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Datum: 30.10.2026

Landschaftsmuseum Unewatt: Mit "Frische Brise 2.0" in die Zukunft

Was wird aus dem Landschaftsmuseum Unewatt? Die kulturpolitische Maßgabe des Kreises Schleswig-Flensburg ist klar: Es geht weiter. Und zwar mit gesicherten Zuschüssen und einem konkreten Plan für die Zukunft. Mit dem Konzept „Frische Brise 2.0“ sollen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, das Museum bekannter zu machen, mehr Besucher*innen zu gewinnen und seine wirtschaftliche Basis nachhaltig zu stärken. Ein tragfähiges Gesamtkonzept mit einem Geschäftsplan soll nun bis März 2027 erarbeitet werden. Das haben der Kultur-, Schul- und Sportausschuss und der Haupt- und Finanzausschuss in ihren Sitzungen am 29. Oktober 2026 jeweils einstimmig beschlossen.  

Bereits am 24. September 2026 hatte der Haupt- und Finanzausschuss beschlossen, die bisherige Zuschusshöhe für die kommenden zwei Jahre zu sichern und vorerst auf weitere zusätzliche Kreismittel für eine Neugestaltung und Aufwertung zu verzichten. Innerhalb dieses finanziellen Rahmens sollen das Profil und die Angebote des Landschaftsmuseums jetzt gezielt weiterentwickelt werden, damit es auch künftig Menschen für die regionale Geschichte und Kultur begeistern kann.

Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung eines Konzepts mit Geschäftsplan, das eine klare Zielvorstellung sowie eine tragfähige Strategie für die Zukunft Unewatts vereint und personelle Fragen berücksichtigt. Junge Menschen, die Kreispolitik, der Förderverein und die Mitarbeitenden werden in die Erarbeitung einbezogen. Insbesondere die Frage, ob und in welcher Form ein Gebäude auf dem Marxengelände benötigt wird, soll näher untersucht und bewertet werden. „Um darüber wirtschaftlich verantwortlich entscheiden zu können, gilt in der Verfahrensreihenfolge: erst das Konzept, dann das Gebäude“, so Projektleiter Dr. Florian Birk. Bis März 2027 sollen die wesentlichen Bausteine von „Frische Brise 2.0“ ausgearbeitet sein.

Die Entscheidung über die Weiterentwicklung des Museums trifft der Kreistag nach abschließender Bewertung des fertigen Konzepts. Dabei stehen nicht nur Attraktivität und Gestaltung des Angebots im Fokus, sondern auch die Finanzierbarkeit und Wirtschaftlichkeit im Hinblick auf das planerische Haushaltsdefizit des Kreises.

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