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Datum: 26.04.2024

Hungrig auf Ausbildung?!

Pommes und Ausbildungstipps von der Jugendberufsagentur Schleswig-Flensburg.

Viele junge Menschen im Kreis Schleswig-Flensburg beschäftigt das Thema Ausbildung. Da traf es sich natürlich gut, dass die Mitarbeiter*innen der Jugendberufsagentur Schleswig-Flensburg als Expert*innen für den Übergang von der Schule in den Beruf im Rahmen ihrer Aktionswoche „Hungrig auf Ausbildung?!“ ihr Angebot und sich selbst vom 23. bis 25. April 2024 an der Geestlandschule in Kropp, der Schule am Thorsberger Moor in Süderbrarup sowie der Struensee Gemeinschaftsschule und dem Bernstorff-Gymnasium in Satrup/Mittelangeln vorgestellt haben.

Im Rahmen der Aktion „Hungrig auf Ausbildung?!“ bot die Jugendberufsagentur Schleswig-Flensburg den insgesamt ca. 1.000 Schüler*innen der Vorabgangs- und Abgangsklassen der vier Schulen in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Schleswig-Flensburg, der Agentur für Arbeit, dem Berufsbildungszentrum Schleswig und dem Jugendamt des Kreises Schleswig-Flensburg nicht nur wertvolle Ausbildungstipps, sondern standen auch für Beratungsgespräche zur Verfügung. Je nach Standort waren mit der Nord-Ostsee-Sparkasse, dem Deutschen Roten Kreuz, der Stiftung Diakoniewerk Kropp, der Firma Hareico, der Amtsverwaltung Süderbrarup, dem Team Baucenter und der Firma M. Jürgensen auch gleich regionale Arbeitgeber*innen dabei, die ihren Betrieb und die damit verbundenen Ausbildungsberufe präsentierten. VR-Brillen für einen virtuellen Einblick in verschiedene Berufe, waren auch im Gepäck. Neben dem Wissensdurst der Schüler*innen wurde in diesem Jahr natürlich auch der ganz weltliche Hunger wieder gestillt. Nicht weniger als 190 Kilogramm leckere Pommes wurden von den Teilnehmer*innen der Produktionsschule Schleswig zubereitet und an die Schüler*innen verteilt.

Das Team von JUGEND STÄRKEN war ebenfalls vor Ort und informierte die Schüler*innen über ihre Beratungsmöglichkeiten und verteilte zudem leckeres Popcorn frisch aus der Popcornmaschine. Im Projekt JUGEND STÄRKEN werden Jugendliche zwischen 14 und 27 Jahren an sechs Standorten im Kreisgebiet kostenlos zu allen Themen und Herausforderungen auf dem Weg ins Erwachsenenleben beraten, dazu zählen z. B. Fragen zur beruflichen Orientierung, Praktikums- oder Ausbildungssuche, Unterstützung bei Behördengängen, Überforderung, finanzielle Sorgen und Stress in Schule, der Familie oder mit Freunden.

„Was Tolles entstehen kann, wenn man Kompetenzen bündelt, erfährt man bei der täglichen Arbeit der Jugendberufsagenturen im Kreis. Dass es nun bereits zum zweiten Mal gelungen ist, durch die Aktion ,Hungrig auf Ausbildung?!‘ das Grundprinzip der rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit der Jugendberufsagentur in unseren Flächenkreis zu tragen, ist eine Gemeinschaftsleistung aller an Vorbereitung und Umsetzung beteiligten Partner, Kolleg*innen und Unterstützenden dieser Aktion. Ihnen gebührt daher ein großes Dankeschön. Sie alle haben ermöglicht, dass mit guten Gesprächen und weiterer Vernetzung die jungen Menschen an allen drei Tagen die JBA und deren beteiligte Institutionen bzw. ,Behörden‘ auf ganz unkonventionelle Art vor Ort erleben und für sich als Hilfsangebot wahrnehmen konnten“, freute sich Iris Panten-Reetz, Koordinatorin der Jugendberufsagentur im Kreis Schleswig-Flensburg über die gelungene Aktionswoche, die auch vom Schleswig-Holsteinischen Instituts für Berufliche Bildung des Landes Schleswig-Holstein unterstützt wurde.

Die Jugendberufsagentur Schleswig-Flensburg besteht seit 2016 am Standort Schleswig. Mit Kappeln kam 2019 ein weiterer Standort hinzu. Seit 2022 ist die Jugendberufsagentur als rechtskreis- und gebietskörperschaftsübergreifende Anlaufstelle für alle Fragen im Übergang Schule-Beruf für junge Menschen von 14-25 auch am Standort Flensburg zu finden. Seit Start der Jugendberufsagentur in Schleswig haben junge Menschen 4.394 Mal die rechtskreisübergreifende Anlaufstelle mit einem Anliegen aufgesucht. Für insgesamt 1.722 junge Menschen mit Beratungsbedarf wurde und wird an den drei Standorten gemeinsam an Zukunftsperspektiven gearbeitet. Dafür haben die jungen Menschen insgesamt 5.982 Mal den Kontakt zu den Beratungsfachkräften gesucht.


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