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Kreis Schleswig-Flensburg

Über zwei Drittel der gesamten Bevölkerung in Schleswig-Holstein bereits mindestens einmal geimpft/ Impfquote steigt weiter/ weitere niedrigschwellige Angebote

In Schleswig-Holstein sind aktuell 66,9% der Gesamtbevölkerung mindestens einmal geimpft. Vollständig geimpft sind 58,2% aller Bürgerinnen und Bürger. Damit steht Schleswig-Holstein im bundesweiten Vergleich weiterhin in der Spitzengruppe der Länder.

„Die Impfquote zeigt, dass die Impfkampagne in Schleswig-Holstein erfolgreich ist. Die Angebote sind da, dezentral und mit vielen Partnern schaffen wir regelmäßig neue niedrigschwellige Angebote. Auf der anderen Seite bin ich begeistert von der Impfbereitschaft der Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner. Wir sind auf einem guten Weg, die Impfziele des RKI zu erreichen und damit unseren Teil zu einem wirksamen Gemeinschaftsschutz in Deutschland und in der Welt beizutragen“, betont Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg. „Ganz wichtig ist es, jetzt nicht nachzulassen. Überzeugen Sie Ihre Mitmenschen, überzeugen Sie Freunde und Familie – die Impfung ist und bleibt der zentrale Baustein zur Überwindung der Pandemie.“

Bei den Kindern und Jugendlichen liegt der Anteil der Personen mit einer Erstimpfung bei 29,6%, bei den über 60-Jährigen mittlerweile bei 89%. Bei jedem Hochgefühl der ersten wichtigen Impfdosis weist das Gesundheitsministerium darauf hin, unbedingt die Zweitimpfung nicht zu vergessen. Nur der vollständige Impfschutz schützt wirksam gegen die Delta-Variante des Coronavirus.

Bei den durch das RKI und das Bundesgesundheitsministerium ausgewiesenen Impfquoten handelt es sich um die Quote der Geimpften im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung (Schleswig-Holstein: 2,9 Mio. Menschen). Da allerdings nicht jeder Mensch auch impffähig ist, liegt die reelle Impfquote in Schleswig-Holstein laut Schätzungen des Gesundheitsministeriums bei den mindestens einmal Geimpften bereits bei ca. 75% der impffähigen Bevölkerung (allein rund 300.000 Menschen sind unter 12 Jahre alt – für diese Gruppe gibt es bislang keinen zugelassenen Impfstoff in der Europäischen Union, auch für weitere Personengruppen wie z.B. Schwangere und Stillende (ca. 30.000 Personen) wird eine Impfung noch nicht empfohlen.)


Rechnerisch müssten demzufolge in Schleswig-Holstein zur Erreichung der Ziele des RKI noch ca. 300.000 Menschen vollständig geimpft werden, dazu kommen noch ca. 250.000 Menschen die ausschließlich eine Zweitimpfung benötigen.

Das Impfangebot in Schleswig-Holstein ist großzügig, flächendeckend und niedrigschwellig zu erreichen. Neben den 28 Impfzentren, bei denen über www.impfen-sh.de weiter Wunschtermine gebucht werden können, bieten alle Zentren auch weiterhin mittwochs-freitags nachmittags (13-18h) offene Impfaktionen an. Dazu wird das dezentrale Impfangebot in Schleswig-Holstein ständig ausgeweitet. An diversen Standorten werden in Zusammenarbeit mit den Kommunen Impfungen mit mobilen Impfteams durchgeführt, um Personen mit niedrigschwelligen Angeboten vor Ort zu erreichen. In diesem Rahmen wurde beispielsweise in Stadtteilbüros und ähnlichen sozialen Einrichtungen geimpft. Solche niedrigschwelligen Impfangebote wurden auch gemeinsam mit der türkischen Gemeinde beworben, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Insgesamt hat es in Schleswig-Holstein bereits mehr als 350 aufsuchende Impfangebote gegeben. Diese konnten größtenteils ohne Termin wahrgenommen werden.

Geplant sind weitere Impfaktionen an Bahnhöfen in Zusammenarbeit mit dem Nahverkehrsverbund NAH.SH. Ebenfalls wurden in Zusammenarbeit mit dem Landessportverband Schleswig-Holstein Impfaktionen in Sportvereinen ermöglicht. In Kooperation mit der CITTI Handelsgesellschaft GmbH & Co. KG wurden in allen Citti-Parks Impfangebote mit mobilen Impfteams durchgeführt.

Ab dem 19.08.2021 werden auch Schülerinnen und Schülern niedrigschwellige Impfangebote unterbreitet, indem die mobilen Teams die allgemeinbildenden weiterführenden Schulen aufsuchen. Dabei müssen Schüler und Eltern im Einzelfall abwägen, ob sie das Angebot annehmen wollen.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Marius Livschütz I Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein | Adolf-Westphal-Straße 4, 24143 Kiel | Telefon 0431  988-5317 | E-Mail: pressestelle@sozmi.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/sozialministerium; www.facebook.com/Sozialministerium.SH, www.twitter.com/sozmiSH oder www.instagram.com/sozialministerium.sh

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