Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz

Kreis Schleswig-Flensburg

Was erledige ich wo?

Abfallbewirtschaftungsplan für Sportboothäfen

Was Sie wissen sollten

Sportboothäfen, die von See aus angelaufen werden können, müssen gemäß § 4 der Sportboothafenverordnung Hafenauffangeinrichtungen bereitstellen, mit denen die anfallenden Abfälle auf Schiffen, die normalerweise den Hafen anlaufen, aufgefangen werden können. Die Hafenbenutzerin oder der Hafenbenutzer haben die Schiffsabfälle spätestens vor dem Auslaufen in die Hafenauffangeinrichtungen zu verbringen. Dadurch soll u. a. das Einbringen von Schiffsabfällen auf See verringert und somit der Meeresumweltschutz verbessert werden.

Gemäß § 5 der Sportboothafenverordnung sind die Hafenbetreiberinnen oder Hafenbetreiber verpflichtetAbfallbewirtschaftungspläne aufzustellen. Diese Abfallbewirtschaftungspläne müssen bestimmte Angaben enthalten, z.B. allgemeine Angaben zum Hafen, die Hafenauffangeinrichtungen, die Art und Menge der entsorgten Abfälle, eine Prognose der Abfallmengenentwicklung und eine Konzeption der zukünftigen Abfallbewirtschaftungsplanung. Die exakten erforderlichen Angaben können dem Formular Abfallbewirtschaftungsplan für Sportboothäfen entnommen werden.

Wird in mehreren Häfen die Entsorgung gleichartig durchgeführt, kann ein gemeinsamer Abfallbewirtschaftungsplan für diese Häfen aufgestellt werden. Dabei ist der Bedarf an Hafenauffangeinrichtungen und deren Verfügbarkeit für jeden Hafen einzeln anzugeben. Eine gemeinsame Nutzung bestimmter Hafenauffangeinrichtungen ist ggf. möglich.

Die Bau- und Umweltverwaltung als Untere Abfallentsorgungsbehörde genehmigt die Abfallbewirtschaftungspläne und überwacht deren Durchführung. Die Abfallbewirtschaftungspläne sind alle drei Jahre und nach bedeutenden Änderungen erneut zu genehmigen.

Das Formular Abfallbewirtschaftungsplan für Sportboothäfen als Mustervordruck soll die Anfertigung des Abfallbewirtschaftungsplanes erleichtern. Die Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein zur Erstellung eines Abfallbewirtschaftungsplanes für einen Sportboothafen vom 21. April 2010 und eine Zusammenstellung der gültigen Rechtsvorschriften der abfallrechtlichen Regelungen für die Entsorgung der Schiffsabfälle sowie auch der Musterabfallbewirtschaftungsplan sind im Internet unter http://www.umwelt.schleswig-holstein.de/servlet/is/23381 eingestellt. Eine Zusammenstellung der Rechtsvorschriften ist dem Abfallbewirtschaftungsplan beizufügen und gilt als Bestandteil.

Der genehmigte Abfallbewirtschaftungsplan ist von der Hafenbetreiberin bzw. dem Hafenbetreiber, z. B. durch Aushang, zu veröffentlichen.

Gemäß § 4 Abs. 5 der Sportboothafenverordnung muss jeder Sportboothafen Hafenauffangeinrichtungen für Abwasser aus Sammeltanks durch mobile oder stationäre Absauganlagen bereitstellen. Im Rahmen der Genehmigung des Abfallbewirtschaftungsplans können davon Ausnahmen zugelassen werden. Eine Ausnahme wäre möglich, wenn mehrere Häfen eine Absauganlage gemeinsam vorhalten. Dabei ist sicherzustellen, dass die Benutzer durch die gemeinsame Nutzung nicht unangemessen aufgehalten werden.

Für Rückfragen steht Ihnen die oben genannte Ansprechpartnerin gerne zur Verfügung. 

Folgende Formulare stehen Ihnen zum Download zur Verfügung:

Logo Kreis SL-FL

WICHTIGE INFORMATIONEN ZUR CORONA-PANDEMIE

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

Das Gesundheitsamt und die Kreisverwaltung arbeiten unter Hochdruck daran, Ihre Anliegen zu bearbeiten und Ihre Fragen zu beantworten. Wir bitten in dieser Phase der Pandemie um Ihr Verständnis, wenn Telefonleitungen ausgelastet sind oder es bei der Beantwortung Ihrer Fragen per E-Mail zu Verzögerungen kommt. Nutzen Sie bitte auch das Informationsangebot und die Online-Formulare auf unserer Homepage.

Wer positiv auf das Coronavirus getestet wurde oder engen Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatte, muss sich auch ohne eine Anordnung des Gesundheitsamtes selbständig in Quarantäne begeben.

Rechtliche Grundlage sind ein Erlass des Landes Schleswig Holstein und eine Allgemeinverfügung des Kreises Schleswig-Flensburg.


Weitere Informationen

Kontakt

  1. Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit
  2. Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein
  3. Corona-Hotline Kreis Schleswig-Flensburg

    Flensburger Straße 7
    24837 Schleswig

  4. Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte
  5. Gebärdentelefon (Videotelefonie)
Corona-Hotline Kreis Schleswig-Flensburg

Keine rechtsverbindlichen Auskünfte!

Flensburger Straße 7
24837 Schleswig