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Kreis Schleswig-Flensburg

Coworking

Der Wandel der Arbeitswelt ermöglicht immer mehr Arbeitnehmer*innen ortsunabhängiges, selbstbestimmtes Arbeiten. In diesem Zusammenhang werden neben dem Homeoffice sogenannte "Coworking Spaces" als betreute Gemeinschaftsbüros immer wichtiger. Die steigende Mobilität lässt diese neuen Kristallisationspunkte für gemeinsames Arbeiten und Teilen von Wissen entstehen. In Coworking Spaces können sich bspw. Selbstständige oder Projektteams, aber auch Personen, die eine wohnortnahe Alternative zum Home-Office suchen, temporäre Arbeitsplätze mieten. Häufig sind diese Räume mehr als „nur“ Büros – sie können Orte der Begegnung, des Austausches und der Gemeinschaft sein.

Zunehmend interessieren sich auch Kommunen im ländlichen Raum dafür, derartige Angebote zu entwickeln. Allerdings fehlt ihnen dazu oft das nötige Know-How.

Auch der Kreis Schleswig-Flensburg hat das Potential erkannt, dass durch ländliche CoWorking Spaces entstehen kann. Diese Potential kann sich neben der Anziehungskraft auf mobil Arbeitende und Start-ups perspektivisch beispielsweise auch in der Nachnutzung leerstehender Immobilien in zentralen Ortslagen und somit als Impuls zur Wiederbelebung der Dorf-Mitte entfalten. Zudem können wohnortnahe Coworking Spaces durch die Vermeidung unnötig gewordener Pendelwege einen Beitrag zur Verkehrswende und damit zu mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit leisten. Auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie lässt sich durch den zumindest teilweisen Wegfall von Pendelzeiten verbessern.

Im Sommer 2019 förderten die drei AktivRegionen im Kreisgebiet die sogenannte Pop-up-Coworking-Tour auf Initiative des Kreis Schleswig-Flensburg in Kooperation mit der Coworkland eG. Seit der erfolgreichen Durchführung treten vermehrt interessierte Kommunen und Gründungs-Interessierte an das Sachgebiet Regionalentwicklung und die WiREG mit Beratungsanfragen heran. Beide Institutionen bieten den Interessierten grundlegende Informationen zum Thema, vermitteln Kontakte und geben Hinweise auf Fördermöglichkeiten.

Im Abschlussbericht zum Pop-up-Coworking-Projekt wurden für die beteiligten Modellkommunen bereits exemplarisch nachhaltige Handlungsempfehlungen entwickelt. Der Bericht kann hier heruntergeladen werden.


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