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Kreis Schleswig-Flensburg

Sanierung der Altlast Wikingeck Schleswig

Bei dem Standort handelt es sich um die Flächen einer ehemaligen Teerpappenfabrik und eines ehemaligen Gaswerks in Schleswig unmittelbar am Ufer der Schlei gelegen. Sanierungsrelevante Kontaminationen der Schleisedimente und des Bodens in größerer Ausdehnung sowie hohe Kontaminationen des oberflächennahen Grundwasserleiters liegen im Untergrund vor. Bereits seit mehreren Jahrzehnten werden in größeren Mengen Teeröle in die Schlei ausgetragen.

Nach umfangreichen vorangegangenen Untersuchungen wurde eine Machbarkeitsstudie für die Sanierung des Standorts erstellt. In Abstimmung mit den zuständigen Behörden wurde im Auftrag der Stadt Schleswig ein Sanierungsplan für eine Dekontamination aufgestellt.  Nach Rückbau von Gebäuden und Anlagen wird der kontaminierte Boden unter Einsatz von Spezialtiefbauverfahren ausgehoben und durch unbelastetes Bodenmaterial ausgetauscht. In der Schlei werden die mit Teeröl belasteten Sedimente ausgebaggert.

Die geplante Sanierung muss schnellstmöglich umgesetzt werden, um die eingetretenen Umweltschäden zu minimieren und weitere Belastungen, insbesondere der Schlei, zu verhindern. Nach derzeitigem Stand ist der Beginn der Sanierungsarbeiten für Ende 2022 geplant. Verantwortlich für die Durchführung der Sanierung ist der Kreis als untere Bodenschutzbehörde. 

Zum Anwohnerinformationsschreiben für die Sanierung der Altlast Wikingeck Schleswig

Sanierungsplan Wikingeck (inklusive Bekanntmachung)

Anlagen zum Sanierungsplan

Dokumentationen zum Sanierungsplan

Anhänge zum Sanierungsplan

Kurzbericht Sanierungsuntersuchung