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Datum: 13.03.2026

Große Beteiligung am kreisweiten Mobilitätskonzept: Über 1.000 Bürgerinnen und Bürger bringen Ideen ein

Mehr als 1.000 Bürger*innen haben sich an der Online-Beteiligung zum kreisweiten Mobilitätskonzept des Kreises Schleswig-Flensburg beteiligt. Damit stößt die Planung für die Mobilität der Zukunft im Kreisgebiet auf großes Interesse in der Bevölkerung.

Der Kreis Schleswig-Flensburg erarbeitet derzeit ein kreisweites Mobilitätskonzept und beschäftigt sich dabei intensiv mit Fragen der zukünftigen Mobilität in der Region. Ziel ist ein auf den Kreis zugeschnittenes, langfristiges Gesamtkonzept, an dem sich weitere Planungen ausrichten und das sich von Zeit zu Zeit an neue Rahmenbedingungen anpassen lässt.

Bis Ende Januar haben 1.250 Personen auf die Online-Beteiligungsplattform zugegriffen. Mehr als 1.000 Bürger*innen haben die Umfrage ganz oder teilweise ausgefüllt und damit ein starkes Zeichen für ihr Interesse an der zukünftigen Mobilitätsentwicklung im Kreis gesetzt. Besonders erfreulich ist die hohe Qualität und Konstruktivität der Beiträge: Über 400 Ideen und Kommentare wurden auf einer interaktiven Karte verortet und mit mehr als 700 „Likes“ unterstützt. Die Teilnehmenden kommen aus allen Teilen des Kreises, sodass ein breites Meinungsbild eingefangen werden konnte.

Auffällig ist die starke Beteiligung von Nutzer*innen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Das Thema Bus und Bahn spielt eine zentrale Rolle: Rund 60 Prozent der eingereichten Ideen auf der Karte beziehen sich auf den ÖPNV. Ein weiteres wichtiges Thema für die Teilnehmenden war der Radverkehr.

Darüber hinaus gaben rund 80 Prozent der Umfrageteilnehmenden an, sich zu wünschen, möglichst einfach auch ohne eigenes Auto mobil sein zu können. Als besonders wichtig für die zukünftige Mobilität im Kreis wurden Stadt-Umland-Verbindungen genannt. Viele Bürger*innen betonten die Bedeutung gut abgestimmter Verkehrsangebote zwischen den Kommunen und in die Zentren hinein.

Zu den meistgenannten konkreten Wünschen zählen eine höhere Taktung im ÖPNV, flexible On-Demand-Angebote sowie der Ausbau regionaler Radverbindungen. Die Hinweise und Diskussionen waren durchweg sachlich und konstruktiv und enthalten zahlreiche konkrete Vorschläge, die nun in die weitere Erarbeitung des Mobilitätskonzepts einfließen werden.

Die Kreisverwaltung bedankt sich bei allen Teilnehmenden für ihr Engagement. Die Ergebnisse der Beteiligung bilden eine wichtige Grundlage für die nächsten Schritte hin zu einer zukunftsfähigen, nachhaltigen und bedarfsgerechten Mobilität im gesamten Kreisgebiet.

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