Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz

Kreis Schleswig-Flensburg

Jugend stärken

Der Kreis Schleswig-Flensburg nimmt nach einem jetzt erfolgreich abgeschlossenen Interessenbekundungsverfahren an dem neuen ESF (Europäischer Sozialfonds)-Programm „Jugend stärken im Quartier“ teil. Der Kreis erhält rund 550.000 Euro Förderzuschuss. Insgesamt stehen dem Jugendamt des Kreises Schleswig-Flensburg etwas über 1 Mio. Euro in diesem und den drei Folgejahren für Projektarbeit im Rahmen des Bundesprogramms zur Verfügung.

Das Angebot kommt Jugendlichen ohne Zukunftsperspektive zugute, etwa Schulverweigerern und Abbrechern von Arbeitsmarktmaßnahmen, aber auch jungen Flüchtlingen.
„Wir können es uns nicht leisten, junge Menschen auf der Strecke zu lassen, die durch alle Raster gefallen sind. Der Kreis setzt die Mittel daher so ein, dass damit in der Stadt Schleswig und in der Region Süderbrarup/Kappeln Jugendliche zwischen zwölf und 26 Jahren von der Straße weggeholt und ihnen berufliche und damit auch gesellschaftliche Perspektiven aufgezeigt werden. Wir wollen das Selbstwertgefühl und die Kompetenzen dieser Jugendlichen stärken.“, so Erster Kreisrat Timo Kux.

Ziel des Programmes „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ ist es, den Jugendlichen zu helfen, individuelle Hürden auf dem Weg Richtung Ausbildung und Arbeit zu überwinden und eine schulische, berufliche und soziale Integration zu ermöglichen. Ergänzend könnten Mikroprojekte realisiert werden, die neben der Entwicklung der Jugendlichen auch der Aufwertung der einzelnen Quartiere dienen. Es müsse deshalb mehr und besser koordinierte Anstrengungen geben, damit möglichst alle jungen Menschen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt integriert werden können. Antragsberechtigt für das neue Modellprogramm sind ausschließlich die kommunalen Jugendämter.
Das Modellprogramm „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) wird seit Jahresbeginn 2015 zunächst für vier Jahre in benachteiligten Stadt und Ortsteilen von 185 Kommunen in 15 Bundesländern umgesetzt. Dafür stehen rund 115 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und 5 Millionen Euro aus Bundesmitteln zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Programm finden sich unter http://www.jugend-staerken.de/
Zu unserem Bild: (v.l.n.r. Erster Kreisrat Timo Kux (Kreis Schleswig-Flensburg), Dr. Arthur Christiansen (Bürgermeister Stadt Schleswig), Petra Klenke (Projektkoordinatorin Jugend stärken an der Schlei Kreis Schleswig-Flensburg), Johannes Jensen (2. Stellvertretender Bürgermeister Amt Süderbrarup), Heiko Traulsen (Bürgermeister Stadt Kappeln)