass sie nach den Vorgaben des Robert-Koch Institutes (RKI) als "enge Kontaktpersonen" einzustufen sind, müssen sich unverzüglich häuslich absondern.

Rechtsgrundlagen sind ein Erlass der schleswig-holsteinischen Landesregierung und eine Allgemeinverfügung des Kreises.

Bitte beantworten Sie folgende Fragen, um festzustellen, ob Sie als enge Kontaktperson eingestuft werden.

Wenn Sie als enge Kontaktperson eingestuft werden, erhalten Sie nach dem Ausfüllen des Fragebogens eine Bestätigungsmail. Diese E-Mail dient als Beleg der Quarantäneverpflichtung und kann bei Bedarf auch der*dem Arbeitgeber*in vorgelegt werden.

Hatten Sie Kontakt zu einer Person mit einer positiven PCR-Testung (kein Selbst-, Schnell- / Antigentest)?

Ja     Nein


Formular für quarantäneersetzende Maßnahmen in der kritischen Infrastruktur

Formular für quarantäneersetzende Maßnahmen in der kritischen Infrastruktur

Um auch in der aktuellen Lage der Pandemie die Handlungsfähigkeit der kritischen Infrastruktur zu erhalten, besteht die Möglichkeit, dass für bestimmte Berufsgruppen quarantäneersetzende Maßnahmen („Tunnelquarantäne“) Anwendung finden.

Aktuell ist dies möglich für Beschäftigte die in einem der folgenden Bereiche arbeiten:

  • medizinisches und pflegerisches Personal
  • Kinderbetreuung und Bildungseinrichtungen
  • Polizei
  • Feuerwehr
  • Rettungsdienst
  • Telekommunikation
  • Energie- und Wasserversorgung

Die Anwendung dieser Ausnahmeregelung ist beschränkt auf essenzielles und / oder hoch spezialisiertes Personal, welches nicht durch Umsetzung oder kurzfristiges Anlernen aus anderen Bereichen ersetzt werden kann.

Die Quarantäne wird damit nicht aufgehoben. Unter bestimmten Auflagen und besonderen Schutzmaßnahmen ist aber die Berufsausübung weiterhin erlaubt.

Grundbedingung ist, dass die betreffenden Personen aktuell keine Symptome einer Infektion zeigen und nicht positiv auf das Coronavirus getestet wurden (Antigen- oder PCR-Test).

Der Antrag auf quarantäneersetzende Maßnahmen ist durch den*die Arbeitgeber*in zu stellen.

Bitte nutzen Sie dafür das folgende Formular:

Angaben zum*zur Arbeitgeber*in









Angaben zum*zur Arbeitnehmer*in

















Die von Ihnen angegebenen Daten werden gespeichert, damit zu einem späteren Zeitpunkt in einem Verdachtsfall auf einen Verstoß gegen die angeordnete Absonderung durch Ihre*n Mitarbeiter*in die von Ihnen gemachte Mitteilung nachvollzogen werden kann. Die Daten werden für drei Jahre gespeichert (Verfolgungsverjährungsfrist nach § 31 Ordnungswidrigkeitengesetz) und nach Ablauf der Frist gelöscht. Eine Weiterleitung der von Ihnen mitgeteilten Daten an Dritte erfolgt nicht.


Sie haben hier die Möglichkeit Ihre Daten vor dem Versenden zu überprüfen.

(Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder)


Weitere wichtige Informationen zur Corona-Pandemie finden Sie hier.

Weitere Informationen

Kontakt

  1. Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit
  2. Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein
  3. Corona-Hotline Kreis Schleswig-Flensburg

    Flensburger Straße 7
    24837 Schleswig

  4. Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte
  5. Gebärdentelefon (Videotelefonie)
Corona-Hotline Kreis Schleswig-Flensburg

Keine rechtsverbindlichen Auskünfte!

Flensburger Straße 7
24837 Schleswig