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Kreis Schleswig-Flensburg

Flüchtlinge nähen Alltagsmasken

„Wir wollten mit dieser Aktion den Menschen im Kreis etwas zurückgeben und uns bedanken.“ Das sagen die Näher und Schneiderinnen der Nähheimatgruppe im Kreis Schleswig-Flensburg, die rund 1.500 Alltagsmasken genäht haben. Die Idee dazu hatte Shilan Doski, Kulturmittlerin des Kreises. 

„Meine Idee stieß auf positive Resonanz in der seit 2017 bestehenden Nähheimatgruppe. Wir begannen sofort mit dem Nähen der Masken. Mit der Aktion können wir helfen, uns einbringen und auch etwas zurückgeben. Ich bin begeistert von der Vielfalt und Kreativität die alle Näherinnen und Näher dabei gezeigt haben. Masken in allen Farben und Größen und in toller Qualität sind dabei entstanden.“, freut sich Shilan Doski, Initiatorin der Aktion. 

Insgesamt acht Näherinnen und Näher haben rund 1.500 Masken in einem Monat unter dem Motto „Gemeinsam gegen Corona“ produziert. Das notwendige Material erhielten sie von Ezîz Xemcivîn und Razaw Abdallah geliefert. Alle an der Aktion Beteiligten sind Flüchtlinge. Sie wohnen jetzt in Schleswig, Tarp und Treia. Bezuschusst wurde die Aktion vom Kreis. 

1.000 der wiederverwendbaren Alltagsmasken sind bereits an ältere Menschen und Kinder verteilt worden. Ab Montag können sich Besucher des Kreishauses ebenfalls kostenlos eine solche Maske mitnehmen, ab diesem Zeitpunkt öffnet die Verwaltung wieder für persönliche Gespräche. Der Stand ist im Eingangsbereich der Zulassungsstelle zu finden.

„Uns war es wichtig, dass für die Alltagsmasken ausschließlich hochwertige, sehr dicht gewebte Baumwollstoffe zum Einsatz kamen. Die Alltagsmasken sind wiederverwendbar. Dafür müssen die Masken nach Gebrauch einfach durch Waschen in der Waschmaschine mit der Kochwäsche oder wie eine Babyflasche ausgekocht werden. Danach kann die Maske wieder ganz normal aufgesetzt werden. Bitte denken Sie auch an andere und nehmen Sie maximal zwei Masken mit. Die Maskenanzahl ist mit 500 nun mal leider begrenzt.“, sagt Amed Doski, Kulturmittler des Kreises. 

Seit Mittwoch, 29. April, ist ein Mundschutz beim Einkaufen sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln Pflicht in Schleswig-Holstein. Auch im Kreishaus und allen anderen Liegenschaften des Kreises ist das Tragen einer Alltagsmaske für Besucher ab Montag Pflicht.

So könne jeder mithelfen, die Verbreitung des Virus weiter zu verlangsamen und Menschenleben zu retten, so Landrat Dr. Wolfgang Buschmann. 

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Zu unserem Foto: Shilan und Amed Doski zeigen stolz die genähten Masken vor dem Stand in der Zulassungsstelle

Alle Beteiligten des Projektes auf einen Blick:


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