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Kreis Schleswig-Flensburg

Kreis Schleswig-Flensburg richtet Einsatzleitung ein

Weltweit steigt die Zahl der Krankheitsfälle durch das neuartige Corona-Virus kontinuierlich an. Auch im Kreis Schleswig-Flensburg werden stetig weitere Infektionen registriert. Aktuell sind 94 Personen positiv getestet, davon sind 18 bereits genesen.

Um gut auf kommende Entwicklungen vorbereitet zu sein, hat der Landrat bereits seit letzter Woche die Technische Einsatzleitung (TEL) des Kreises einberufen. Sie hat ihre Zentrale im Lageraum der Kreisverwaltung in Schleswig bezogen. Von hier aus werden alle notwendigen operativ-taktischen Maßnahmen koordiniert“, erklärt der Leiter der TEL Holger Wiesner. Dafür hat die TEL Zugriff auf alle im Kreisgebiet verfügbaren Kräfte der Hilfsorganisationen. Aktuell werden Strukturen mit den Sanitätsorganisationen von DRK und Johanniter-Unfall-Hilfe sowie der AöR Rettungsdienst Schleswig-Flensburg für mögliche Unterstützungsmaßnahmen des Rettungsdienstes und der Ämter und Gemeinden vorsorglich geplant.

„Unsere vorrangige Aufgabe ist es jetzt, den Kreis in allen Fragen der Führungsunterstützung zu beraten und ggf. die nötige Ersatz-Infrastruktur für den Fall zu schaffen, wenn weitere Betroffene versorgt und untergebracht werden müssen“, erläutert der Leiter der TEL Holger Wiesner.

„Mein Dank gilt den ehrenamtlichen Mitgliedern der TEL. Sie bringt eine wichtige Expertise ein. Und dies ist wichtig, einfach, um der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus einen Schritt voraus sein zu können,“ betont Landrat Dr. Wolfgang Buschmann. „Darüber hinaus gilt mein Dank in besonderer Weise auch den Gemeinden und Ämtern, die seit letzter Woche regelmäßig ihre Lageberichte an die TEL melden. Und das ist unbedingt erforderlich, um auf die Bedarfe der Gemeinden und Ämter eingehen zu können.“

Parallel zur Technischen Einsatzleitung arbeitet seit Beginn der Corona-Krise der Verwaltungsstab. Dieser Stab ist ein Gremium, das aus der Verwaltungsspitze und unterschiedlichen Fachleuten der Kreisverwaltung sowie aus externen Spezialisten besteht. Er ist Teil der Gefahrenabwehr des Kreises Schleswig-Flensburg und befasst sich mit administrativ-organisatorischen Aufgaben. Ein Verwaltungsstab kann einberufen werden, wenn eine Behörde zusätzlich zu ihren Aufgaben plötzlich mit einem übergreifenden Thema befasst ist und dieses zu bearbeiten hat.

„Unser Verwaltungsstab trifft sich mittlerweile täglich virtuell per Videokonferenz, um die Entwicklungen der Corona-Krise ständig zu beobachten und schnell reagieren zu können“, erläutert Landrat Dr. Wolfgang Buschmann. Im Stab sitzen Vertreterinnen und Vertreter aus der Verwaltung: Gesundheitsamt, Rechtsabteilung, Personalabteilung, IT, Gefahrenabwehr und Rettungsdienst, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem wird das Fachgremium um Experten der Polizei ergänzt.

„Es ist unglaublich wichtig, ganz regelmäßig im Austausch mit den Fachleuten aus dem Kreis zu stehen. Der Verwaltungsstab ist dabei neben der TEL unser strategisches Instrument in dieser Lage“, betont Dr. Buschmann. „Immer mehr Aufgabenbereiche der Kreisverwaltung sind betroffen. Dies erfordert eine einheitliche Koordination und genau dafür habe ich den Verwaltungsstab einberufen.“

Alle Informationen stehen auf der Homepage des Kreises unter www.schleswig-flensburg.de/Coronavirus sowie auf dem Facebook-Kanal des Kreises zur Verfügung.



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