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Kreis Schleswig-Flensburg

Konstruktiver dritter Runder Tisch zum Wikingeck im Kreishaus

Schleswig (Mittwoch, 10.02.2021) – Auf Einladung von Landrat Dr. Wolfgang Buschmann trafen sich heute Vertreter*innen des Bundes, des Landes Schleswig-Holstein, des Kreises Schleswig-Flensburg und der Stadt Schleswig zu einem dritten Gespräch am Runden Tisch, um gemeinsam das weitere Vorgehen zur Sanierung des Wikingecks zu klären. Die Sanierungsplanung war durch die Stadt beauftragt worden und wird zeitgemäß für Ende März fertiggestellt.

Für das zweite Quartal wird von Seiten des Kreises die finale Klärung der finanziellen Verteilung auf Grundlage des fertiggestellten Sanierungsplans angestrebt. Die aktuelle Kostenkalkulation geht derzeit von Kosten in Höhe von rund 25 Millionen Euro aus: Eine Steigerung von rund 11 Millionen Euro zur ersten groben Kostenprognose aus dem Jahr 2018. Die Erhöhungen entstehen unter anderem durch die allgemeinen Kostensteigerungen bei Bau- und Entsorgungskosten, der Vergrößerung des Sanierungsgebietes durch die aktuellen Ergebnisse zusätzlicher Bodenuntersuchungen und anfallender Nebenkosten.

Eine gemeinsame Vereinbarung als Grundlage für die jeweiligen Kostenbeteiligungen befindet sich derzeit noch in der Abstimmung zwischen allen Beteiligten. Eine politische Lösung wird dabei weiterhin, auch zur Entlastung der privaten Eigentümer*innen, angestrebt. Ein entsprechender Lösungsvorschlag wurde heute von Seiten des Kreises vorgestellt. Dabei geht der Kreis weiterhin von einer Beteiligung des Bundes zu 2/3 der Gesamtkosten aus.

„Einige Fragen sind dabei noch auf bundesministerieller Ebene zu klären, sowohl solche rechtlicher als auch technischer Natur. Ich bin zuversichtlich, dass dies nun zeitnah geschehen wird und wir die Seilenden bei einem vierten Runden Tisch zusammenbinden können. Ich habe bisher keine Signale des Bundes darüber erhalten, dass er seine Kostenbeteiligung von 2/3 in Frage stellt. Das Land steht weiterhin zu seiner finanziellen Zusage, wenn sich alle gemeinsam an den Kosten beteiligen“, zeigt sich Dr. Buschmann über das konstruktive Ergebnis erfreut.

„Ich bin dem Kreis für die gute Zusammenarbeit dankbar. Als Stadt kann ich den Lösungsvorschlag des Kreises vollumfänglich mittragen und unterstützen. Ich gehe davon aus, dass ich das auch so in unsere politischen Gremien einbringen kann und die Stadt ihren Teil der Verantwortung tragen wird“, so Bürgermeister Stephan Dose.

Aktuell werden Verhandlungen mit den von der Sanierung betroffenen privaten Grundstückseigentümern geführt. Der Kreis geht davon aus, dass auch hier eine Einigung erzielt werden kann. Den Betroffenen werden individuelle und möglichst sozialverträgliche Lösungen angeboten.

Verantwortlich für die Durchführung der Sanierung ist der Kreis als untere Bodenschutzbehörde. Von der Sanierung sind rund 900 Anwohner*innen mittelbar berührt, die der Kreis voraussichtlich im Mai dieses Jahres über Details informieren wird. Die Sanierung des Wikingecks soll Ende 2024 abgeschlossen sein.


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